Antoni Gaudi weitere Werke
In den mehr als 40 Jahren (1882-1926) der Arbeit an der Kirche ergaben sich wichtige familiäre Wendungen. Seine nächsten Freunde und Verwandten verstarben kurz nacheinander - im Jahre starb Antoni Gaudis Vater Franciesc Gaudì i Serra im Alter von 93 Jahren, seine Nichte Rosa Egea (1912), Francesc Berenguer Mestres (1914), sein Gönner Eusebi Güell (1918) - wobei hierin vermutlich der wichtigste Grund für Antoni Gaudis erstarkte Hinwendung zur Religion beruht und die Widmung seiner letzten 15 Lebensjahre an den Bau einer Kirche.
Antoni Gaudis letzter weltlicher Bau ist sein größtes Wohnhausprojekt mit dem er 1906 beginnt.
Vier Jahre arbeitet Antoni Gaudi an der Casa Milà, deren Formen für einige so ungewöhnlich waren, dass der Spitzname für das Haus bald La Pedrera (Steinbruch) wird. Zuvor gestaltete er für einen weiteren Auftraggeber, Josep Batllo i Casanaovas, einen Textilindustriellen, dessen Wohnhaus komplett um. Das Casa Batllo ist heute bauliches Glanzstück Barcelonas. An der Fassade wird die Legende des Heiligen Georg, der der Schutzheilige von Barcelona und von Katalonien ist, wider gegeben.
Weitere wichtige Werke der späteren Phase des begnadeten katalanischen Architekten sind die Krypta der Kirche von Colonia Güell (1898-1916), die Casa Calvet (1899-1904) und der Park Güell (1900-1914).
Antoni Gaudi Inhalt:
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