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Personalausweis in Spanien - DNI

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Der Personalausweis (auch Identitätsausweis) in Spanien wird abgekürzt mit DNI (Documento Nacional de Identidad). Ab dem 14. Lebensjahr ist der Personalausweis verpflichtend.

Die Ausweisnummer ist in Spanien eines der wichtigsten Personaldaten und erscheint in allen amtlichen Schriftstücken. Sie wird mit dem Kennbuchstaben auch als NIF-Nummer (Steuernummer) verwendet. Für Ausländer gilt hierfür die genauso wichtige NIE Nummer.

Die Ausweisnummer (bei Ausländern die NIE-Nummer, wenn vorhanden) wird bei allen möglichen Gelegenheiten benötigt, wie bei Bankgeschäften, bei der Aufgabe von Einschreibebriefen oder deren Empfang.

Bei der Beantragung eines Personalausweises wird in Spanien auch der Fingerabdruck erfasst.

Bis zum 30. Lebensjahr gilt der Personalausweis fünf Jahre, bis zum 70. Lebensjahr zehn Jahre, Personen über 70 Jahre erhalten einen Personalausweis von unbegrenzter Gültigkeit.

Auf dem Personalausweis sind Vor- und Nachname des Inhabers, Geburtsdatum, Titel, Geburtsdatum, Wohnsitz, Geschlecht, Geburtsort und Provinz festgehalten und natürlich ein Foto. Dazu kommt die achtstellige Ausweisnummer. In den Regionen, in denen neben dem Spanischen noch eine andere Amtssprache genutzt wird, ist der Personalausweis bei diesen Angaben zweisprachig, so in Katalonien, Valencia oder auf den Balearen oder auch im Baskenland oder Galicien.

Ausweisnummern gelten Lebenslang und werden auch nicht neu vergeben. Zumindest war es bislang noch nicht nötig, die Nummern von Verstorbenen noch einmal zu vergeben.

Auch in Spanien hält sich die Legende, dass die letzte Nummer Auskunft darüber gibt, wie viele Menschen in Spanien den gleichen Namen und Nachnamen wie der Ausweisträger haben. Wie in Deutschland ist es aber nur eine hartnäckige Legende rund um den DNI.

Spanischer Personalausweis mit der Nummer 1

Francisco Franco hatten den Personalausweis mit der Nummer 1, die zwei erhielt seine Frau Carmen Polo y Martín Valdes und der Personalausweis mit der Nummer 3 ging an deren Tochter Maria del Carmen Franco Polo. Da die einzige Tochter von Francisco Franco noch lebt, sie wurde 1926 geboren, dürfte sie die lebende Person in Spanien mit der niedrigsten Personalausweisnummer sein.

Die Frau von Francisco Franco, Carmen Polo y Martín Valdes, erhielt zwar die Nummer zwei für ihren Personalausweis bereits 1951 bei deren Einführung zugeteilt. Es dauerte aber 14 Jahre, bis 1965, bis sie ihren Ausweis dann tatsächlich beantragte.

Die Nummern vier bis neun wurden nie verwendet.

Die Personalausweise für die spanische Königsfamilie

Die Nummern zehn bis 99 sind für die Mitglieder der königlichen Familie reserviert. Den Personalausweis mit der Nummer zehn hat König Juan Carlos von Spanien, die Nr. elf seine Ehefrau Sofia von Griechenland, die Nummer zwölf ihre älteste Tochter Elena de Borbón und die 14 Cristian de Borbon. Die beiden bekamen ihre Personalausweisnummern 1980 zugewiesen. Ein Personalausweis mit der Nummer 13 wurde nicht vergeben. Der spanische Thronfolger Kronprinz Felipe hat die Nummer 15. Da Prinzessin Letizia ihre Personalausweisnummer, sie wird auf Lebenszeit und ist nicht übertragbar, behalten hat, folgten auf die Nummer 15 dann die 16, Infantin Leonor und die 17, ihre jüngere Schwester Sofia.

Ausländer und der DNI

Bis 1962 erhielten in Spanien lebende Ausländer ebenfalls einen Personalausweis. Inzwischen bekommen diesen nur noch Spanierinnen und Spanier.

Geschichte des DNI

Der Identitätsausweis wurde in Spanien per Dekret vom 2. März 1944 eingeführt. Es dauerte aber bis 1951, bis der DNI dann unter Diktator Francisco Franco tatsächlich eingeführt wurde. Dabei war der Personalausweis schon bei seiner Einführung nicht kostenlos. Von 25 Peseten bis fünf Peseten kostete der Ausweis, nur Arme bzw. Arbeitslose bekamen ihren Identitätsausweis kostenlos zur Verfügung gestellt. Bis 1980 war dies Praxis. Heute kostet die Ausstellung eines Personalausweises in Spanien zehn Euro.

Aber bereits vor der Einführung des Personalausweises gab es in Spanien Ausweise, um die Identität des Besitzers zu beweisen. Bedingt durch die Entdeckung Amerikas, dem überseeischen Handel erhielten wohl Auswanderer in die Neue Welt aber auch Matrosen ein offizielles Dokument, dass ihre Identität und spanische Nationalität beweisen sollte.

Einen direkten Vorläufer gab es dann wohl ab 1824. König Ferdinand VII. schuf eine nationale Polizei, die den Auftrag hatte ein Einwohnerverzeichnis zu schaffen, offenbar wurden damals schon Identitätsausweise ausgestellt. Auf diesen wurden zwar Name und direkte Verwandte vermerkt, ohne Bild taugten diese Ausweise aber wenig, um wirklich die Identität des Besitzers zu beweisen. Spätestens mit dem Spanischen Bürgerkrieg wurde diese Praxis dann aber aufgegeben und nach dem Ende des Krieges suchte Diktator Franco wohl auch eine Möglichkeit der Kontrolle seiner Bürger, und so kam es zum Dekret von 1944.

Zu Beginn war der Ausweis offenbar für Gefangene bzw. vom Regime überwachte Menschen verpflichtend, ebenso für Männer, die aufgrund ihres Berufs oder Geschäfts häufig ihren Wohnsitz wechselten. Dann wurde der Personalausweis verpflichtend für alle Männer von Städten, die mehr als 100.000 Einwohner hatten und schließlich dann für Männer von Ortschaften über 25.000 Einwohner und dann wohl für reisende Frauen. Nach und nach wurden dann alle in Spanien lebenden Menschen mit einem solchen Ausweis versehen, bis 1962 auch dauerhaft in Spanien lebende Ausländer. Dabei ging es bei der Erteilung zunächst an Männern wohl weniger um Sexismus, als darum zunächst die wirtschaftlich stärkeren zu erfassen.

Um die gesamte Bevölkerung mit Ausweisen zu versorgen, gab es wohl reisende Kommissionen, die die Dörfer bereisten, um auch jeden Bewohner zu erfassen.

Seit seiner Einführung wurden in Spanien 60 Millionen Personalausweise ausgestellt. Da die Nummern bis 99.999.999 gehen, sind also noch 40 Millionen mögliche Personalausweisnummern frei. Es wird geschätzt, dass in Spanien zu Zeit 30 Millionen Personalausweise im Umlauf sind. Jedes Jahr werden in Spanien sechs Millionen Ausweise neu ausgestellt bzw. erneuert.

Seit 1985, geregelt per Königlichem Dekret, werden auch nicht mehr sämtliche Adelstitel auf dem Personalausweis vermerkt.

Aussehen des spanischen Personalausweises

Insgesamt sieben Mal in der Geschichte wurde das Aussehen des spanischen Personalausweises geändert. Der 1951 eingeführte war grün. 1962 wurde er dann blau, zusätzlich wurde auch die Blutgruppe mit aufgeführt. Am längsten hielt sich der Personalausweis, der von 1965 bis 1980 verwendet wurde. Nach den Übergang von der Diktatur zur Demokratie wurde dann aber eine neue Optik nötig. Dieser erste neue demokratische Ausweis galt bis 1985 und wurde dann durch eine neue Version ersetzt, in dem Beruf und auch Blutgruppe nicht mehr aufgeführt wurde. Gerade die Angabe der Blutgruppe hatte wohl bei Notfällen für den einen oder anderen Behandlungsfehler gesorgt. Mit dem Zeitalter der Computern kam dann 1991 wieder ein neuer Ausweis in Umlauf, der nun durch die neue elektronische Version ersetzt werden wird.

Bei Kindern, deren Eltern nicht bekannt sind, wird im Personalausweis wohl der Name von erfundenen Eltern eingetragen, jedenfalls bis zur Volljährigkeit, um die Kinder zu schützen.

Inzwischen wird in Spanien an der Einführung (Pilotprojekte laufen) eines elektronischen DNI gearbeitet DNI Electrónico de España). Dabei werden die wichtigsten Daten auf einem Chip gespeichert. Dies soll den Verwaltungsaufwand reduzieren, schließlich ist die Ausweisnummer bei allen wichtigen Vorgängen anzugeben.
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Peseta

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Das Real Instituto Elcano de Estudios Internacionales y Estratégicos wurde 2001 gegründet, dabei handelt es sich um eine staatlich unabhängige Denkfabrik zu internationalen Themen und Strategien.

Regierungschefs seit 1975

Seit 1977 gibt es in Spanien wieder demokratische gewählte Regierungschefs. Zwar werden diese gerne als Ministerpräsidenten bezeichnet, im spanischen heißt das Amt jedoch Presidente del Gobierno, Chef bzw. Präsident der Regierung.

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Am weitesten verbreitet ist in Spanien das Christentum und zwar in der römisch-katholischen Ausprägung. Ein Großteil der Bevölkerung gehört dem römisch-katholischen Glauben an.

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Ostern in Spanien, dass ist mehr als nur das Osterwochenende, das ist die gesamte Woche, die Heilige Woche, Semana Santa, genannt. In katholisch geprägten Ländern wird diese heilige Woche ausgiebig gefeiert.

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