Antoni Gaudi Werke



Sagrada Familia

1882 begonnen, Antoni Gaudi übernimmt 1883 die Bauleitung der Sagrada Familia bis 1926, begonnen 1882, Fertigstellung vielleicht 2026)

Casa Vicens (1883-1885)

Casa Vicens war eine Auftragsarbeit aus Backstein, Eisen und Keramik. Das Casa Vicens wird 2005 mit weiteren Werken von Gaudi in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.

Villa Quijano (1883-1885)

Villa Quijano in Comillas, Sanander, auch bekannt unter dem Namen El Capricho (Laune). Heute wird die Villa Quijano als Restaurant genutzt. Von Antoni Gaudi sind die Pläne, für das ursprünglich als Sommerlandhaus genutzte Gebäude. Die Ausführung der Pläne übernahm Cristóbal Cascante. Gaudi selbst soll die Villa nie gesehen haben.

Güell Pavillons (1884-1887)

Ursprünglich war das Landgut Güell Pavillons vor den Toren Barcelonas gelegen. Inzwischen liegt es aber innerhalb der Stadt. Es war das erste Werk von Antoni Gaudi, dass er für seinen langjährigen Gönner Eusebi Güell eschuf. Zu der bereits bestehenden Finc Güell entwarf Gaudi ein Pförtnerhaus, einen Pferdestall und die Mauer um das Landwesen herum. Heute wird das Landhaus von der Universität Barcelona genutzt, seit 1978 ist in den Ställen der Königliche Gaudi-Lehrstuhl für Architektur untergebracht.

Palau Güell (1886-1889)

Das Stadthaus entwarf Antoni Gaudi für seinen Gönner, den Industriellen, Eusebi Güell. Der Stadtpalais aus Naturstein und Mamor wurde 1984 zusammen mit anderen Werken Gaudis in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Auffällig beim Palau Güell sind die beiden großen Tore an der Vorderfront. Hier konnte man in den Palau Güell mit einem Pferdefuhrwerk einfahren.

Bischofspalast in Astorga (1889-1913)

Der Bischofspalast von Astorga in Kastilien-Leon wurde von Antoni Gaudi in neogotischem Stil gstaltet. Heute findet sich hier ein Museum (Museo de los Caminios, Museum der Wege). Astorga ist ein wichtiger Schnittpunkt am Jakobsweg.

Casa Calvet (1898-1904)

Das Casa Calvet liegt im Stadtteil Eixampel in Barcelona und war eine Auftragsarbeit. Das Wohn- und Geschäftshaus war das einzige Gebäude von Antoni Gaudi, das mit einer offiziellen Auszeichnung beehrt wurde. Vielleicht weil es der konventionellste Bau von Gaudi ist.

Parc Güell (1900-1914)

Auch der Park Güell war eine Auftragsarbeit von Eusebi Güell. Der Industrielle war von den englischen Gartenanlagen beeindruckt und wollte eine solche Parkanlage in Barcelona errichten. Antoni Gaudi plante für seinen Freund und Gönner eine Gartenstadt mit über 60 Villen. Wegen fehlender Geldmittel konnte der Park Güell allerdings nie vollendet werden. 1906 zog Antoni Gaudi in eines der Wohnhäuser in den Park und lebte dort 20 Jahre bis zu seinem Tod. Heute ist hier ein Museum untergebracht. Ausgestellt werden von Antoni Gaudi entworfene Möbelstücke. Im Park Güell findet sich auch die damals längste Sitzbank der Welt.

Casa Batllo (1904-1906)

Das Apartmenthaus Casa Batllo ist baulich ein Glanzstück Barcelonas. Dabei handelte es sich nicht um einen Neubau sondern einen Umbau eines Gebäudes, dass 1877 errichtet wurde. Auf der Fassade wird die Legende des Heiligen Georg, Schutzheiliger von Barcelona und Katalonien wieder gegeben.

Casa Milà (1906-1910)

Der letzte Weltliche Bau von Antoni Gaudi, bevor er sich ganz der Sagrada Familia widmete. Auch das Gebäude liegt im Stadtteil Eixample. Bei dem Bau achtete Antoni Gaudi auf eine durchdachte natürliche Belüftung und machte so Klimaanlagen überflüssig. Dabei plante Antoni Gaudi bereits eine Tiefgarage ein. Außerdem konstruierte der Architekt die Stellwände so, dass sich jede Wohnung individuell verändern lässt. Das Gebäude ist eine Beton-Eisen-Konstruktion, die ohne tragende Wände oder Stützmauern gebaut wurde. Allerdings war das Werk, insbesondere die Fassade so eigenwillig, dass es bald den Spitznamen La Pedrera (Der Steinbruch) erhielt.

Antoni Gaudi Inhalt:
Einleitung | Erste Werke Antoni Gaudi | Sagrada Familia in Barcelona | Weiteres Werk | Antoni Gaudi Lebensende | Weitere Werke von Antonio Gaudi