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Kleine Grube: Das Sammeln des Schnees
Dr. Salvador Miranda Calderin schrieb eine Doktorarbeit über die Schneegruben. Im zufolge kamen die Einwohner von San Mateo, Cueva Grande, La Bodeguilla und anderen kleinen Ortschaften aus den Bergen und dem Bergvorland zur Schneegrube, wenn es schneite. Ein von den Geistlichen des Domkapitels ernannter Vorarbeiter organisierte die Arbeit und die Versorgung. Das Sammeln, Verdichten und Isolieren des Schnees dauerte im Durchschnitt fünf Tage. Die Arbeiter sammelten in der Umgebung den Schnee und beförderten ihn in Weidenkörben zur Grube, wo ihn die Facharbeiter, die sogenannten Stampfer, mit Hilfe einer Handramme in Formen verdichteten. Im Inneren der Grube wurden die Formstücke in Reihe aufgeschichtet, jede durch eine dicke Schicht Stroh voneinander getrennt. Im 18. Jahrhundert führten diese Arbeiten im Durchschnitt 26 Arbeiter und 10 Stampfer aus.
Um den niedrigen Temperaturen standhalten zu können, bestand das tägliche Menü aus gepökeltem Fisch, gofio (Mehl aus geröstetem Mais), Brot aus Weizenmehl und Käse. All dies wurde großzügig mit einem hochprozentigen Wein begossen. Es handelte sich um eine hypokalorische Ernährung. Die Nahrungsmittel kamen auf dem Rücken von Lasttieren aus San Mateo oder sogar Las Palmas de Gran Canaria.
Im Sommer wurde der Schnee abermals kompaktiert und wurde dann in Formen auf den Rücken der Lasttiere zum Eisspeicher hinter der Kathedrale gebracht.
| Kleine Grube: Das Sammeln des Schnees |
| Beschreibung: |
Dr. Salvador Miranda Calderin schrieb eine Doktorarbeit über die Schneegruben. Im zufolge kamen die Einwohner von San Mateo, Cueva Grande, La Bodeguilla und anderen kleinen Ortschaften aus den Bergen und dem Bergvorland zur Schneegrube, wenn es schneite. Ein von den Geistlichen des Domkapitels ernannter Vorarbeiter organisierte die Arbeit und die Versorgung. Das Sammeln, Verdichten und Isolieren des Schnees dauerte im Durchschnitt fünf Tage. Die Arbeiter sammelten in der Umgebung den Schnee und beförderten ihn in Weidenkörben zur Grube, wo ihn die Facharbeiter, die sogenannten Stampfer, mit Hilfe einer Handramme in Formen verdichteten. Im Inneren der Grube wurden die Formstücke in Reihe aufgeschichtet, jede durch eine dicke Schicht Stroh voneinander getrennt. Im 18. Jahrhundert führten diese Arbeiten im Durchschnitt 26 Arbeiter und 10 Stampfer aus.
Um den niedrigen Temperaturen standhalten zu können, bestand das tägliche Menü aus gepökeltem Fisch, gofio (Mehl aus geröstetem Mais), Brot aus Weizenmehl und Käse. All dies wurde großzügig mit einem hochprozentigen Wein begossen. Es handelte sich um eine hypokalorische Ernährung. Die Nahrungsmittel kamen auf dem Rücken von Lasttieren aus San Mateo oder sogar Las Palmas de Gran Canaria.
Im Sommer wurde der Schnee abermals kompaktiert und wurde dann in Formen auf den Rücken der Lasttiere zum Eisspeicher hinter der Kathedrale gebracht. |
| Schlüsselwörter: |
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| Datum: |
29.03.2006 21:20 |
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GranCanaria |
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