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Bildung der Volksfront in Spanien
1935 scheitert die zweite Koalition. Sozialisten, Republikaner, liberale Katalanisten, die stalinistische PCE und die linkskommunistische POUM bilden ein Volksfront Bündnis, die Frente Popular um die anstehenden Wahlen für sich zu entscheiden. Sie werden auch von den Anarchisten unterstützt, die hatten bei den bisherigen Wahlen zu einem Wahlboykott aufgerufen. Die zweite bedeutende politische Kraft ist die Nationale Front, die sich u.a. aus Monarchisten, Karlisten und einer Grundbesitzer-Partei zusammensetzt.
Anfang 1936 finden die Wahlen statt, die Frente Popular gewinnt diese knapp. Für große Teile der Rechten bedeutet dies das Ende der Zweiten Republik. Die Streiks in Spanien häufen sich. Zeitgleich planen die Offiziere der spanischen Armee praktisch öffentlich den Putsch. Die Regierung ignoriert diese Vorhaben aber weitest gehend.
Am 13. Juli wird Calvo Sotelo der monarchistische Oppositionsführer durch Angehörige der Zivilgarde und der Guardia de Asalto ermordet. Die Ermordung war ein Racheakt für ein Falange-Attentat auf einen republikanischen Leutnant. Die Karlisten beschließen daraufhin, den Putsch des Militärs mit ihren paramilitärischen Verbänden zu unterstützen.
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