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Mehrwertsteuer in Spanien (IVA)

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Die Mehrwertsteuer in Spanien, impuesto sobre el valor añadido, wird allgemein mit der Abkürzung IVA benannt. Es ist eine indirekte Steuer auf den Konsum. Eingeführt wurde die Mehrwertsteuer in Spanien 1986, nötig wurde diese durch den EU-Beitritt des Landes.

In Spanien gibt es drei Umsatzsteuersätze. Der normale Steuersatz der IVA, mit dem etwa die Hälfte aller Produkte belegt werden, liegt bei noch 16 Prozent. Eine Erhöhung ist für 2010 geplant.

Weiterhin gibt es einen ermäßigten Mehrwertsteuersatz in Höhe von sieben Prozent und einen stark ermäßigten Satz von vier Prozent.

Mehrwertsteuersätze in Spanien


Bestimmte Produkte und Dienstleistungen werden in Spanien nicht mit der Mehrwertsteuer belegt. Darunter gehören u.a. ärztliche Dienstleistungen sowie kulturelle und sportliche Tätigkeiten, Versicherungen und Finanzoperationen.

Eine Sonderregelung gilt für die Kanarischen Inseln. Hier gibt es die IVA nicht, es gilt statt dessen eine Inselsteuer, die IGIC ( Impuesto General Indirecto Canario) in Höhe von derzeit (2009) fünf Prozent, mit ermäßigten Sätzen für Nahrungsmittel und Medikamenten.

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