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Historisches Kalenderblatt 7. November für SpanienWas geschah am 7. November in Spanien? Historische Ereignisse, Geburtstage und Todestage. Historische Ereignisse 7. November in Spanien2006: Der spanische Thronfolger Felipe von Asturien und seine Frau Doña Letizia Ortiz Rocasolano, Prinzessin von Asturien stellen ihre erste Tochter, Prinzessin Leonor der Öffentlichkeit vor. Über ihre Großmutter Sophia ist Leonor eine direkte Nachfahrin des lezten deutschen Kaisers Wilhelm II. (1859 bis 1941) Sie ist dessen Ur-Ur-Ur-Enkelin.2005: In der Provinz Granada stürzt bei Almuñecar eine im Bau befindliche Autobahnbrücke ein, dabei kommen sechs Arbeiter ums Leben, drei weitere werden verletzt. Ein etwa 60 Meter langes Teilstück einer Talbrücke stürzte 50 Meter tief ab. Da die Brückenpfeiler nur langsam einsackten, konnten sich die meisten Bauarbeiter rechtzeitig in Sicherheit bringen. Zuerst ging man von mindestens 20 Todesopfern aus. 2002: In der britischen Kronkolonie Gibraltar stimmen 99 Prozent der teilnehmenden Einwohner für einen Verbleib Gibraltars unter britischer Herrschaft. Nur 187 Bewohner stimmten für eine geteilte Souveränität durch Großbritannien und Spanien.
1618: Auf Drängen Spaniens wird in England der englische Seefahrer, Entdecker und Schriftsteller Sir Walter Raleigh nach 13 Jahren Haft als Pirat hingerichtet und geköpft. Unter Königin Elisabeth I von England erwarb sich Walter Raleigh als Experte für irische Fragen die Gunst. Elisabeth schlug ihn 1585 zum Ritter und er stieg zu einer der einflussreichsten Persönlichkeiten Englands auf. Nach ihrem Tod sank sein Stern. 1603 wurde er von Elisabeths Nachfolger Jakob I. wegen Hochverrats zum Tode verurteilt und Walter Raleigh wurde im Tower in Haft gesetzt. Dort schrieb er mehrere Bücher u.a. den ersten Band von History of the World.
Geburtstage 7. NovemberTodestage 7. November1823: In Madrid wird der spanische Revolutionär und liberale Politiker Rafael del Riego y Flórez hingerichtet. Geboren wurde er am 9. April 1784 oder 24. November 1785 in Tuña (Asturien). Er war von guter Herkunft, allerdings hatte seine Familie nicht viel Geld. An der Universität Oviedo graduierte er und ging dann nach Madrid. Dort schloss er sich den Corps an und kämpfte gegen die Franzosen. Rafael del Riego nimmt auf der Seite Spaniens an der Schlacht Espinosa de los Monteros in Burgos teil. Bei dem Versuch das Leben von General Acevedo zu retten, wird er am 13. November 1808 gefangen genommen und nach Frankreich deportiert. Dort wurde er bald wieder freigelassen. In Frankreich unterhält Rafael del Riego Kontakte zu den Freimaurern. Nach Reisen durch England und Deutschland kehrt er 1814 nach Spanien zurück und schwor auf die Verfassung von 1812 bevor er Oberst wurde. Dort hatte König Ferdinand VII. nach seiner Rückkehr nach Spanien die Verfassung der Cortes von 1812 umgestoßen. Es folgte eine blutige, tyrannische Herrschaft. 1820 wurde König Ferdinand VII. zwar durch einen Aufstand, an dem auch Rafael del Riego beteiligt gewesen war, gezwungen, die Verfassung der Cortes von 1812 wieder herzustellen. Rafael del Riego wird zum Oberbefehlshaber von Galizien ernannt, allerdings wird er nie in dieses Amt eingeführt, da er bei einem Besuch in Madrid (August bis September 1820) aufgrund falscher Beschuldigungen entlassen wird. Die Popularität von Rafael del Riego in Spanien ist aber groß und so wird er im März 1822 Abgeordneter der Cortes für Asturien und Präsident der General Cortes, noch haben liberale Kräfte in Spanien das Sagen. In der Zwischenzeit hat aber König Fernando VII. heimlich aus dem Ausland Hilfe erhalten, um den Absolutismus wieder herzu stellen. Dabei erhält er Hilfe aus Frankreich, dass der Meinung ist, ein liberales Spanien sei eine Gefahr für die europäische Ordnung. Rafael del Riego versucht gegen den Rückstand zur Absolution Widerstand zu leisten und wird Befehlshaber der Truppen in Malaga um dort den Widerstand zu organisieren. Am 15. September wird er durch Verrat von den Franzosen gefangen genommen und an Madrid ausgeliefert. Dort wird Rafael del Riego wegen Hochverrat angeklagt und für schuldig befunden und schließlich am 7. November 1823 hingerichtet.Zu seiner Ehre wurde die Himno de Riego gedichtet. Die erste, dritte und siebte Strophe der Himno de Riego diente während der Zweiten Republik als Nationalhymne.
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