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Christoph Kolumbus erste Reise 1492 bis 1493
Die erste Reise beginnt nur wenige Monate nach der Vertragsunterzeichnung. Christoph Kolumbus bricht am 3. August 1492 bei Huelva in See. Sein Flagschiff ist die Santa Maria, die von Kolumbus selbst befehligt wird, begleitet wird er von der Niña mit Kapitän Alonzo Pinzón und der Pinta mit dem Kapitän Vicente Yáñez Pinzón. Kommandant der Niña und der Pinta sind die Brüder Martín Alonso und Martín Alonso und Vicente Yáñez Pinzón. Die gesamte Besatzung soll ungefähr 90 Mann betragen haben. Da nach drei Tagen auf der Pinta ein Schiffsmast bricht, ist die kleine Flotte gezwungen einen Monat auf den Kanarischen Inseln einen Zwischenstopp einzulegen.
Weiter ging es dann am 6. September 1492. nach einem Monat und sechs Tagen Fahrt erreicht Christoph Kolumbus am 12. Oktober 1492 (heute ist der 12. Oktober daher als Día de la Hispanidad Feiertag in Spanien) Indien, wie er glaubt. Es ist aber eine Insel der Bahamas, die Kolumbus als erstes betritt. Von den Eingeborenen wird die Insel Guanahani genant. Die Fahrt drohte mehrfach zu scheitern, da die Matrosen wegen Unzufriedenheit und Angst mehrmals zu meutern drohten. Die entdeckte Insel wird San Salvador (Heiliger Retter) genannt. Wahrscheinlich ist es die Insel Samana Kay. Columbus machte leider keine eindeutigen Hinweise zum geografisch korrekten Landungsort.
Bei seiner ersten Fahrt entdeckt er auch Kuba, Hispaniola (heute Haiti und Dominikanische Republik). Kolumbus wähnt sich in Ostindien. Am 25. Dezember strandet hier die Santa Maria, aus den Überresten des Schiffs errichtet Christoph Kolumbus die erste spanische Festung, La Navidad (Weihnachten). La Isla Española ist die erste Kolonie in der neuen Welt, Christoph Kolumbus deren Gouverneur und Vizekönig. Dort trifft er auch zum ersten Mal auf die Ureinwohner der Insel, den Arawak. Von deren König Guacanagari wird er freundlich empfangen. Für Kolumbus sind die Ureinwohner zukünftige Untertanen bzw. Sklaven. Da er sich in Indien glaubt, nennt er sie Indianer.
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