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Die Irrfahrt der Leiche von Christoph Kolumbus
Obwohl in Christoph Kolumbus in Valladolid starb, wird er in Sevilla in Andalusien begraben. 1542 erfolgt aber auf Wunsch seines Sohns Diego die Umbettung der Laiche nach Santo Domingo. Hier verblieb die Leiche bis 1795. Frankreich übernahm die Insel als französische Kolonie, daher wurde die Leiche erneut überführt, diesmal nach Kuba. Hier wurde sie in der Kathedrale von Havanna beigesetzt. Spanien verliert aber auch Kuba, so dass Christoph Kolumbus erneut überführt wurde, diesmal nach Sevilla. Hier wird Christoph Kolumbus nach seiner fünften, längsten und endgültig letzten Fahrt 1899 wieder beigesetzt. Ob es sich wirklich um seine Leiche handelt, oder zwischenzeitlich eine Verwechslung stattgefunden hat, ist bis heute umstritten. Wissenschaftler vermuten, dass sich seine Leiche immer noch in Santo Domingo befindet.
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