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Importe aus der neuen Welt
Dankt der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus kommen einige Produkte nach Europa, die hier bislang unbekannt waren. Vor allem kamen eine Reihe von neuen Lebensmitteln nach Europa. Darunter auch Grundnahrungsmittel, die bis dahin hier unbekannt waren. Allerdings brauchten einige neue Produkte etwas Zeit, bis sie als Lebensmittel anerkannt wurden.
Die Kartoffel kam im Laufe des 16. Jahrhunderts aus Chile nach Europa. Da der oberirdische Teil der Pflanze giftig ist, ebenso grüne Kartoffeln, wurde sie zunächst nur als Zierpflanze gehalten. In Preußen wurde die Kartoffel per Verordnung von Friedrich dem Großen poplär. Um seinen Untertanen zu beweisen, dass dieses neuartige Lebensmittel nicht giftig ist, aß Friedrich der Große Kartoffelgerichte in aller Öffentlichkeit. Heute ist sie weltweit eine der wichtigsten Kulturpflanzen für die menschliche Ernährung. Weltweit werden jährlich etwa 300 Millionen Tonnen Kartoffeln geerntet. Damit gehört die Kartoffel in großen Teilen der Welt zum wichtigsen Lebensmittel. In Mitteleuropa ist die Kartoffel das Hauptgrundnahrungsmittel, sei es als Salzkartoffel oder Pommes Frites.
Die Azteken schreiben dem Kakao mystische Kräfte und Potenzfördernde Wirkung zu. Sie nutzten Kakaobohnen als Zahlungsmittel, Geld das auf den Bäumen wächst. Ein kleines Kaninchen gab es für 30 Bohnen, einen Truthahn für 200.
Auch Mais, Kakao, Kaffee, Kautschuk, Chinin und Vaseline sind Gaben Amerikas an Europa. Auch Chili aus der ungarischen Küche nicht wegdenkbar stammte ursprünglich aus Amerika. Die Chili ist mit der Kartoffel und den Tomaten verwandt und gehört zur Familie der Nachtschattengewächse.
Dazu kommen Vanille, Sonnenblumen, Speisekürbis, Topinambur, Süßkartoffeln sowie die Tomaten.
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