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König Alfonso XIII von Spanien

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Im 20. Jahrhundert gab es in Spanien gerade einmal zwei Könige. Der erste war König Alfons XIII. von Spanien, der bereits, sein Vater, König Alfons XII. von Spanien starb 27jährig an Tuberkulose noch vor der Geburt seines männlichen Thronfolgers, bei seiner Geburt König de jure war.

Bis 1902 führte seine Mutter als Regentin für ihn die Amtsgeschäfte. Seine Regierungszeit endete 1931. Nachdem in Spanien die 2. Republik ausgerufen worden war, erkannte König Alfons XIII. die Zeichen der Zeit und ging ohne formale Abdankung ins Exil.

Der zweite König auf dem spanischen Thron im 20. Jahrhundert war dann Alfonsos Enkelsohn, König Juan Carlos I., der von Diktator Francisco Franco selbst als Nachfolger ausgesucht worden war. Als der Diktator 1975 starb, bestieg Juan Carlos den spanischen Thron. Da war sein Großvater schon seit 24 Jahren gestorben.

Leben König Alfons XIII. von Spanien

Spanische Münze von 1896 mit dem Porträt von König Alfonso XIII. von Spanien. Auf der Rückseite der Peseten-Münze das Wappen.
Alfons kam bereits als König zur Welt. Als er im Mai 1886 geboren wurde, war sein Vater, König Alfons XII. von Spanien bereits seit November des Vorjahres verstorben. Bis zu seinem 16. Geburtstag führte für seine Mutter, Maria Christina von Österreich, die Amtsgeschäfte als Regentin.

Regentschaft Maria Christina

Regentin Maria Christina, in Spanien María Cristina de Habsburgo-Lorena, war, obwohl Ausländerin, in Spanien eine geachtete und beliebte Regentin. Ihr gelang es allerdings nur die innere Konsolidierung Spaniens zu erreichen, den außenpolitischen abstieg des Landes vermochte sie nicht aufzuhalten. Die spanische Verfassung von 1876 gab dem König bzw. der Regentin mehr Rechte als dies heute der Fall ist. So hatte Maria Christina das Recht, die Legislative gemeinsam mit den Cortes auszuüben. Sie konnte auch die Ständeversammlung einberufen und auch wieder auflösen. Nur mit ihrer Zustimmung konnten Gesetze in Kraft treten. Sie besaß zudem Exekutivgewalt. Aus der Tagespolitik hielt sich die Regentin zum großen Teil heraus. Allerdings fällt in ihre Regentschaft auch der Verlust der letzten Überseekolonien, 1898 kommt es mit den Vereinigten Staaten zum Krieg, Kuba geht verloren. In Spanien wurde dieser Verlust als Katastrophe angesehen, die Monarchie wurde dadurch aber nicht gefährdet. Auch wenn die Regentin beliebt war, insbesondere in Katalonien erhielten die Anarchisten großen Zulauf. Als dann noch Maria Cristina ihre älteste Tochter Maria de las Mercedes mit dem Sohn eines einstiegen Feldherrn der Karlisten verheiratete, gab es erheblichen Widerstand.

In diese Zeit fiel dann das Ende ihrer Regentschaft, ihr 16jähriger Sohn übernahm die Verantwortung in Spanien. Die Regentin mischte sich nicht mehr groß in die Politik ein, nur 1918 nach dem 1. Weltkrieg und dem Ende des habsburgischen Kaiserreichs setzte sie sich für ihre entmachteten Verwandten ein und erreichte auch die Aufnahme von Kaiserin Zita und deren Kinder in Spanien.

Regierungszeit König Alfons XIII.

König Alfonso XIII. von Spanien mit seiner Mutter.
Die Regierungszeit von Alfons war alles andere als leicht. In diese Zeit fällt der Versuch der politischen Restauration in Spanien. Im Prinzip waren sich die Kräfte in Spanien einig, man wollte die existierenden politischen und wachsenden sozialen Gegensätze in der spanischen Gesellschaft lösen. Obwohl sich die wesentlichen Kräfte in Spanien in dem Versuch einig waren, war das Unterfangen nicht von Erfolg gekrönt. Der König hätte zwar aufgrund seiner breit angelegten verfassungsgemäßen Rechte die Möglichkeit gehabt, notwendige Reformen einzuleiten, aber dies gelang ihm nicht. Anders als seiner Mutter, der Regentin Maria Christina wusste er seine Möglichkeiten nicht zu nutzen.

Während des 1. Weltkriegs blieb Spanien weitestgehend neutral.

Am Ende zerfiel das sowieso bereits von Korruption und Reformstau gekennzeichnete politische System Spaniens. Der endgültige Niedergang war im Jahre 1923 erreicht. Nach der Niederlage der spanischen Armee gegen Aufständische in Marokko bei Annual kam es in Spanien de facto zu einer Militärdiktatur unter General Miguel Primo de Rivera. Der König verstand es nicht, aus diesem Schatten zu treten. Aber auch der Militärdiktator konnte es nicht mehr richten. Am 12. April 1931 wurden in Spanien die ersten Wahlen nach 1923 durchgeführt. Es waren zwar nur Kommunalwahlen, aber der klare Sieg der Republikaner gerade in den größeren Städten hatte Folgen. Zwei Tage nach den Wahlen wurde in Madrid die Republik ausgerufen, die sog. 2. Spanische Republik.

König Alfons XIII. geht ins Exil

Noch an dem Tag, in dem in Madrid die Republik (Zweite Republik) ausgerufen wird, erkennt König Alfons XIII. die Zeichen der Zeit. Er geht ohne formell seine Abdankung zu erklären, ins Exil. Zunächst reist er nach Paris, später nach Rom. In Rom stirbt er zehn Jahre nach dem er Spanien verlassen hatte. Kurz vor seinem Tod, am 15. Januar 1941, verzichtete Alfons zugunsten seines Sohnes Juan de Borbón y Battenberg auf seinen Thronanspruch.

Seine Mutter, Maria Christina, hatte nicht mehr miterleben müssen, wie ihr Sohn ins Exil ging. Sie war bereits 1929 im Alter von 71 Jahren gestorben.

Grabstätte König Alfons XIII.

Zunächst werden die sterblichen Überreste von König Alfons XIII. in der römischen Kirche Santa Maria di Monserrato beerdigt. 1980 wird dann die Überführung seiner sterblichen Überreste nach Spanien unternommen. Der ehemalige spanische König ist seit dem in der königlichen Krypta des Monasterio de El Escorial beerdigt. Hier wurden bereits seine Eltern, König Alfonso XII., und seine 1929 verstorbene Mutter, Maria Christina von Österreich, beerdigt. Und auch sein ältester Sohn, Juan, Graf von Barcelona, fand nach seinem Ableben 1993 hier seine letzte Ruhestätte.

Familie, Ehe und Kinder von König Alfonso XIII.

Gerade 20jährige geworden heiratete König Alfonso XIII. am 31. Mai 1906 Prinzessin Victoria Eugénie von Battenberg, deren Mutter Prinzessin Beatrice von Großbritannien und Irland, eine der Töchter der britischen Königin Victoria, war. Victoria Eugénie galt als die schönste Prinzessin Europas. Klug und gebildet war sie zudem. Aber schon die Hochzeit am 17. Mai 1906 stand unter keinem guten Stern. In Spanien gab es gerade Staatskrise. Die nach Autonomie strebenden Bewegungen des Baskenlandes und von Katalonien waren erstarkt. Und am Tag vor der Hochzeit kam es zu Demonstrationen von katalanischen Nationalisten in Barcelona.

Die Hochzeit selbst wurde dann zur Katastrophe mit vielen Toten. Am Hochzeitstag selbst verübte der katalanische Anarchist Mateo Morral (1880-1906) in der Calle Mayor in Madrid ein Attentat auf das Brautpaar. Der König und seine Ehefrau überlebten, 28 andere Menschen kamen dabei aber ums Leben, mehr als 100 wurden schwer verletzt. Es war nicht der letzte Anschlag auf den König. Der Attentäter hatte eine Bombe, versteckt in einem Blumengesteck, auf die Hochzeitskutsche geworfen.

Es wurde keine glückliche Ehe. Victoria war wie ihre Mutter Beatrice eine Überträgerin der Erbkrankheit Hämophilie (der sog. Bluterkrankheit). Ein Umstand, den Alfonso seiner Frau nicht verzeihen konnte, den zwei der beiden Söhne erbten diese Krankheit von ihrer Mutter. Außerdem hatte der König verschiedene Affären und auch mehrere außereheliche Kinder.
An der Bluterkrankheit litt sowohl der älteste Sohn, Alfons Pius (1907-1938) sowie auch der jüngste Sohn, Gonzalo Manuel (1914-1934). Das Paar hatte insgesamt sieben Kinder, fünf Jungen und zwei Mädchen.

Kinder von Alfonso und Victoria Eugénie

Insgesamt hatten Alfonso und Victoria Eugenie sieben Kinder.
Alfons Pius, 1907-1938, Graf von Covadonga, zwei Mal verheiratet, kinderlos. Da Alfons Pius zunächst eine Bürgerliche und dann eine Kubanerin heiratete, verzichtete er bereits vor seiner ersten Ehe 1933 auf seine Thronrechte. Bis dahin war er Prinz von Asturien gewesen und damit offizieller Thronerbe. Starb bei einem Autounfall in Miami, Florida (USA).
Jaime, 1908-1975, Herzog von Segovia und französischer Thronprätendend als Jacques II. Zwei Mal verheiratet. Sein ältester Sohn aus erste Ehe, Alfons Jaime Marcelino Manuel Victor Maria (1936-1989), heiratete eine Enkelin des spanischen Diktators Francisco Franco. Jaime war seit seiner Kindheit gehörlos und hatte 1933 eine Verzichtserklärung auf die spanische Thronfolge abgegeben. 1949 nahm er diesen Verzicht zurück um 1969 endgültig zugunsten seines Neffen, des späteren König Juan Carlos I. auf die spanische Krone zu verzichten.
Beatrix Isabel, 1909-2002, heiratete in Rom Alessandro Torlonia, einen italienischen Prinzen.
Maria Christina, 1911-1996, heiratete 1940 Enrique Graf Marone.
Juan Carlos, 1913-1993, Graf von Barcelona, verheiratet seit 1935 mit Prinzessin Maria de las Mercedes von Bourbon-Sizilien. Nach dem Verzicht seiner älteren Brüder Alfons Pius und Jaime war Juan Carlos obwohl nur der drittälteste Sohn Kronprinz. Don Juan de Borbón hatte mit seiner Ehefrau Maria de las Mercedes vier Kinder, darunter auch Juan Carlos Alfonso Victor María, seit 1975 als Juan Carlos II. König von Spanien. 1948 traf Juan Carlos mit Diktator Francisco Franco ein inoffizielles Übereinkommen, dass dem ältesten Sohn von Don Juan Carlos den Thronanspruch sicherte. Erst 1977 verzichtete Don Juan dann auch offiziell formell auf seinen dynastischen Thronanspruch.
Gonzalo Manuel, 1914-1934, studierte in der Zeit im Exil Maschinenbau. 1934, während einem Urlaub mit der Familie in Pörtschach am Wörther See, starb der spanische Prinz an den Folgen eines Autounfalls.
Dazu noch ein 1910 totgeborener Sohn namens Fernando.

Uneheliche Kinder des Königs

Es gab noch mindestens fünf uneheliche Kinder des Königs. Mit einer französischen Aristokratin, Mélanie de Gaufridy de Dortan, hatte König Alfonso einen Sohn, Roger Leveque de Vilmorin (1905-1980). Mit der spanischen Schauspielerin Carmen Ruiz Moragas zwei weitere Kinder und zwei weitere Töchter sind ebenfalls noch bekannt.


Lebensdaten König Alfons XIII. von Spanien

Geboren wurde Alfons als drittes Kind und zugleich ältester Sohn von König Alfons XII. von Spanien und seiner zweiten Ehefrau Erzherzogin Maria Christina von Österreich, eine Cousine des Kaisers von Österreich. Alfons war das letzte Kind des Königspaares. Geboren wurde Alfons am 17. Mai 1886, ein halbes Jahr nach dem Tod seines Vaters Alfons XII. von Spanien.

Alfons starb im Exil, ohne je auf den spanischen Königsthron auch formal verzichtet zu haben, in Rom am 28. Februar 1941.

Seine Ehefrau, Königin Victoria Eugenie, überlebte ihren Mann viele Jahre. Sie starb im April 1969 in Lausanne (Schweiz). Im Februar 1968 war sie noch Taufpatin ihres Ur-Enkels, dem Infanten Felipe, gewesen, der 2014 selbst König von Spanien wird. Wie bei ihrem Mann wurden ihre sterblichen Überreste später in die Schloss- und Klosteranlage El Escorial bei Madrid gebracht.

König Alfons und der Fußball

Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts wurden in Spanien zahlreiche Fußballclubs gegründet. Und seit 1902 wird in Spanien der Pokal ausgespielt. Der erste Name des Pokalwettbewerbes war Copa Alfonso XIII. Später, während der Diktatur, wrude zwar der Copa del Generalisimo, heute ist es aber wieder die Copa del Rey, der Königspokal, um den es im K.o.-Verfahren geht.

Und zahlreiche Fußballclubs in Spanien erhielten von König Alfonso XIII. die Erlaubnis den Zusatz Real im Namen zu führen. Der Club in Madrid wurde 1920 per Erlass des Königs, die Erlaubnis erteilt, heute ist dieser Klub weltweit bekannt als Real Madrid und damit wohl der bekannteste Namensträger diesen königlichen Zusatztitels. Allerdings ist Real Madrid nicht der einzige Fußballclub in Spanien, dem König Alfonso diese Ehre zuteil werden ließ, weitere Beispiele sind Real Sociedad San Sebstian, Real Unión de Irún RCD Mallorca (Real Club Deportivo), RCD Espanyol Barcelona und viele weitere Königliche Fußballvereine. (Real Madrid Geschichte).

(925) Alphonsina (Asteroid)

Der katalanische Astronom José Comas Solá entdeckte am 13. Januar 1920 einen Asteroiden im Hauptgürtel, dem er den Namen Alphonsina nach zwei spanischen Königen gab. Zum einen nach Alfonso X. (1221-84, König von Kastilien-León) und nach dem damaligen spanischen König Alfonso XIII. Der Asteroid Alphonsina hat eine Größe von 57 Kilometern.

Siehe auch: Spanische Staatsoberhäupter

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Die Isla de los Faisanes (Fasaneninsel, französisch allerdings Île de l'hôpital) ist eine unbewohnte Binneninsel des spanisch-französischen Grenzflusses Bidasoa. Sie ist das kleinste Kondominium der Welt. Spanien und Frankreich wechseln sich ab.

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Juan Bautista Antonelli

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Juan de la Cierva

Der spanische Ingenieur und Luftfahrtpionier Juan de la Cierva y Codorniu wurde am 21. September 1895 in Murcia (Ostspanien) geboren. Er starb am 19. Dezember 1936 im Alter von 41 Jahren in der Nähe von London beim Absturz eines Linienflugzeugs.

Katholische Könige

Katholische Könige (spanisch Reyes Católicos) ist die Bezeichnung für das Königspaar, das 1492 die letzten Mauren aus Spanien vertrieb und Christoph Kolumbus auf Entdeckungsfahrt schickte.

Kazike

Das Wort Kazike stammte ursprünglich aus der Kolonialverwaltung. In der Zeit der Restauration wurde mit cacique aber ein Bonze bezeichnet, es gab ein System von caciquismo, Bonzentum und Bonzokratie in Spanien.

Kolumbus

Christoph Kolumbus ist der wohl bekannteste Vertreter der Familie Kolumbus. Zwei Brüder und zwei Söhne sind noch bekannt, schon sein Enkel, wenn auch erster Herzog von Veragua, findet weniger Beachtung. Und da wäre noch ein Vulkan vor Griechenland.

Ley de Memoria Histórica

Das Ley de Memoria Histórica (Gesetz zur historischen Erinnerung, Wiedergutmachungsgesetz) wurde in Spanien nach heftigen Auseinandersetzungen und Diskussionen 2007 verabschiedet. Es soll als rechtliche Basis zur Aufarbeitung der Franco-Diktatur dienen.

Marcela und Elisa

1901 gab es dann den ersten (mehr oder weniger gelungenen) Versuch eines lesbischen Paares in Spanien zu heiraten. Die Ehe hatte auch nach ihrer Entdeckung Bestand. Das Paar wurde allerdings verfolgt und floh aus dem Land.

Marcha Real

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Maria Pita

María Mayor Fernández de Cámara y Pita (1565-1643), besser bekannt als Maria Pita ist eine der Heldinnen von La Coruña, die im Jahre 1589 durch ihren Mut einen Angriff der Engländer unter Führung Sir Francis Drake entgegentrat und in die Flucht schlug.

Morisken

Morisken (auch Moriscos, spanisch kleine Maure), ist die Bezeichnung für die Mauren, die nach dem Ende der Reconquista Spanien lebten. Das Wort löste die Bezeichnung Mudejares ab.

Mozaraber

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Mudéjares

Das Wort Mudéjar stammte aus dem arabischen (Mudayyan) und bedeutet Person, der es erlaubt wurde, zu bleiben. In Spanien Bezeichnung für die Mauren, die im Laufe der Reconquista unter christliche Herrschaft kamen.

Muladies

Christen, die in al-Andalus zum Islam konvertierten, wurden als muladies bezeichnet. Zum Islam konvertierte Hispano-Romanen.

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Die Nationale Autonome Universität von Mexiko (UNAM), Universidad Nacional Autónoma de México) ist eine der ältesten Universitäten des amerikanischen Kontinents. Sie wurde im 16. Jahrhundert gegründet.

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Der Orden von Calatrava (Calatrava-Orden) war einer der spanischen Ritterorden mit geistlichem Hintergrund. Gegründet wurde der militärische Orden im 12. Jahrhundert während der Reconquista von Abt Raimundo.

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Pedro Sarmiento de Gamboa

Der spanische Seefahrer Pedro Sarmiento de Gamboa wurde um 1530 (oder 1532) wahrscheinlich in Pontevedra in Galicien geboren, er starb im Jahre 1592 zu Beginn seiner letzten Seereise. Er schrieb auch eine Geschichte der Inkas.

Pensacola (Florida)

Pensacola im Nordwesten von Florida (USA) ist die erste Siedlung von Europäern auf dem Gebiet der heutigen USA. Die Gründung erfolgte 1559 durch spanische Siedler.

Personalausweis in Spanien - DNI

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Peseta

Vor der Einführung des Euro im Jahre 2002 wurde in Spanien 133 Jahre lang mit der Peseta gezahlt. Offizielles Zahlungsmittel waren die Peseten auch in Andorra.

Petersilieninsel - Isla del Perejil

Die Petersilieninsel ist ein kleines Eiland in der Straße von Gibraltar. Die Isla del Perejil, arabisch Laila, ist nur 500 Meter lang, 300 Meter breit, der höchste Punkt ist 74 Meter hoch. Die unbewohnte Insel wird 2002 Schauplatz des Petersilienkrieg.

Prestige Unglück

Der Untergang der Prestige im November 2002 löste eine der schlimmsten Umweltkatastrophen der Seefahrt an europäischen Küsten aus. Der Ölteppich verseuchte die spanische und französische Atlantikküste.

Príncipe de Asturias - die spanische Titanic

Das Passagierschiff Príncipe de Asturias wurde 1914 in Dienst gestellt. Bereits im März 1916 sank der Dampf. Die Principe gilt bei Marinehistorikern als spanische Titanic, den ihr Untergang war eine der größten Katastrophen der Schifffahrt.

Puerto Hambre

Puerto Hambre (Hafen des Hungers) liegt an der Buena Bay und Magellanstraße in Südamerika im heutigen Chile. Es war der erste Versuch der Spanier am Rande der Magellan-Straße eine Siedlung zu gründen, ein Versuch, der ein tragisches Ende nahm.

Regierungschefs seit 1975

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Säulen des Herakles

Die Säulen des Herakles (spanisch Columnas de Hércules) waren im Altertum die Bezeichnung für den Felsen von Gibraltar im Süden der Iberischen Halbinsel und den Berg Dschebel Musa in Marokko. Das Ende der Welt.

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Senyera (Fahne Katalonien)

Die Senyera (spanisch Señera) ist die Flagge Kataloniens, die Grundfarbe ist gold bzw. gelb, auf ihr sind vier rote Streifen zu sehen. Die Symbolik der Senyera findet sich auch in anderen Fahnen und Wappen, sogar außerhalb Spaniens, wieder.

Simon Bolívar

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Somport

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Spanische Grippe

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Spanische Partie

Unter der Spanischen Partie versteht man eine häufig gespielte Eröffnung beim Schach. Benannt wurde sie nach dem spanischen Mönch Ruy Lopez de Segura, der sie in seinem Schachbuch, erschienen 1561, ausführlich beschrieb.

Spanische Ritterorden

Der älteste Ritterorden in Spanien ist der Orden de Calatrava. Die spanischen Orden sahen ihre Hauptaufgabe im inneren des Landes während der Reconquista. Ein Überblick über die verschiedenen Ritterorden in Spanien.

Stabilisierungsplan

Stabilisierungsplan (Plan de Estabilizacion), bezeichnet eine Wirtschaftsreform, die im Jahre 1959 in Spanien durchgeführt wurde und einen Bruch mit der Autarkie des Franco-Regimes in der Wirtschaftspolitik bedeutete.

Tartessos

Tartessos (biblisch Tarsis, Tharsis, Tarschisch) war der klassischen Überlieferung nach ein Königreich an der Südküste der iberischen Halbinsel im Gebiet des heutigen Andalusien. Vielleicht war Tartessos ja das untergegangene Atlantis?

Tibi-Talsperre

Die Tibi-Talsperre in der Provinz Alicante ist eine der ältesten noch erhaltenen Talsperren Europas. Zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung war sie die größte Talsperre Europas.

Transición / Transition

Die Zweite Republik in Spanien mündete in den Spanischen Bürgerkrieg (1936 bis 1939). Es folgte die Diktatur und nach dem Tod von Diktator Franco der Übergang zur Demokratie, Transition genannt.

Tribut der einhundert Jungfrauen

Eine alte und frei erfundene spanische Legende ist die um den Tribut der einhundert Jungfrauen (El tributo de las cien doncellas). Die Geschichte entstand im Mittelalter zu Zeit der Reconquista und spielt im Königreich Asturien.

Tristán de Luna y Arellano

Tristan de Luna y Arellano war ein spanischer Forscher und Eroberer. Er gründete 1559 Pensacola, die erste Siedlung von Europäern in Florida und auf dem heutigen Gebiet der USA. Geboren wurde De Luna 1510, er starb 1573 in Mexiko-Stadt.

Untergang der SMS Gneisenau

Am 16. Dezember 1900 sank das Kadettenschulschiffe SMS Gneisenau der deutschen Kaiserlichen Marine im Sturm vor dem Hafen von Málaga. Ohne die Einwohner der spanischen Stadt wären wohl noch mehr als 40 Besatzungsmitglieder bei dem Unglück gestorben.

Via Augusta

Die Via Augusta war mit etwa 1.500 km die längste Römerstraße in Hispania und verlief als Verlängerung der Via Domitia aus Rom von den Pyrenäen entlang dem Mittelmeer bis zum heutigen Cádiz in Andalusien.

Weltausstellungen in Spanien

In Spanien fanden bereits mehrere Weltausstellungen statt, so war Barcelona bereits zwei Mal Gastgeber. Die letzte Weltausstellung, Expo 2008, war zu Gast in Saragossa.

Zweite Republik

Die Zeit zwischen 1931 und 1936/1939 wird in Spanien als Zweite Republik bezeichnet. Lange hielt die demokratische Phase nicht an. Ein Putsch führte zum Spanischen Bürgerkrieg und zur Diktatur Francos.

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Gran Canaria Miniaturkontinent und Insel des Ewigen Frühlings

Gran Canaria ist die drittgrößte Insel der Kanaren und bei Touristen, Langzeiturlaubern und Auswanderern sehr beliebt. Die Insel des ewigen Frühlings trägt ihren Namen zu Recht. Gran Canaria

Christoph Kolumbus

Christoph Kolumbus wurde 1451 geboren. 1506 starb der Seefahrer, der auf der Suche nach dem Westweg nach Indien Amerika entdeckte, verbittert in Valladolid. Sein Stern war in Spanien untergegangen. Christoph Kolumbus

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Der spanischen Königsfamilie gehören 16 Mitglieder an. Familienoberhaupt ist König Juan Carlos I. von Spanien. Es gibt aber auch zahlreiche Prinzen und Prinzessinnen im spanischen Köningshaus. Spanische Königsfamilie
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