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IRPF - Einkommensteuer Spanien

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Impuesto sobre la Renta de las Personas Físicas, Abkürzung IRPF, Einkommenssteuer für natürliche Personen in Spanien.

Gültigkeit der spanischen Einkommenssteuer

Der Einkommenssteuer unterliegen alle in Spanien wohnhafte Personen. Als in Spanien wohnhaft gilt, wer im Jahr sechs Monate und einem Tag im Jahr im Land lebt (183 Tage im Kalenderjahr). Um von der spanischen Einkommenssteuer befreit zu werden, muss ein Spanier also nachweisen, dass er nicht mehr überwiegend in Spanien lebt, dies kann er durch eine entsprechende Meldebescheinigung seines neuen Wohnsitzlandes tun. Nicht anerkannt werden Meldebescheinigungen von Ländern, die als Steuerparadies gelten.

Die Einkommensteuer IRPF ist eine persönliche und direkte Steuer und betrifft das innerhalb eines Kalenderjahres erzielte Einkommen. Das Steuersystem in Spanien ist Progressiv.

Höhe der spanischen Einkommenssteuer

Die in Spanien erhobene Einkommenssteuer ist abhängig vom jährlichen Verdienst.

Steuersätze in Spanien

Spitzensteuersatz in Spanien

Dabei liegt der Spitzensteuersatz in Spanien bei 43 Prozent. Der Spitzensteuersatz wird in Spanien erhoben sobald das jährliche Einkommen über 52.360 Euro beträgt. Bis 2003 betrug der Spitzensteuersatz noch 48 Prozent. Die konservative Regierung senkte ihn damals auf 45 Prozent, die sozialistische Regierung Zapatero senkte ihn dann im Jahre 2006 auf 43 Prozent.

Der Eingangssteuersatz in Spanien beträgt 24 Prozent und gilt für jährliche Gehälter von bis zu 17.360 Euro.

Keine Steuern, zumindest keine Einkommensteuer, wird fällig bei einem Gehalt von 9.000 Euro jährlich.

Steuertabelle Spanien

bis 9.000 EuroKeine Einkommenssteuer
bis 17.360 Euro *24 Prozent
17.360 bis 32.360 Euro28 Prozent
32.360 bis 52.360 Euro37 Prozent
ab 52.360 Euro43 Prozent (Spitzensteuersatz)
Bestimmte Ausgaben können bei der Steuererklärung angegeben werden, sie vermindern dann das zu versteuernde Einkommen.
* Im unteren Einkommensbereich bis 13.000 Euro jährlich gibt es noch eine Sonderregelung, das nicht das gesamte Einkommen versteuert wird.

Ley Beckham

Für ausländische Spitzenkräfte, darunter fallen auch Fußballstars wie Cristiano Ronaldo, Kaká und Co., zahlen in den ersten sechs Jahren in Spanien nur 24 Prozent Steuern. Dieses Steuerprivileg soll aber abgeschafft werden, zumindest für künftige Neuverpflichtungen von Ausländern. Der erste Fußballer, der dieses Sondergesetz in Anspruch nahm war David Beckham nach seinem Wechsel zu Real Madrid, daher übernahm der Volksmund die Bezeichnung Ley Beckham (Beckham-Gesetz).

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