Christoph Kolumbus letzte Tage und sein Kampf um den Titel und Privilegien



Nach seiner vierten und letzten Entdeckungsreise fiel Christoph Kolumbus in Ungnade. Die vierte Entdeckungsfahrt war zugleich seine letzte Entedeckungsfahrt.

In Spanien beginnt Christoph Kolumbus den Kampf um die Wiederherstellung der ihm in der Kapitulation von Santa Fé im April 1492 zugesicherten Privilegien und Vergünstigungen. Dies gelang Kolumbus aber nur teilweise. Von der letzten Reise erschöpft, stirbt Christoph Kolumbus im Alter von etwa 55 Jahren am 20. Mai 2006 in Valladolid (Zentralspanien) in der heutigen Region Kastilien-León unbeachtet von der spanischen Öffentlichkeit. Er stirbt als verbitterter Mann. Er fühlte sich von König und dem spanischen Adel nicht ausreichend geehrt für seine Entdeckungen und fühlte sich um seinen Ruhm betrogen.

An seinem Sterbebett wachten seine beiden Söhne sowei einer seiner Brüder und zwei Freunde. Seine Geliebte Beatriz Enríquez de Harana hatte er wohl schon Jahre zuvor verlassen, trotzdem erwähnte er sie in seinem Testament, um sein Gewissen zu entlassen, wie er schrieb. Christoph Kolumbus letzten Worte sollen "In manus tuas, Domine, commendo spiritum meum" (In Deine Hände, Herr, befehle ich meinen Geist) gewesen sein. Zu dem Zeitpunkt seines Todes war Christoph Kolumbus recht wohlhabend.

Nach Valladolid hatte sich Christoph Kolumbus zurück gezogen, da die Stadt damals Hauptstadt des Königreichs Kastilien gewesen war und er so nahe am königlichen Hof war. Das war für seine Bemühungen, die zugestandenen Privilegien zurück zuerhalten für ihn entscheidend. 1531 verlegte König Philipp II. von Spanien die Hauptstadt von Valladolid nach Madrid. Zwischen 1600 und 1606 diente Valladolid erneut als spanische Hauptstadt.

Nach dem Tod von Christoph Kolumbus beginnt die Irrfahrt seiner Leiche.

Heute hat Valladolid etwa 321.000 Einwohner. Der spanische Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero wurde 1960 in Valladolid geboren.

Christoph Kolumbus inhaltsverzeichnis