Weitere Arbeiten Goyas



Goya war aber nicht nur königlicher Hofmaler. In den 1790er Jahren begann er Druckgrafiken zu schaffen, die er versuchte auf dem freien Markt zu verkaufen. Dabei setzte er sich auch mit den politischen und sozialen Umständen seiner Zeit auseinander, wie beispielsweise in seinen Werken Desastres de la Guera (Die Schrecken des Krieges), die zwischen 1810 und 1820 entstanden. Insgesamt 86 Grafiken entstanden, vor allem zwischen 1810 und 1814.

Goya stellte in ihnen besonders schonungslos und eindringlich das Elend des Krieges dar. Insbesondere die Gräueltaten der Soldaten Napoleons im Kampf mit der aufständischen Bevölkerung Spaniens gegen die französischen Besatzer war Thema, ohne das Goya Stellung für die spanischen Guerillakämpfer bezog. Er zeigte auch deren Grausamkeiten an den französischen Invasoren. Beinahe aus politisch neutraler Sicht wurde der Krieg von Goya thematisiert und das Grauen, das mit ihm Einzug hält.

Veröffentlicht wurden Die Schrecken des Krieges daher auch erst nach dem Tod Goyas. Gerade die fehlende Parteinahme für Spanien hätten Goya als unpatriotisch dastehen lassen. Da aber Goya einen Probedruck anfertigen ließ und dabei auch die Seitenzahlen festschrieb, konnte die erste Auflage des Werks, dass 1863 von der Akademie San Fernando herausgegeben wurden, in der von Goya angedachten Reihenfolge erscheinen.

Inhalt Francisco Goya

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Francisco Goya Jugend
Der Künstler Francisco Goya
Reife und Erfolg von Francisco Goya
Goya wird Hofmaler des spanischen Königs
Porträt der Familie Königs Karls IV.
Weitere Arbeiten Goyas
Veränderungen im Leben Goyas

Die Erschießung der Aufständischen
Francisco Goya im Exil
Goya und die spanische Inquisition

Werke von Francisco de Goya

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