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Antoni Gaudi Werke (Liste)

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Das bekanntestes Werk des Dante Dante der Architektur ist ohne Zweifel die Sagrada Familia, auch unvollendet das Wahrzeichen der Millionenmetropole Barcelona.

Aber in Barcelona gibt es noch mehr Bauwerke bzw. Kunstwerke Antoni Gaudis. Einige seiner Werke entstanden für seinen Gönner und Mäzen, den Textilfabrikanten Eusebi Güell i Bacigalupi (1846-1918). Gaudi und Güell hatten sich auf der Pariser Weltausstellung kennen gelernt. Güell wird bald ein Förderer des jungen Architekten.

Liste seiner Werke

(kein Anspruch auf Vollständigkeit)

Sagrada Familia

1882 wird mit dem Bau bzw. der Planung der Kirche begonnen, Antoni Gaudi übernimmt 1883 die Bauleitung der Sagrada Familia bis zu seinem Tod im Jahre 1926. Ab 1914 widmet sich Gaudi ganz dem Bau, weltliche Projekte nimmt er nicht mehr an. Die Kirche ist bei seinem Tod noch längst nicht fertig, 2010 solle die Weihung der Kirche erfolgen, die Fertigstellung erhofft man sich für 2026, pünktlich zum 100. Todestag Gaudis. Bei Baubeginn hatte man übrigens gehofft, die Kirche bis 1910 fertig stellen zu können.

Casa Vicens

(1883-1885)
Casa Vicens war eine Auftragsarbeit aus Backstein, Eisen und Keramik. Das Casa Vicens wird 2005 mit weiteren Werken von Gaudi in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.

Villa Quijano

(1883-1885)
Villa Quijano in Comillas, Santander (Kantabrien), eines seiner wenigen Werke außerhalb von Barcelona, auch bekannt unter dem Namen El Capricho (Laune). Heute wird die Villa Quijano als Restaurant genutzt. Von Antoni Gaudi sind die Pläne, für das ursprünglich als Sommerlandhaus genutzte Gebäude. Die Ausführung der Pläne übernahm Cristóbal Cascante. Gaudi selbst soll die Villa nie gesehen haben.

Güell Pavillons

(1884-1887)
Ursprünglich war das Landgut Güell Pavillons vor den Toren Barcelonas gelegen. Inzwischen liegt es aber innerhalb der Stadt. Es war das erste Werk von Antoni Gaudi, das er für seinen langjährigen Gönner Eusebi Güell erschuf. Zu der bereits bestehenden Finca Güell (Landhaus) entwarf Gaudi ein Pförtnerhaus, einen Pferdestall und die Mauer um das Landwesen herum. Heute wird das Landhaus von der Universität Barcelona genutzt, seit 1978 ist in den Ställen der Königliche Gaudi-Lehrstuhl für Architektur untergebracht.

Palau Güell

(1886-1889)
Das Stadthaus entwarf Antoni Gaudi für seinen Gönner, den Industriellen, Eusebi Güell. Geplant als Wohnhaus entwickelt sich das Gebäude während des Baus zum Palast, kein Wunder arbeitete Gaudi auch hier ohne fertigen Plan. Und auch im Palau Güell ist zu sehen, wie Gaudi verschiedene Stilelemente miteinander vermischt. Der Stadtpalais aus Naturstein und Marmor wurde 1984 zusammen mit anderen Werken Gaudis in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Auffällig beim Palau Güell sind die beiden großen Tore an der Vorderfront. Hier konnte man in den Palau Güell mit einem Pferdefuhrwerk einfahren.

Bischofspalast in Astorga

(1889-1913)
Der Bischofspalast von Astorga in Kastilien-Leon wurde von Antoni Gaudi in neogotischem Stil gestaltet. Heute findet sich hier ein Museum (Museo de los Caminos, Jakobsweg-Museum). Astorga ist ein wichtiger Knotenpunkt am Jakobsweg.

Casa Calvet

(1898-1904)
Das Casa Calvet liegt im Stadtteil Eixampel in Barcelona und war eine Auftragsarbeit. Das Wohn- und Geschäftshaus war das einzige Gebäude von Antoni Gaudi, das mit einer offiziellen Auszeichnung beehrt wurde. Vielleicht weil es der konventionellste Bau von Gaudi ist.

Parc Güell

(1900-1914)
Park Güell in BarcelonaAuch der Park Güell war eine Auftragsarbeit von Eusebi Güell. Der Industrielle war von den englischen Gartenanlagen beeindruckt und wollte eine solche Parkanlage in Barcelona errichten. Antoni Gaudi plante für seinen Freund und Gönner eine fantastische Gartenstadt mit über 60 Villen. Wegen fehlender Geldmittel konnte der Park Güell allerdings nie vollendet werden. 1906 zog Antoni Gaudi in eines der Wohnhäuser in den Park und lebte dort 20 Jahre bis zu seinem Tod. Heute ist hier ein Museum untergebracht. Ausgestellt werden von Antoni Gaudi entworfene Möbelstücke, den der Architekt übernahm auch die Inneneinrichtung für seine geschaffenen Bauten. Im Park Güell findet sich auch die damals längste Sitzbank der Welt. Heute ist der Park eine der Ruheoasen mitten in der Millionenmetropole Barcelona.

Casa Batllo

(1904-1906)
Das Apartmenthaus Casa Batllo ist baulich ein Glanzstück Barcelonas. Dabei handelte es sich nicht um einen Neubau sondern einen Umbau eines Gebäudes, dass 1877 errichtet wurde. Auf der Fassade wird die Legende des Heiligen Georg, Schutzheiliger von Barcelona und Katalonien wieder gegeben. Georg, der Drachentöter, und so gleicht das Dach der Casa Batlló einem Drachenrücken. Das Casa Batllo war eine Auftragsarbeit für den Industriellen Josep Battló. Für die damaligen Verhältnisse war das Casa Batlló mit seinem drachenähnlichen Dach ein kühner und revolutionärer Bau.

Casa Milà

(1906-1910)
Casa Mila in Barcelona bei NachtDer letzte weltliche Bau von Antoni Gaudi, bevor er sich ganz der Sagrada Familia widmete und zu gleich sein größes Wohnhausprojekt. Auch das Gebäude liegt im Stadtteil Eixample von Barcelona. Bei dem Bau achtete Antoni Gaudi auf eine durchdachte natürliche Belüftung und machte so Klimaanlagen überflüssig. Dabei plante Antoni Gaudi bereits eine Tiefgarage ein. Außerdem konstruierte der Architekt die Stellwände so, dass sich jede Wohnung individuell verändern lässt. Das Gebäude ist eine Beton-Eisen-Konstruktion, die ohne tragende Wände oder Stützmauern gebaut wurde. Auch auf rechte Winkel verzichtete Gaudi, die Formen sind organisch. Allerdings war das Werk, insbesondere die Fassade so eigenwillig, dass es bald den Spitznamen La Pedrera (Der Steinbruch) erhielt. Was durchaus spöttisch für das ungewöhnliche Gebäude gemeint war.

Gaudi Hotel in New York


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