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Zustimmung von Königin Isabella I. und König Ferdinand II.
Grundsätzlich will das spanische Königspaar Isabella und Ferdinand Christoph Kolumbus unterstützen. Nach Beendigung der Reconquista hat das Paar durchaus Interesse an dem Finden des westlichen Seeweges nach Indien. Auch weil bekannt war, dass Portugal durch die Umsegelung des Kap der Guten Hoffnung 1488, dem Vorhaben eine Gewürzroute zu finden und sich damit bedeutende wirtschaftliche Vorteile zu sichern, einen großen Schritt voran gekommen war.
Die Verhandlungen scheitern zunächst. Isabella und Ferdinand sind Kolumbus Forderungen zu hoch. Der ehrgeizige Kolumbus will in den erblichen Adelsstand eines Vizeadmiral des Ozeans erhoben werden und Vizekönig über die von ihm entdeckten Gebiete werden. Dazu beansprucht er zehn Prozent Gewinnbeteiligung an Gold und anderen wertvollen Metallen, die er zu finden hofft, nicht aber an Gewürzen. Andere Quellen sprechen von einer Gewinnbeteiligung in Höhe von zehn Prozent. Das lehnt das Königspaar ab. Frustriert reist Christoph Kolumbus sich auf den Weg nach Frankreich. Er behauptet, von dort ein besseres Angebot erhalten zu haben. Vielleicht wird ihm das vor allem durch seine Strategie, seinen Bruder nach England und Frankreich zu schicken geglaubt. Das Frankreich einen westlichen Seeweg kontrollieren würde, kann sich Spanien nicht gefallen lassen. Vor allem Schatzmeister Luis de Santángel drängt die Königin und das mit Erfolg. Isabella akzeptiert die Forderungen und ein Eilbote holt Kolumbus zurück nach Granada.
Der Vertrag, Kapitulation von Santa Fe, wird zwischen dem Königspaar und Christoph Kolumbus am 17. April 1492 unterzeichnet. Santa Fe war eine neu errichtete Stadt, um Granada bezwingen zu können. Den Forderungen Christoph Kolumbus wird im vollen Umfang statt gegeben. Das Unternehmen kann beginnen.
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