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Kantabrien im Norden von Spanien

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Flagge Fahne von Kantabrien.
Fahne von Kantabrien. Das Schiff erinnert an die Eroberung von Sevilla durch Kaufleute aus Kantabrien im Jahre 1248.

Kurzinfos Kantabrien (autonome Region in Spanien)


Hauptstadt Kantabrien:Santander
Spanisch:Cantabria
AmtssprachenSpanisch
Bevölkerung:582.138 (2008, INE), Platz 16 in Spanien, 1,3 Prozent der spanischen Gesamtbevölkerung
Fläche:5221 Quadratkilometer, 1,05 Prozent Anteil an Spaniens Gesamtfläche, Platz 15 in Spanien
Provinzen:Die autonome Region besteht nur aus der gleichnamigen Provinz Kantabrien (früher Santander).
Besiedlungsdichte:111,49 Einwohner pro Quadratkilometer
Feiertag:15. September (Virgen de la Bien Aparecida)
Autonomie seit:11. Januar 1982


Kantabrien Informationen


Kantabrien ist eine der kleineren Autonomen Regionen Spaniens. Dabei liegt die Region am Golf von Biscaya im Norden von Spanien. Nachbarregionen sind Asturien, Kastilien-León und das Baskenland. Die autonome Region Kantabrien bildet auch die einzige Provinz. Die Hauptstadt von Kantabrien ist die Hafen- und Industriestadt Santander. In dieser Stadt leben über ein Drittel der Einwohner der Region. Gleichzeitig ist die Stadt ein sehr beliebter Badeort und wird gerne von Spaniern aus dem heißen Inland besucht. Sie schätzen das Klima, das auch im Hochsommer eher kühl ist. Die Winter sind dafür recht Mild. Vor allem im Juli und August sind die reinen weißen Sandstrände ein Besuchermagnet.

In Santander ist der spanische Fußballverein Racing Santander zu Hause, der aktuell in der spanischen Primera Division spielt.

Wirtschaft Kantabrien

Während das benachbarte Baskenland zu den reichsten Regionen Spaniens gehört, ist Kantabrien Durchschnitt (BIP). Das Land lebt von Viehhaltung, Fischfang und dem Tourismus. Dazu kommt der Bergbau. In Kantabrien werden Zink-, Blei- und Eisenerz und auch Steinkohle abgebaut. Auch Chemiewerke gibt es, insbesondere bei Torrelavega. Torrelavega ist ein wichtiges Industrie- und Wirtschaftszentrum der Region. (News Wirtschaft Spanien)

Kantabrien - ein wenig Geschichte

Den Namen Kantabrien hat die Region durch den keltiberischen Stamm der Cantabrer, die hier siedelten. Angeblich wurde der Stamm der Cantabrer von Frauen regiert. Im Zuge der Völkerwanderung wurden die Cantabrer dann von den Westgoten verdrängt.
Im 8. Jahrhundert, als fast die gesamte iberische Halbinsel von den Mauren erobert wurde, konnten sich nur Kantabrien und Asturien gegen die Eroberung wehren. Dabei kam Kantabrien die abseits gelegene Lage und der Schutz durch die Berge zugute. Die Lage macht das Land auch zum Widerstandsnest, als die Franzosen Spanien eroberten. In den Bergen von Kantabrien hatten die Guerilla-Kämpfer beste Möglichkeiten einen erfolgreichen Kampf gegen die französischen Besatzer zu führen. (Freiheitskrieg gegen die Franzosen).


Höhlen von Altamira

In Kantabrien befinden sich die Höhlen von Altamira, 30 Kilometer westlich von Santander in der Nähe der Stadt Santillana del Mar. Bekannt sind die Höhlen wegen ihrer steinzeitlichen Höhlenmalereien, die zwischen 18000 und 13000 v. Chr. entstanden. Abgebildet sind in 100 Bildern Bisons, Hirschkühe, Pferde und Wildschweine und andere Tiere der Zeit. Ein Kind entdeckte die Malereien in den Höhlen und zwar die achtjährige Maria, die 1879 Abbilder von Tieren, die sie für Rinder hielt, an der Decke entdeckte. Ihr Vater, der Besitzer der Höhle, Don Marcelino Sanz de Saoutuola sorgte dann mit der Veröffentlichung einer kurzen Beschreibung für das Bekannt werden. Allerdings waren die Wissenschaftler des 19. Jahrhunderts nicht von der Echtheit der Malereien überzeugt. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts erkannte man ihre historische Bedeutung. Heute sind die Malereien in der Höhle bei Touristen ein beliebtes Ausflugsziel, daher wurde zum Schutz der Steinzeitmalereien eine detailgenaue Reproduktion der Höhle erbaut, die besichtigt werden kann. Seit 1964 kann man naturgetreue Nachbildungen der Deckenmalereien der Höhlen von Altamira auch im Deutschen Museum in München besichtigen. (Geschichte Spanien)

Klima Kantabrien

Der Golfstrom sorgt für ein deutlich angenehmeres Klima in Kantabrien als die geographische Lage vermuten ließe. Kantabrien gehört zu den regenreicheren Gebieten Spaniens, dabei ist die Niederschlagsmenge in den Gebirgen deutlich höher als an der Küste. Die Sommer sind warm bis heiß. Die Winter mild. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 14 Grad Celsius. In den Bergen liegt zwischen Oktober und März Schnee. Die trockensten Monate sind Juli und August, allerdings regnet es auch in den Sommermonaten. (Klima Spanien)

Höchster Berg Torre de Cerredo

Kantabrien ist sehr bergig. Das Kantabrische Gebirge, dass sich über Asturien, Kastilien-Leon und Kantabrien erstreckt weist mehr als 200 Berge über 2000 Meter Höhe auf. Der höchste Berg ist der Torre de Cerredo mit 2648 Metern Höhe. (Höchste Berge Spaniens)

Die elf größten Städte in Kantabrien

  1. Santander 182.302 Einwohner
  2. Torrelavega 55.910 Einwohner
  3. Camargo 31.086 Einwohner
  4. Castro-Urdiales 30.814 Einwohner
  5. Piélagos 20.130 Einwohner
  6. El Astillero 17.632 Einwohner
  7. Laredo 12.835 Einwohner
  8. Santoña 11.574 Einwohner
  9. Los Corrales de Buelna 11.223 Einwohner
  10. Santa Cruz de Bezana 10.463 Einwohner
  11. Reinosa 10.220 Einwohner
Damit hat Santa Cruz de Bezana einen Sprung auf Platz zehn gemacht und Reinosa auf Platz elf verdrängt.
Santander liegt in der Liste der größten Städte Spaniens auf Rang 32.

Ausländer in Kantabrien

Während in Spanien der Anteil an Ausländern an der Gesamtbevölkerung bei 11 Prozent liegt, sind in Kantabrien nur 5,7 Prozent aller Einwohner Immigranten. Diese kommen vor allem aus Kolumbien, Rumänien, Ecuador, Peru, Moldawien und Marokko.
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