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Teneriffa

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Teneriffa (spanisch Tenerife) ist die größte der Kanarischen Inseln, hinter Mallorca ist es die zweitgrößte der zu Spanien gehörenden Inseln. Teneriffa bildet mit La Palma, La Gomera und El Hierro ide Provinz Santa Cruz de Tenerife, diese bildet mit der Provinz Las Palmas de Gran Canaria die Autonome Region der Kanaren.

Teneriffa ist 2.034,38 Quadratkilometer groß, es leben 865.070 Einwohner auf der Insel, das macht eine Bevölkerungsdichte von 425,23 Einwohnern pro Quadratkilometer. Teneriffa ist damit die bevölkerungsreichste Insel Spaniens. Um Teneriffa liegen noch 200 kleine Inseln und Felsberge, diese machen etwa 200 Tausend Quadratmeter aus. Die Küste ist etwa 342 Kilometer lang.

Die größte Stadt Teneriffas ist Santa Cruz de Tenerife, die zweitgrößte und drittgrößte er Kanaren, ist San Cristóbal de La Laguna. In Santa Cruz de Tenerife leben etwa 25 Prozent der Inselbevölkerung, im nahen Einzugsgebiet, die Hälfte.

Die höchste Erhebung ist der Pico de Teide, der mit 3718 Meter höchste Berg auf dem spanischen Staatsgebiet. Der Teide prägt die Insel und ist das Symbol Teneriffas. Bei den Ureinwohnern war der Berg Ort kultureller Handlungen und Objekt der Anbetung.

Die Einheimischen werden Tinerfeños genannt. Ebenfalls gebräuchlich ist chicharrero/a, ursprünglich verächtlich gemeint, umgangssprachlich wird chicharrero für die Bewohner von Santa Cruz verwendet, stammte aus einer Zeit, als die Bewohner der Stadt im Gegensatz zu denen von La Laguna arme Leute waren, und überwiegend chicharros, kleine und billige Fische, aßen.

Auf den Kanaren gilt die Westeuropäische Zeit. Zeitzonen Spanien.

Lage und Ausdehnung Teneriffa

Die Insel ist etwa 80 Kilometer lang und bis zu 50 Kilometer breit. Die Insel liegt zwischen dem 28 und 29 nördlichen Breitengrad und dem 16 und 17 östlichen Längengrad zentral zwischen den Nachbarinseln Gran Canaria, La Gomera und La Palma. Bis zum afrikanischen Kontinent sind es über 300 Kilometer, vom spanischen Festland liegt Teneriffa etwa 1000 Kilometer entfernt. Zu erreichen ist die Insel mit der Fähre von Cádiz oder mit dem Flugzeug.

Vulkanische Vergangenheit und Gegenwart

Teneriffa ist wie alle Inseln der Kanaren vulkanischen Ursprungs und entstand vor etwa sieben bis fünf Millionen Jahren durch entsprechende Aktivität. Das Vulkanmassiv im Zentrum von Teneriffa ist jünger, in der Mitte liegt der weltgrößte Caldero (Krater vulkanischen Ursprungs) aus dem sich der Pico del Teide erhebt. Der Vulkan ist immer noch aktiv, die letzten Ausbrüche ereigneten sich in den Jahren 1909, 1798 und 1706. Vulkanausbrüche auf den Kanaren

Klima Teneriffa

Auch Teneriffa gilt als Insel des ewigen Frühlings (Isla de la Eterna Primavera).

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Sonnenstunden5,96,67,17,78,88,910,69,88,56,95,95,5
Lufttemperatur17,917,918,619,020,422,224,325,024,322,820,618,7
Wassertemperatur191818181920212223232120
Regentage555310011356
Temperaturen: Aufgrund der Nordost-Passatwinde besitzt Teneriffa ganzjährig milde Temperaturen. Im Sommer sorgt das Meer für Kühlung, denn Teneriffa liegt auf dem selben Breitengrad wie die Sahara, trotzdem wird es in den Sommermonaten nicht übermäßig heiß.
Niederschlag: Für ausreichend Niederschlag auf der Nordseite der Insel sorgt das hohe Teidemassiv, an dem tagsüber die mit Meereswasser gesättigte Luft aufsteigen kann, auf 1000 bis 1500 Meter Höhe bilden sich dann Wolken, die dann in den dortigen Lorbeer- und Kiefernwäldern zu feinem Nieselregen kondensieren. Somit ist der Norden von Teneriffa auch in den ansonsten trockenen Sommermonaten Grüner als der Süden der Insel.
Höchsttemperaturen: Zwar können im Hochsommer Höchsttemperaturen von über 35 Grad erreicht werden, doch dies ist eher die Ausnahme. Im jährlichen Durchschnitt schwankt die Lufttemperatur von 17,9 Grad im Januar bis zu 25 Grad im heißesten Monat, dem August.

Auf dem Teide ist Schnee im Winter üblich.
Klimatisch gibt es einen großen Unterschied zwischen dem regenreichen Norden der Insel und dem warmen Süden. Im Norden werden 250 Mm Regen pro Jahr registriert, im Süden deutlich weniger. Im 19. Jahrhundert wurde das Klima in Norden von europäischen, hier insbesondere von niederländischen, Ärzten empfohlen, insbesondere für Altersgebrechen und bei Kreislauferkrankungen.

Flora Teneriffa

Eine vielfältige Vegetation mit zahlreichen Pflanzenarten, die es nur auf den Kanaren wenn nicht sogar nur auf Teneriffa heimisch (endemisch) sind, haben hier ihr zu Hause. Große Wälder bestehen aus der Kanarischen Kiefer. Der Kanarische Drachenbaum ist eine der charakteristischen Pflanzenarten von Teneriffa, bei Icod de los Vinos ist ein altes und eindrucksvolles Exemplar des Drachenbaums zu finden, der Drago Milenario wurde früher auf rund 3000 Jahre geschätzt, inzwischen wurde dieses Alter nach unten korrigiert. Der Drachenbaum bringt es nach neueren Erkenntnissen aber immer noch auf etwa 600 Jahre.

Kakteen aus Amerika, riesige Sträucher des Weihnachtsstern und die südafrikanische Strelitzie finden sich ebenso.

Insgesamt gibt es auf Teneriffa 1400 verschiedene Pflanzen, davon 200 endemisch für die Kanaren und 140 kommen ausschließlich auf Teneriffa vor.

Fauna Teneriffa

So reich die Flora von Teneriffa in ihrer Artenvielfalt ist, so arm ist sie dies, was heimische Säugetiere betrifft. Am Teide ist eine Wildkate zu Hause, dazu kommen ausgewilderte Kaninchen. Raubtiere und giftige Schlangen, außer sie wurden in der Vergangenheit ausgesetzt, fehlen. Dafür gibt es zahlreiche Vogelarten wie den Teidefink oder die Wildform des Kanarienvogels, den Kanarengirlitz. Die Westkanareneidechse ist eine endemische Eidechse, die nur auf Teneriffa und La Palma zu finden ist.

Im Atlantik vor Teneriffa gibt es dann noch eine weitere Besonderheit, die Wale, die hier und Gomera zahlreich anzutreffend sind. An kaum einem anderen küstennahen Ort der Welt sind so viele Wale beheimatet wie zwischen den beiden Inseln der Kanaren.

Name Teneriffa

Die Guanchen nannten ihre Insel wohl Achinet oder Chenet.
Bei den Römern hieß Teneriffa Nivaria (vom lateinischen Wort für Schnee, der auf dem Pico del Teide im Winter liegen bleibt). In alten Karten aus dem 14. und 15. Jahrhundert wird Teneriffa als Isla del Infierno bezeichnet, bezogen auf die vulkanische Tätigkeit. Der Name Teneriffa stammte aus der Sprache der Altkanarier, Tene bedeutet Berg, ife weiß, weißer Berg für den Teide, die spanische Sprache setzte noch ein y zum vereinigen der beiden Wörter dazwischen.

Geschichte Teneriffa

Wie auch bei den anderen Kanareninseln gibt es nur wenige gesicherte Daten aus der Zeit vor der Eroberung der Insel durch die Spanier. Auch Teneriffa war von den Guanchen bevölkert in diesem Falle gilt die Bezeichnung ganz besonders, denn Guanche bedeutete in der Sprache der Altkanarier Mensch bzw. Mann aus Teneriffa.

Etwa 100 Jahre vor der Eroberung herrschte über die Guanchen von Teneriffa ein Mencey (König), Tinerfe der Große. Nach seinem Tod wurde sein Königreich zwischen seinen Söhnen in neun Teilreiche aufgegliedert.

Die Spanier eroberten Teneriffa Ende des 15. Jahrhunderts. Endgültig besiegt wurden die Guanchen am 25. Dezember 1495 bei La Victoria de Acentejo. Es war die letzte Schlacht zwischen Ureinwohnern und Spaniern auf den Kanaren, danach unterstand die Inselgruppe der Kanarischen Krone. Eine der wenigen Eroberungen aus dieser Zeit, die heute noch zu Spanien gehört. Teile der Bevölkerung wurden von den Spaniern verschleppt und versklavt. Der Rest vermischte sich mit den Eroberern, die Guanchen hörten als eigenständige Ethnie auf zu existieren.
Die Kanaren gewannen als letzte Station vor der Überquerung des Atlantiks schnell an Bedeutung, so machte auch Christoph Kolumbus auf seinen Entdeckungsfahrten in die Neue Welt noch einmal ein letztes Mal in dieser Inselgruppe Stopp, um die Vorräte aufzufüllen. Bereits Ende des 15. Jahrhunderts hatte Alonso Fernández de Lugo den Grundstein für das spätere Santa Cruz de Tenerife gelegt, Hauptstadt wurde La Laguna.
Im 16. Jahrhundert versuchten Walter Raleigh und John Hawkins Teneriffa zu erobern.
1657 konnte Santa Cruz de Tenerife den Versuch des englischen Admiral Robert Blake erfolgreich abwehren, der mit einer Flotte aus 36 Kriegsschiffen die Stadt erobern wollte. 1706 gab es einen erneuten Versuch, diesmal scheiterte Admiral John Jennings.
1778 König Carlos III. erteilt Santa Cruz de Tenerife das Vorrecht, Handel mit Amerika zu betreiben.
1792 In Laguna wird die bis 1989 einzige Universität der Kanaren gegründet.
25. Juli 1797 Wieder steht eine Kriegsflotte der Engländer vor Santa Cruz de Teneriffe. Diesmal holt sich der englische Admiral Horatio Nelson eine Niederlage. Bei der Schlacht bei Santa Cruz de Tenerife muss Nelson die einzige Niederlage in seiner militärischen Laufbahn hinnehmen, die Schlacht kostet ihm außerdem den rechten Arm.
1799 Der Naturforscher Alexander von Humboldt besucht Teneriffa. Daran, dass die Kanaren letzte Station vor der Atlantiküberquerung waren, hatte sich offenbar auch Ende des 19. Jahrhunderts nichts geändert. Auf Teneriffa bestieg Alexander von Humboldt mit seinem Begleiter Aimé Bonpland den Pico del Teide, registrierten die Vegetationszonen, übernachteten in einer Höhe und besuchten den Krater des Vulkans.
1822 Santa Cruz de Tenerife wird Hauptstadt der Kanaren. Seit 1927 teilt sich die Stadt diese Ehre wechselnd mit Las Palmas de Gran Canaria.
1906 Mit Alfons XIII. besucht erstmals ein regierender Spanischer König die Insel Teneriffa.
1936 Der im Februar nach Teneriffa mehr oder weniger verbannte Francisco Franco reist zunächst nach Gran Canaria und von dort nach Marokko, um den in den Spanischen Bürgerkrieg mündeten Putsch nationalistischer Kräfte anzuführen.
Ab den 1960er Jahren gewann der Tourismus auch auf Teneriffa immer mehr an Bedeutung.
1982 Die Kanarischen Inseln erhalten den Status einer autonomen Region mit weitestgehender Selbstverwaltung.
Geschichte der Guanchen

Emigration nach Amerika

Teneriffa hatte ein besonders enge Beziehung zu Amerika und so wanderten immer wieder Tinerfeños in die Neue Welt aus, sei es als Teil der Eroberungsexpeditionen, sei es, um ein besseres Leben zu finden. Um 1670 war ein besonders begehrtes Ziel Venezuela und Kuba, gefördert durch die spanische Krone, die offenbar zuvor Guayana an die Franzosen und Jamaika an die Engländer verloren hatte, zu gering war dort die Besiedlung gewesen, um den Verlust aufhalten zu können. Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts wanderten so viele Menschen von Teneriffa in die Neue Welt aus, um dort Arbeit zu finden, dass ganze Dörfer entvölkert wurden. 1726 wanderten 25 Familien aus Teneriffa in Richtung Amerika aus und gründeten dort die Stadt Montevideo. Vier Jahre später waren Tinerfeñas an der Gründung von San Antonio in Texas beteiligt. Weitere Auswanderer machten sich wegen der wirtschaftlich schlechten Lage im 19. Jahrhundert, zu Beginn des 20. Jahrhunderts und dann noch Mitte des 20. Jahrhunderts auf in südamerikanische und mittelamerikanische Länder. Mit dem Beginn des Tourismus in den 1960er Jahren und dem damit verbundenen wirtschaftlichen Aufschwung kehrte sich die Bewegung dann um.

Sehenswürdigkeiten Teneriffa

Altstadt von La Laguna, Weltkulturerbe der UNESCO)
Altstadt von La Orotava
Orotava-Tal
Jardín de Aclimatación de la Orotava (Botánico), der Botanische Garten in Puerto de la Cruz, der zweitälteste botanische Garten Spaniens nach dem Königlichen Botanischen Garten von Madrid. Auch Alexander von Humboldt besuchte auf seinem kurzen Teneriffa-Aufenthalt den Botánico.
Kraterlandschaft des Teide
Los Roques de García im Parque Nacional de las Cañadas del Teide
Mercedeswald und Parque Rural de Anaga im Anaga-Gebirge im Nordosten Teneriffas.
Tal von Masca
Felsen von Los Gigantes, Acantilado de los Gigantes, Steilfels der Riesen, hier geht es 450 Meter senkrecht ins Meer hinab.
Barranco del Infierno (Höllenschlucht) bei Adeje, einem beliebten Ausflugsziel der Insel.
Drachenbaum von Icod de los Vinos, zwar nur 600 Jahre alt und nicht 3000, trotzdem aber sehenswert.
Pyramiden von Güímar, die insbesondere Thor Heyerdahl in ihren Bann zogen.
Hafen und Altstadt von Santa Cruz de Tenerife mit einer Vielzahl historischer Bauten, Einkaufsvierteln und dem architektonisch interessanten kanarischen Parlament
Auditorio in Santa Cruz de Tenerife: Futuristische Konzerthalle des Architekten Santiago Calatrava
Walbeobachtung und Tauchen vor der Südspitze von Teneriffa, ausgehend von Playa Paraiso
Museumsviertel Antiguo Hospital Civil in der Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife
Loro Parque mit unter anderem der größten Papageiensammlung der Welt. Neben Papageien finden sich hier auch eine Vielzahl anderer Tiere, wie Pinguine, in einer eigens für sie geschaffenen Landschaft, Killerwale, Delphine, Galapagos-Schildkröten, Affen, Alligatoren, Flamingos …
Modellanlage Pueblo Chico in Valle de La Orotava
Museo de la Naturaleza y el Hombre, Naturkundemuseum in Santa Cruz de Tenerife mit Geschichte der Guanchen und Mumien.

Wirtschaft Teneriffa

Teneriffa lebt vom Tourismus. Los ging es Ende des 19. Jahrhunderts, so wurden 1885 350 Touristen aus England gezählt. 1991 waren es bereits 5000 Touristen und heute sind es um die 5 Millionen. Die existierende Landwirtschaft wird von Kartoffeln, Bananen, Tomaten und Wein dominiert. Dazu kommt noch die Fischerei.

Flughäfen

Teneriffa hat gleich zwei Flughäfen, den Flughafen Teneriffa Nord bei La Laguna sowie den Flughafen Tenerife Sur Reina Sofia im Süden.

Observatorien auf Teneriffa

Am Teide gibt es das Observatorium del Teide, es gehört zum Institut für Astrophysik der Kanaren.

Auch noch: Flugzeugunglück

Am 27. März 1977 kollidierten auf dem Flughafen Los Rodeos zwei Jumbo-Jets der Fluglinien KLM und PanAm. Die Flugzeugkatastrophe von Teneriffa ist bis heute mit 583 Toten das größte Flugzeugunglück der Luftfahrtgeschichte. Begünstigt wurde die Flugzeugkatastrophe durch starken Nebel auf der Insel. Die beiden Flugzeuge waren wegen einer Bombendrohung nach Teneriffa umgeleitet worden, ihr eigentliches Ziel war Gran Canaria gewesen. Die Bombendrohung kam von einer separatistischen kanarischen Gruppe, MPAIAC, heute nicht mehr aktiv.
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