Antoni Gaudi Lebensende
Am 8. Juni 1926 wurde Antoni Gaudi von einer Straßenbahn angefahren, wobei mehrere Taxifahrer es, aufgrund seines heruntergekommenen Äußeren, ablehnten, ihn in ein Krankenhaus mitzunehmen. Antoni Gaudi hatte wie jeden Morgen dem Oratorium des heiligen Philipp Neri einen Besuch abgestattet. Wegen der Weigerung der Taxifahrer brachte man den Architekten in das Armenhospital Hospital de la Santa Creu.
Niemand erkannte den verletzten Künstler als Antoni Gaudi, bis sein Freund und engster Mitarbeiter Doménech Sugranyes in nach drei Tagen Suche endlich fanden. Diese wollten Antoni Gaudi in ein anderes Krankenhaus bringen. Doch er lehnte ab, in ein komfortableres, besser ausgestattetes Krankenhaus verlegt zu werden. Einer Umbettung in ein besseres Privatzimmer lehnte er nicht ab. Noch am selben Tag starb Antoni Gaudi an seinen Verletzungen.
Danach trauerte die ganze Stadt um Gaudi und Tausende erwiesen ihm, dem Baumeister Gottes, die letzte Ehre. Die damalige Regierung ordnete als eine letzte Geste des Respekts an einen der berühmtesten Söhne der Stadt an, dass er, in der von ihm selbst erbauten Krypta der Sagrada Familia, seine letzte Ruhestätte finden sollte und erhielt die Einwilligung von Papst Pius XI. für die Beerdigung in der unvollendeten Kirche. So wurde Antoni Gaudi dort beerdigt, wo er die längste Zeit seines Lebens geschaffen hatte.
Seit 2000 läuft ein Verfahren mit dem die Seligsprechung von Antoni Gaudi erreicht werden soll. Dafür werden nun aus aller Welt Wunder gesucht, die auf Antoni Gaudi zurückzuführen sind.
Antoni Gaudi Inhalt:
Einleitung | Erste Werke Antoni Gaudi | Sagrada Familia in Barcelona | Weiteres Werk | Antoni Gaudi Lebensende | Weitere Werke von Antonio Gaudi
