Antoni Gaudi erste Werke
Sein erstes großes Werk war die Sociedad Cooperativa La Obrera Mataronense, eine Fabrik und Arbeitersiedlung. Allerdings scheiterte der Bau bereits in einem frühen Stadium. Im Jahre 1878 werden auf der Weltausstellung in Paris einige Werke von Antoni Gaudi ausgestellt. Dabei lernt der Architekt den Textilfabrikanten Eusebi Güell i Bacigalupi kennen, der zum Förderer und Freund von Antoni Gaudi wird.
In diesen frühen Jahren entstanden bereits einige wichtige und außergewöhnlich Werke von Antoni Gaudi, die auch heute noch das Stadtbild Barcelonas prägen. Dazu gehören die Laternen für den Placa Reial (1878-1879), die Casa Vicens (1883-1885) - die erste große selbstständige Arbeit Gaudís -, die Villa "El Capricho" in Santander (1883-1885), die Finca Güell (1884), der Palau Güell (1886-1889) und das Colegio Teresiano (1889-1894). Beim Palau Güell handelte es sich eigentlich um das Wohnhaus seines Förderers Eusebi Güell, während des Baus wird daraus aber ein Palast. Zur Realisierung des Baus hat Antoni Gaudi keinen fertigen Plan, während der Bauarbeiten entwickelte er den Plan, den er für das Gebäude im Kopf hat, ständig weiter und verändert ihn auch. Dabei lässt er sich von verschiedenen Stilrichtungen der Architektur beeinflussen und mischt maurische Fliesenornamente mit Spitzbögen aus der Gotik. Dazu kommen skurrile Figuren, die der Phantasie von Antoni Gaudi entspringen.
Einer breiten Öffentlichkeit war Antoni Gaudi allerdings nicht bekannt, als er seinen bedeutendsten Auftrag erhält und mit dem Bau der Sagrada Familia, der Kathedrale der Heiligen Familie in Barcelona betraut wird.
Antoni Gaudi Inhalt:
Einleitung | Erste Werke Antoni Gaudi | Sagrada Familia in Barcelona | Weiteres Werk | Antoni Gaudi Lebensende | Weitere Werke von Antonio Gaudi
