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Maravillas Valencianas - sieben Wunder von Valencia

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Am 7. Juli 2007 wurde in Lissabon (Portugal) die Liste mit den sieben neuen Weltwundern vorgestellt, darunter allerdings kein Bauwerk aus Spanien, die Alhambra hatte es zwar bis in die letzte Runde geschafft, war dann aber doch nicht ausgewählt worden.

Offenbar nahm man sich in Valencia diese Wahl zum Vorbild und kürte die sieben Maravillas Valencianas, die sieben Wunder von Valencia, wobei nicht nur Bauwerke zur Wahl standen.

An der Suche der sieben Wunder von Valencia hatten sich 120.188 Menschen beteiligt.

In die Endauswahl kamen 21 mögliche Wunder, drei in jeder der sieben Kategorien. Pro Kategorie konnte auch nur ein Wunder gewählt werden. Was erklärt, warum ein Naturpark enthalten ist, La Dama d'Elx hingegen fehlt.

Die sieben Wunder von Valencia im Überblick:

Prozession Mare de Déu de la Salut


Die Prozession findet jedes Jahr in der ersten Woche im September in Algemesí anlässlich der Fiestas de Nuestra Señora de la Salud statt. Teil der Fiesta ist die Muixeranga, eine Art Straßentanz mit Castells (Menschentürme). Die Muixeranga hat ihren Ursprung in Algemesí.
Die Prozession setzte sich in der Kategorie Ereignisse und immaterielles Erbe durch.

Naturpark La Albufera (Parque Natural de la Albufera)

Der Naturpark La Albufera (arabisch al-buhayra, kleines Meer, Lagune) liegt zwölf Kilometer südlich von Valencia. Dabei handelt es sich um einen Süßwassersee in der Nähe der Küste. Der Naturpark ist 21.120 Hektar groß und Brutstätte von über 250 verschiedenen Vogelarten. Pro Jahr wird der Park La Albufera von über 30.000 Gästen besucht. La Albufera gewann bei der Wahl der valencianischen Wunder in der Kategorie Naturparks vor den Islas Columbretes, einer Inselgruppe im Mittelmeer vor der Provinz Castellón.

Burg und Altstadt von Xàtiva (Játiva)

Die Burg und Altstadt von Xàtiva (früher Játiva) findet sich in der Wunder-Liste ebenfalls wieder. Die Burg bietet Überreste aus der römischen, gotischen und islamischen Epoche, ein Zeugnis der Geschichte des Landes Valencia. Hier finden sich Überreste aus fast allen Epochen spanischer Geschichte. Die Altstadt von Játiva steht wegen der zahlreichen historischen Gebäuden unter Denkmalschutz. Und Játiva rühmt sich der historischen Gegebenheit, dass hier um 1150 das erste Papier in Europa hergestellt wurde. Die Stadt Xàtiva hat etwa 30.000 Einwohner, gehört aber zu den kulturell und historisch bedeutendsten Städten der Region. Berühmtester Sohn von Xativa ist übrigens Papst Alexander VI. Xativa hatte sich bei der Abstimmung erst am letzten Tag gegen die Stadt Morella durchsetzen können. Wäre die Abstimmung einen Tag vorher zu Ende gewesen, dann wäre Morella in der Provinz Castellon in die Liste aufgenommen worden. Offenbar gab es kurz vor Ende der Abstimmung einen Fernsehbericht.

Palacio del Marqués de Dos Aguas

In Valencia ist der Palast des Marquis de Dos Aguas zu finden, das Portal ist ein Meiserwerk des Barocks. Dos Aguas, zwei Wasser, steht für die Flüsse Júcar und Túria. Gewählt wurde allerdings nicht der Palast, sondern das Museum. Im Palcio ist das Museo Nacional de Cerámica González Martí (Nationale Museum für Keramik González Marti) untergebracht. Der Palast setzte sich in der Kategorie Museen für Archäologie und Kunstwerke gegen La Dama d'Elx durch.

Peñon de Ifach in Calpe

Peñon de Ifach in Calpe.Das Wahrzeichen der Stadt Calpe (Calp), der Peñon de Ifach (Katalanisch Penyal d'Ifac) in der Region Naturdenkmäler. Der 332 Meter hohe Felsen wird durch einen schmalen Landstreifen mit dem Festland verbunden. Seit 1987 steht der Peñon de Ifach unter Naturschutz. Vom Berg bietet sich den Besuchern ein Ausblick über die Stadt Calpe und das Meer. Ein Wanderweg führt auf den Gipfel durch einen kleinen Tunnel bis zur Carallot-Spitze. Der Tunnel wurde Anfang 20. Jahrhundert durch den damaligen Besitzer des Peñón gebaut und sollte so die Besteigung des Felsen erleichtern.

Lonja de la Seda (Seidenbörse)

Die Seidenbörse (Lonjo de la Seda) in der Stadt Valencia ist seit 1996 Weltkulturerbe der Menschheit und auf Platz sechs der Wunderliste zu finden. Erbaut wurde das Gebäude Ende des 15. Jahrhunderts, damals war Valencia bedeutende Handelsstadt. Die Börse gewann in der Kategorie historische Architektur.

Nordbahnhof Valencia

Nordbahnhof Valencia. Ebenfalls ein Wunder der modernen Architektur.Etwas moderner ist das siebte und damit letzte Wunder der Region Valencia, der Nordbahnhof der Stadt Valencia, der Estación del Norte, ein Jugendstilgebäude, das Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut wurde. Der Nordbahnhof gewann in der Kategorie moderne Architektur.


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