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Hundert wichtigste Spanier und Spanierinnen der Geschichte Teil 3 Julio Iglesias bis Manuel Benitez, genannt El Cordobés.

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51. Julio Iglesias, geboren am 23. September 1943 in Madrid, spanischer Sänger mit mehr als 250 Millionen verkauften Alben und 2600 Platin- und Goldschallplattenauszeichnungen, erfolgreichster Einzelinterpret, als solcher steht er auch im Guiness-Buch der Rekorde. Beinahe wäre Julio Iglesias Fußballprofi geworden, so spielte er als Torhüter in der Juniorenmannschaft von Real Madrid. Ein Autounfall beendete aber seine Fußballerkarriere. Julio Iglesias ist zum achten Mal Vater geworden

52. Miguel Hernández, geboren am 30. Oktober 1910 in Orihuela (Alicante), gestorben am 28. März 1942 in Alicante, einer der bedeutendsten spanischen Dichter und Dramaturgen des 20. Jahrhunderts. Miguel Hernandez kämpfte auf Seiten der Republikaner im Spanischen Bürgerkrieg, 1939 wurde der Krieg von Francisco Franco für beendet erklärt, eine Flucht nach Portugal von Miguel Hernandez scheiterte, da die portugiesische Polizei wieder an die spanische Polizei auslieferte. 1940 wurde er zu Tode verurteilt, das Urteil wurde dann in 30 Jahre Haft umgewandelt. Miguel Hernández starb im Reformatorio de Alicante an Tuberkulose.

53. Joan Manuel Serrat, geboren am 27. Dezember 1943 in Barcelona, katalanischer Liedermacher. Joan Manuel Serrat bestand auch zu Zeit Francisco Francos auf Katalan zu singen, seine Muttersprache war aber unter Franco verboten. Er bekam Schwierigkeiten und ging ins Exil nach Mexiko, um kurz darauf nach dem Tod des Diktators nach Spanien zurück zu kehren. Katalonien
54. Felix Lope de Vega, geboren am 25. November 1562 in Madrid, gestorben am 27. August 1635 ebenda, bedeutender spanischer Dichter. Bekannt wurde er auch wegen seiner zahlreichen Frauengeschichten. 1614 wurde er nach dem Tod seiner letzten Frau Juana Guardo zum Priester geweiht.

55. Domenikos Teokopoulos El Greco, der Grieche, wurde um 1541 in Fodele oder in Kandia (heute Heraklion) auf Kreta geboren, er starb am 7. April 1614 in Toledo. El Greco war Maler, Bildhauer und Architekt, Hauptmeister des spanischen Manierismus. Nach Spanien kam er 1577, er arbeitete er zunächst in Madrid, später in Toledo. Hier unterhielt er eine große Werkstatt und nahm Aufträge vom spanischen Hofadel an.

56. Agustina de Aragón, eigentlich Agustina Raimunda María Saragossa Doménech, geboren 1786, gestorben am 20. Mai 1857 in Ceuta, Heldin von Saragossa im spanischen Unabhängigkeitskampf. Aufgrund ihrer Verdienste wurde Agustina de Aragón Offizier in der spanischen Armee. Auch bekannt als spanische Jean d’Arc, Johanna von Orleans.

57. Joaquín Sabina, eigentlich Joaquin Ramon Martinez Sabina, geboren am 12. Februar 1949 in Úbeda (Jáen), spanischer Sänger und Liedermacher.

58. Rosalía de Castro, geboren 21. Februar 1837 in Santiago de Compostela, gestorben am 15. Juli 1885 in Padrón (Galicien), spanische Lyrikerin, schrieb überwiegend in Galicisch.

59. Ángel Nieto, geboren am 25. Januar 1947 in Zamora, spanischer Motorradrennfahrer, zu seiner Zeit der beste Motorradrennfahrer in der 50 Kubikmeterklassen.

60. Manuel Azaña y Diaz, geboren am 10. Januar 1880 in Alcalá de Henares, gestorben am 3. November 1940 in Montauban (Frankreich), vom Mai 1936 bis zum April 1939 zweiter und letzter Präsident der Zweiten Spanischen Republik. Nach dem Fall Kataloniens im Februar 1939 floh Azaña nach Frankreich wo er im Exil starb.

61. Jordi Pujol i Soley, geboren am 9. Juni 1930 in Barcelona, katalanischer Politiker und zwischen 1980 und 2003 Regierungschef Kataloniens (Präsident der Generalitat de Catalunya). Katalanische Geschichte
62. Francisco de Quevedo, eigentlich Francisco Gómez de Quevedo y Santibáñez Villegas, geboren am 27. September 1580 in Madrid, gestorben am 8. September 1646 in Villanueva de los Infantes (Ciudad Real), spanischer Schriftsteller des Goldenen Jahrhunderts (Siglo de oro). Er gehörte zu den Meistern des sog. Schelmenromans (Novela Picaresca).

63. Alejandro Sanz, eigentlich Alejandro Sánchez Pizarro, geboren am 18. Dezember 1968 in Madrid, spanischer Popmusiker. In Deutschland wurde Alejandro Sanz einem breiteren Publikum mit dem Song La Tortura, einem Duett mit der kolumbianischen Sängerin Shakira, bekannt.

64. Alfredo Di Stéfano, geboren am 4. Juli 1926 in Buenos Aires (Argentinien), ehemaliger Fußballprofi und Trainer und erster Fußballspieler in dieser Liste. Alfredo Di Stéfano spielte sowohl für die spanische als auch für die argentinische und kolumbianische Nationalmannschaft. Bei Real Madrid in Spanien verbrachte er höchst erfolgreiche Jahre und wurde mit dem Verein acht Mal spanischer Meister, gewann fünf Mal den Europapokal, einmal den Weltpokal. Er wurde fünf Mal spanischer Torschützenkönig. Heute ist Alfredo Di Stéfano Ehrenpräsident des spanischen Rekordmeisters.

65. Hernán Cortés, geboren um 1485 in Medellín (Extremadura), gestorben am 2. Dezember 1547 in Castilleja de la Cuesta bei Sevilla, spanischer Konquistador und Entdecker. Hernan Cortés eroberte mit wenigen hundert Mann Mexiko, zerstörte das Aztekenreich und die Hauptstadt Tenochtitlan, die größte Stadt der damaligen Zeit. Cortes besiegte die letzten Azteken-Herrscher Moctezuma II Cuitláuac und Cuátemoc.

66. Carlos Sáinz, geboren am 12. April 1962 in Madrid, erfolgreicher Rallye-Fahrer. Bestritt für das VW-Werksteam 2006 und 2007 die Rallye-Dakar und konnte dabei 2007 fünf Etappensiege feiern.

67. Francisco Rivera Pérez , genannt Paquirri, geboren am 5. März 1948 in Zahara de los Atunes (Cadiz), gestorben am 26. September 1984 in Pozoblanco (Cordoba), der Torrero starb an den Verletzungen, die er sich zuvor beim Stierkampf gegen den Stier Avispado zugezogen hatte. Der Stier hatte Paquirri auf die Hörner genommen. Paquirri war auch internation erfolgreich gewesen, er nahm an Stierkämpfen in Kolumbien, Peru und Venezuela teil.

68. Telmo Zarraonaindía Montoya, genannt Zarra, geboren am 30. Januar 1921 in Asúa (Biskaia), gestorben am 23. Februar 2006 in Bilbao, spanischer Fußballer, der bereits zu Lebzeiten eine Legende in Spanien war. Der Torjäger spielte bei Athletic Bilbao und wurde sechs Mal Torschützenkönig in der spanischen Meisterschaft. In der Saison 1950/1951 erzielte Zarra 38 Tore, der Rekord hielt bis 1988/1989, dann zog der mexikanische Fußballer Hugo Sánchez in Diensten von Real Madrid gleich. Zarra spielte 353 Spiele für Athletic Bilbao und erzielte dabei 334 Tore. Für die spanische Nationalmannschaft spielte er 20 Länderspiele, wobei er 20 Mal ins gegnerische Tor traf.

69. Montserrat Caballé, eigentlich Maria de Montserrat Viviana Concepción Caballé i Folc, geboren am 12. April 1933 in Barcelona, spanische Opernsängerin (Sopran). Montserat Caballé entdeckte den Tenor José Carreras. 1987 nahm sie gemeinsam mit Freddie Mercury den Song Barcelona auf, der anlässlich der Olympischen Spiele 1992 in Barcelona international bekannt wurde.

70. Manuel de Falla, eigentlich Manuel María de Falla y Matheu, geboren am 23. November 1876 in Cádiz, gestorben am 14. November 1946 in Alta Gracia in Argentinien, spanischer Komponist, emigrierte nach dem Spanischen Bürgerkrieg nach Argentinien. Sein Bildnis zierte lange Zeit eine 100-Peseten-Banknote in Spanien.

71. Isaac Peral y Caballero, geboren am 1. Juni 1851 in Cartagena, gestorben am 22. Mai 1895 in Berlin, spanischer Ingenieur und U-Bahn-Pionier. In seiner Geburtsstadt Cartagena steht heute noch das U-Boot Isaac Peral, das der Ingenieur 1888 gebaut hatte.

72. José Plácido Domingo Embil, geboren am 21. Januar 1941 in Madrid, spanischer Opernsänger (Tenor). Placido Domingo ist an allen großen Opernhäusern und Opernfestspielen der Welt aufgetreten. So gab er am 28. September 1968 sein Debüt an der Metropolitan Opera in New York. Sein Debüt in einem deutschen Opernhaus gab Plácido Domingo am 8. Januar 1967 in der Hamburgischen Staatsoper. Auch in der Bayerischen Staatsoper in München gab er sein Debüt, es folgte am 22. Januar 1972.

73. Miguel Gila Cuesta, geboren am 12. März 1919 in Madrid, gestorben am 14. Juli 2001 in Barcelona, spanischer Humorist.

74. Luis Buñuel, geboren am 22. Februar 1900 in Calanda, gestorben am 29. Juli 1983 in Mexiko-Stadt, spanischer Filmemacher, der mit Salvador Dalí und der Pariser Surrealisten-Gruppe um André Breton zusammenarbeitete. Eine seiner ersten Arbeiten war Un Chien Andalou (Ein andalusischer Hund), der Film entstand 1929 in Frankreich. Von Buñel stammte das Zitat: Die Welt wird immer absurder. Nur ich bin weiter Katholik und Atheist. Gott sei Dank!
75. Manuel Benitez, genannt El Cordobés, geboren am 4. Mai 1936 in Palma del Río in der Provinz Córdoba, spanischer Stierkämpfer, trägt mehrfach den Ehrentitel der Stadt Córdoba: Kalif des Stierkampfs.

100 bedeutendste Spanierinnen und Spanier - Einleitung
Teil 1 - 1 bis 25: König Juan Carlos bis Michael Servetus
Teil 2 - 26 bis 50: Lola Flores bis Juan Sebastián Elcano
Teil 3 - 51 bis 75: Julio Iglesias bis Manuel Benitez, genannt El Cordobés
Teil 4 - 76 bis 100: Francisco de Pizarro bis Ramón Areces



König Juan Carlos von Spanien wichtigster Spanier
In Spanien fand eine Wahl statt, bei der der wichtigste Spanier der Geschichte gewählt werden sollte. Dabei setzte sich König Juan Carlos I von Spanien durch und belegte den ersten Platz in der 100 Persönlichkeiten umfassenden Liste.

Für Katalanen ist Antoni Gaudi bedeutendster Spanier
König Juan Carlos schaffte es nicht in Katalonien, die autonome Region, die gerne vom spanischen Zentralstaat unabhängig wäre, hier gewann der katalanische Architekt Antoni Gaudi, der es Spanienweit nur auf Platz 17 kam vor Christoph Kolumbus und König Juan Carlos.

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