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Costa Brava Orte entlang der Wilden Küste

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Orte an der Costa Brava entlang der Küste von Norden bis in den Süden sind das:
Städte an der Costa Brava: Ampuriabrava,
Begur,
Blanes,
Cadaqués,
Cap de Creus,
Castelló d'Empúries,
Colera,
El Port de la Selva,
Empúries,
Golf de Roses,
L'Escala, Llançà,
Lloret de Mar,
Palafrugell, Palamós,
Portbou,
Portlligat,
S'Agaró, Sant Feliu de Guixols,
Torroella de Montgri und Tossa de Mar.

Portbou

Portbou, der Hafen an der Grenze zwischen Spanien und Frankreich, der nördlichste Punkt der Costa Brava. Am Friedhof von Porbou erinnert eine Gedenkstätte an den Philosophen Walter Benjamin (1892 bis 1940), entworfen vom israelischen Künstler Dani Karavan. Der deutsch-jüdische Philosoph Walter Benjamin war auf der Flucht vor den Nationalsozialisten und nahm sich in Portbou das Leben. Die spanischen Behörden hatten ihm die Einreise ins Land und damit die Flucht aus Frankreich verweigert.

Colera

Der Ort Colera ist weniger vom Massentourismus geprägt als andere Küstenorte an der Costa Brava. Zwei kleine Strände, ein Sporthafen und ein Campingplatz.

Llançà (spanisch Llansá)

14 Kilometer entfernt von Porbou liegt der Ferienort Llançà. Hier gibt es einen kleinen Fischerhafen und einen dunkelsandigen Strand. Die steile und felsige Küste von Llansá kommt vor allem den Tauchern zugute, die hier ein ausgedehntes und interessantes Revier haben. In der ummauerten Altstadt sthen die Barockkirche Sant Vincenc und ein Wehrturm aus dem Mittelalter.

El Port de la Selva

Ein kleiner Küstenort mit ca. 900 Einwohnern. Von hier ist es nicht weit zum Benediktinerkloster Sant Pere de Rodes (San Pedro de Roda). Die Kirche des Klosters geht auf das 8. Jahrhundert zurück. Das Tonnengewölbe der Kirche gilt als das früheste dieser Art. Über dem Kloster Sant Pere de Rodes erhebt sich das Castell Sant Salvador. Von hier hat man eine gute Aussicht. Ebenfalls sehenswert die Dolmen de la Taula dels Lladres.

Cadaqués

Fischerdorf mit knapp 3000 Einwohnern an der Costa Brava. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts beliebt bei Künstlern, allen voran Salvador Dalí, der hier ein Atelier hatte und Teile seiner Kindheit hier verbrachte. Weitere Künstler waren Max Ernst, Paul Eluard sowie André Breton. Aber auch Joan Miró, Pablo Picasso und Federico García Lorca besuchten Cadaqués.
Im alten Ortskern gibt es die äußerlich schlichte Kirche Santa Maria mit einem barocken Altar. Das Museum Perrot-Moore ist inzwischen geschlossen.

Portlligat (Port Lligat)

Portlligat nahe von Cadaqués, hier ließ sich Salvador Dalí mit seiner Frau Gala nieder. Nach dem Tod seiner Frau Gala 1982 verließ Dalí die umgebauten Fischerhäuser. Nach seinem Tod wurde das Haus zum Casa-Museu Salvador Dalí umgewandet. Die Bucht und die Insel erscheinen auf mehreren Gemälden Dalís.

Cap de Creus

Nördlich des Vorgebirges Portlligat findet sich das 80 Meter hohe Cap de Creus, der östlichste Punkt Kataloniens und der iberischen Halbinsel, das Kap Aphrodision der Griechen.
Cap de Creus (Kap de Kreuzes) gehört zu einem rund 108 Quadratkilometer großen Naturpark. Hier endet auch der Fernwanderweg GR 11, welcher quer durch die Pyrenäen bis zur Atlantikküste verläuft. Am Cap de Creus gibt es einen Leuchtturm.

Golf de Roses

Golf de Roses (Golf von Rosas), südlich des Cap de Creus, mit der Stadt Roses, die dem Golf seinen Namen gab. Roses und die Bucht von Riells sind bei Windsurfern sehr beliebt.

Castelló d'Empúries (spanisch Castellón de Ampurias)

Das mittelalterliche Städtchen Castello d'Empúries an der Costa Brava mit dem Wahrzeichen, der Basilika Santa Maria, einer gotischen Kirche, erbaut im 14. und 15. Jahrhundert. Zwar hatte die Basilika Santa Maria nie den Status einer Kathedrale, bekannt ist sie dennoch als Catedral de l'Empordá. Sehenswert der Kirche ist das Portal und das gotische Altarbild aus Alabaster.

Ampuriabrava

Zu Castello de Empuries gehört der 1960 gegründete Ferienort Ampuriabrava (Empúria Brava). Die Urbanisation mit über 5000 Einwohnern ist von einem 30 Kilometer langem künstlichen Kanalnetz durchzogen.

Empúries (Ampurias)

Antike griechische Kolonie, die auf eine Handelsniederlassung und eine später begründete Siedlung zurückging. Später ließen sich die Römer hier nieder. Die Ruinen von Empuriés gaben der Marina Empuriabrava ihren Namen. Während des 2. Punischen Krieges landeten hier erstmals die römischen Truppen auf der iberischen Halbinsel. 195 v. Chr. wurde die Stadt Stützpunkt des älteren Cato bei der Unterwerfung der Iberer. Die Ruinenstadt ist eine der Sehenswürdigkeiten an der Costa Brava.

L'Escala (spanisch La Escala)

Kleinstadt mit ca. 8000 Einwohnern im südlichen Bereich der Bucht von Roses. L'Escala besteht aus einer malerischen Altstadt sowie einem modernen Zentrum (Riells) mit einer Einkaufsstraße an der Strandpromenade. Während der Sommermonate ist in Riells ein kleines Volksfest aufgebaut. Südlich des Ortes liegen die Cala Montgo und der Berg Montgo. Im Norden befindet sich der unter Denkmalschutz gestellte Stadtteil Sant Marti mit den Resten der griechischen Hafenstadt und den späteren römischen Überresten von Empúries.
Die Stadt L'Escala wurde im 17. Jahrhundert gegründet. Die Ruinen von Emporion lieferten das Baumaterial.
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Alfoli de la Sal, auch bekannt als Pòsit Vell, ein Lagerhaus aus dem 17. Jahrhundert, das früher zur Lagerung von Salz genutzt wurde, das als Konservierungsmittel für den Fischfang diente. Es ist heute ein geschütztes historisches Denkmal. Bekannt ist die Stadt auch für ihre gesalzenen Sardellen, die als Tapas angeboten werden.

Torroella de Montgri

Torroella de Montgrí am Riu Ter liegt etwas landeinwärts am Fuße des Bergmassivs Montgrí. In der Altstadt gibt es eine gotische Kirche aus dem 15. Jahrhundert und den Renaissance-Palast Palau Solterra. Die Stadt wurde systematisch angelegt, s findet sich ein schachbrettartiges Straßenmuster. Zur Gemeinde gehört L'Estartit direkt am Meer. Die Illes Medes ist ein beliebtes Tauchrevier und steht wegen ihrer Heringsmöwen-Kolonien unter Naturschutz. Über Torroella de Montgri erhebt sich die unvollendete Burg Castell de Torroella aus dem 14. Jahrhundert.

Begur (spanisch Bagur)

Der alte Ortskern von Begur liegt an einem Hügel. Auf dessen Spitze finden sich die Überreste an einer Burg. Begur liegt an einem landschaftlich reizvollen Abschnitt der Costa Brava, und so hat man von hier einen weiten Panoramablick über Küste und Land.

Palafrugell

Das landeinwärts gelegene Palafrugell wurde im 5. und 6. Jahrhundert bei vielen Küstenbewohnern sehr beliebt. Die Sicherheit an der Küste ließ zu wünschen übrig. In der Umgegend liegen die Ferienorte Llafranch, Tamariu und Calella de Palafrugell, die als Zentrum des gehobenen Tourismus bekannt sind.

Berühmtester Sohn der Stadt Palafrugell ist der Schriftsteller Josep Pla (1897-1981), dessen Geburtshaus in der Carrer Nou 51 zu finden ist.

Palamós

Im Jahre 1543 wurde Palamós von einer türkischen Flotte, angeführt von Khair ad-Din Barbarossa angegriffen und geplündert. Danach wurde die Befestigung des Ortes ausgebaut und die Zitadelle Sa Punta errichtet. Im 17. Jahrhundert war Palamós eine der bedeutendsten Festungen an der katalanischen Küste. Der Ort ist bei Touristen, insbesondere aus Katalonien selbst, sehr beliebt. Und so steigt die Einwohnerzahl in den Sommermonaten von 16.000 auf 90.000 Einwohner an. Die Stadt selbst ist heute zweigeteilt. Im alten Teil findet sich der Fischerhafen, der neue Teil gruppiert sich um den Yachthafen.

Einer der berühmtesten Einwohner von Palamós war Frederic Pujulà i Vallès, ein Pionier der Plansprache Esperanto.

S'Agaró

S'Agaró gehört mit den Ortsteilen Castell d'Aro und Platja d'Aro zur Gemeinde Castell-Platja d'Aro. Der Ort ist touristisch geprägt, bietet einige zauberhafte Strände.

Sant Feliu de Guixols (San Feliú de Guixols)

Der Name Sant Feliu geht zurück auf den Heiligen Felix von Afrika, Legionär im Heer des Maximian, der der Legende nach 304 in Lodi zusammen mit Nabor den Märtyrertod erlitt. Der Zusatz de Guíxols stammt von den Hügeln, auf denen sich die antike Vorläufer-Siedlung befand.
Sant Feliu de Guíxols ist eine Stadt mit einem reichen kulturellen, historischen und architektonischen Erbe. Die Altstadt ist sehenswert. Eine Sehenswürdigkeit sind die Überreste eines im 13. Jahrhundert errichteten Klosters, die eiserne Eingaspforte Porta Ferrada stammte aus dem 10. Jahrhundert. Dazu gehört auch ein Wehrturm.
Auf dem 99 Meter hohen Puig i Castellar südwestlich der Stadt befindet sich die kleine Kapelle Eremita de Sant Elm, die im Jahre 1723 zu Ehren des heiligen Telmo und der Muttergottes der guten Reise, den Schutzpatronen der Matrosen, Pilger und Seefahrer, errichtet wurde. Vom Aussichtspunkt Mirador de Sant Elm hat man einen guten Blick.

Tossa de Mar

Tossa de Mar zählt zu den schönsten Orten an der Costa Brava und ist dementsprechend vielbesucht. Historischer Altstadtkren und Festung. Tossa de Mar gliedert sich in eine Altstadt (Vila Vella) und eine Neustadt (Vila Nova), die jedoch ebenfalls historische Straßenzüge und Gebäude umfasst. Der Unterschied besteht darin, dass die unter Denkmalschutz befindliche Altstadt innerhalb der mittelalterlichen Stadtummauerung mit Wehrtürmen liegt und die Neustadt außerhalb.

In Tossa de Mar beginnt eine etwa 13 Kilometer lange Panoramastraße nordöstlich nach Sant Feliu de Guixols durch eine zerklüftete Felslandschaft inmitten von Steineichen- und Pinienwälder.

Lloret de Mar

Lloret de Mar bietet Diskos, Bars, Alkohol, deutsches Schnitzel, englische Pubs, ausgerichtet für ein junges Publikum. Die Hotels wurden nur gebaut, damit das junge Publikums, Engländer, Deutsche aber auch Holländer, wenigstens eine kleine Verschnaufpause zwischen den Feiern am Abend und den Feiern am nächsten Tag einlegen können. Im Winter ist in Lloret de Mar hingegen tote Hose. Für Ruhe suchende Urlauber, Kultur interessierte oder gar Familien mit kleinen Kindern ist Lloret de Mar gänzlich ungeeignet. Eine Partystadt eben mit einer Ballermann-ähnlichen Kulisse.
Lloret de Mar wird auch als Ort des europäischen Spring Break bezeichnet.

Blanes

Blanes, der letzte Ort an der Costa Brava, von hier sind es nur noch 60 Kilometer bis nach Barcelona. Blanes ist ein Ferienort im typisch katalanischen Stil. Zur Stadt gehört auch ein besonders breiter Sandstrand von vier Kilometer Länge. Die Altstadt mit ihren engen Gassen zeigt den Fischerort noch fast so, wie er vor der Touristeninvasion ab 1960 war. Jeden Werktag findet die traditionelle Fischversteigerung im Hafen statt.

Merkmal von Blanes sind zwei der bedeutendsten botanischen Gärten Europas. Der Jardí Botànic Marimurtra (Mar y Murtra), gegründet von dem Deutschen Karl Faust. Der zweite botanische Garten, Jardín Botánico Pinya de Rosa, mit ca. 7.000 verschiedenen Pflanzenarten liegt etwas außerhalb von Blanes. Er wurde vom katalanischen Ingenieur Dr. Ferran Riviere de Caralt 1945 gegründet und später zur Naturlandschaft nationalen Interesses erklärt.

Der jährlich stattfindende Wettbewerb von Feuerwerken in Blanes ist eines der wichtigsten in Spanien und Europa. Er dauert sieben Tage und findet während der Festa Major zu Ehren des Schutzheiligen Sant Joaquim in der Woche vom 26. Juli statt.






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