Christoph Kolumbus sucht Unterstützung für seinen ehrgeizigen Plan



Wahrscheinlich 1484 stellt Christoph Kolumbus dem portugiesischen König Johann II. (João II, 1455 bis 1495) den ehrgeizigen Plan vor. In seine Regierungszeit, er hatte 1481 den portugiesischen Thron bestiegen, fallen zahlreiche Entdeckungsfahrten. An der Goldküste (heute Ghana) wurde 1482 die Festung São Jorge da Mina (Elmina) gegründet, was ein erheblicher wirtschaftlicher Erfolg für Portugal war. Auch die Umrundung des Kap der Guten Hoffnung 1488 durch Bartolomëu Diaz und der Vertrag von Tordesilla mit Spanien fand unter seiner Regentschaft statt.

Kolumbus versuchte Johann, da er ja wusste, dass die Portugiesen dabei waren, den Weg um Afrika zu erkunden, mit seiner kurzen Route, was natürlich ein Kostenvorteil gewesen wäre, zu überzeugen. Vielleicht nahm er ja absichtlich as Modell Toscanellis als Grundlage für seine Berechnungen?

Johann II. lehnt Christoph Kolumbus Vorschlag ab, die Westroute nach Indien zu finden. Zum einen fiel seinen Experten auf, dass die von Christoph Kolumbus berechnete Distanz zu klein sein muss, zum anderen war Portugal ja bereits erfolgreich dabei, den östlichen Seeweg um Afrika herum zu suchen.
Christoph Kolumbus brauch aber dringend staatliche Unterstützung für seinen Plan.

So verließ Christoph Kolumbus Portugal, um Unterstützung in Spanien zu suchen.

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