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Valle de los Caídos - Tal der Gefallenen

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Im Valle de los Caídos (Tal der Gefallenen) wurden die Opfer des Spanischen Bürgerkriegs (1936 bis 1939) beerdigt. Das Tal der Gefallenen liegt in der Nähe der spanischen Hauptstadt Madrid. Dabei handelt es sich um eine in den Fels gehauene 260 Meter lange Basilika überragt von einem 150 Meter hohen Kreuz aus Stein. Der Bau des Monuments zog sich über 18 Jahre hin. Eingeweiht wurde es am 2. April 1959 von Franco, 20 Jahre nach dem Ende des Spanischen Bürgerkriegs. 1960 erhob Papst Johannes XXIII. die Kirche zur Basilica minor.

Valle de los Caídos erbaut von Zwangsarbeitern

Gebaut wurde das Monument in den 1940er und 1950er Jahren von 14.000 republikanischen Kriegsgefangnen und Zwangsarbeitern. Beerdigt wurden hier 40.000 bis 60.000 Opfer des spanischen Bürgerkriegs, Tote auf Seiten der Republikaner ebenso wie die der am Ende siegenden Putschisten. Für Diktator Francisco Franco ein Akt der Aussöhnung der beiden Spanien nach dem Krieg.

Grab Francisco Franco

Francisco Franco wurde dabei nach seinem Tod am 20. November 1975 selbst auch im Valle de los Caídos beerdigt. Seit dem ist der Ort auch eine Wallfahrtsstätte der Ewiggestrige und nicht nur deswegen ist für die Angehörigen der Toten Republikaner, die hier beerdigt sind, die Begräbnisstätte ein Ort der Demütigung.

Registrierung der Toten im Tal der Gefallenen

Inzwischen gibt es in Spanien einen Beschluss, der vorsieht die im Valle de los Caídos beerdigten Opfer des Bürgerkrieg zu registrieren und den Angehörigen, die das wünschen, die Möglichkeit zu geben, die sterblichen Überreste der Ihren auf einen Friedhof ihrer Wahl überführen zu lassen. Selbst vor den sterblichen Überresten des Diktators machen einige Forderungen kein Halt. So steht die Forderung im Rahm, auch den Leichnam des Diktators in ein Familiengrab zu überführen und aus der Kathedrale im Tal der Gefallenen eine nationale Gedenkstätte zu machen.

Infos Valle de los Caídos

Der volle Name des Valle de los Caídos lautet Monumento Nacional de Santa Cruz del Valle de los Caídos (Nationalmonument des Heiligen Kreuzes im Tal der Gefallenen. Das Monument liegt bei Cuelgamuros in der Nähe von El Escorial in der Sierra de Guadarrama. Neben Francisco Franco wurden auch hier der Gründer der faschistischen Bewegung Falange Española, José Antonio Primo de Rivera, beerdigt. Die beiden Gräber befinden sich unter der 42 Meter hohen Kuppel. Das Valle de los Caídos ist eins der größten neueren Mausoleen der Welt und gilt als das bedeutendste architektonische Symbol der Diktatur Francos, wurde es doch noch zu seinen Lebzeiten und zur fortdauernden Verherrlichung der Falange-Diktatur erbaut.

Valle de los Caídos als Sehenswürdigkeit

Das Tal der Toten zieht jedes Jahr etwa 400.000 Touristen aus. Allerdings ist es nicht nur Sehenswürdigkeit geschätzt, zahlreiche Anhänger des Franco-Regimes und der Falange nutzen den Ort als Wallfahrtstätte. Insbesondere am 20. November (20-N) dem Todestag der beiden, finden sich zahlreiche Ewiggestrige im Valle de los Caídos. Seit 2007 sind Demonstrationen, jegliche Art politischer Aktionen und auch Sympathiebekundungen hier verboten.

Das 150 Meter und rund vierzig Meter breite Betonkreuz, das das Monument überragt, steht auf dem Berggipfel Risco de la Nava und ist das höchste freistehende Kreuz der Welt. Die Basilika selbst ist 263 Meter lang und soll damit die längste Kirche der Welt sein.

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