Der Seefahrer und Entdecker Amerikas Christoph Kolumbus wurde zwischen dem 25. August und dem 31. Oktober 1451 geboren und starb am 20. Mai 1506 verbittert in Valladolid (Spanien), unbeachtet von der Öffentlichkeit.
Die genaue Herkunft des Seefahrers ist nicht bekannt. Man vermutet, dass Christoph Kolumbus aus Genua (Italien) stammte. Sein italienischer Name lautete Cristoforo Colmbo, spanisch Cristóbal Colón, portugiesisch Cristovão Colombo.
Im Auftrag der spanischen Krone unter dem Königspaar Isabella I. von Kastilien und Ferdinand II. von Aragon sollte Christoph Columbus einen kürzeren westlichen Seeweg nach Indien und China finden, Spanien befand sich im Wettstreit mit Portugal. Die Portugiesen versuchten den Weg zu den Gewürzinseln um Afrika herum zu entdecken, während Christoph Columbus die westliche Seerotue wählte.
Der Kontinent Amerika, der zwischen Spanien und den Gewürzinseln liegt, war damals gänzlich unbekannt. Bei seinen Entdeckungsfahrten landete Christoph Kolumbus irrtümlich in der Karibik und entdeckte damit Amerika. Da er dachte, es handelte sich um Indien vorgelagerten Inseln, nannte er sie Westindische Inseln. Zeit seines Lebens war Kolumbus der Meinung, in Indien gelandet zu sein. Indien wurde damals auch als Bezeichnung für Japan mitgebraucht.
Im Mai 2006 gedachte ganz Spanien an den 500. Todestag von Christoph Kolumbus.
Christoph Kolumbus Statue in Barcelona
Plaza de Colon Madrid
Zum Jubiläumsjahr der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus kreuzten im Februar 1992 Nachbauten der Schiffe vor der Küste von Florida. Nachgebaut worden waren die Karavellen Santa Maria, die Niña und die Pinta.
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