Historisches Kalenderblatt für Spanien. Was geschah am 23. Februar?
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Historisches Kalenderblatt 23. Februar für Spanien



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Was geschah am 23. Februar in Spanien? Historische Ereignisse, Geburtstage und Todestage.

Historische Ereignisse 23. Februar in Spanien

1983: Unter der Regierung von Felipe Gonzalez wird das Gesetz zur Verstaatlichung der Rumasa erlasssen, eines kurz vor dem Konkurs stehenden Firmenkonglomerats, um die Spareinlagen von Anlegern und die Arbeitsplätze von 60.000 Beschäftigten zu sichern. Diese Entscheidung rief heftige Proteste hervor und führte zu Rechtsstreitigkeiten, die erst 1986 zu Gunsten der Regierung entschieden wurden.

1981: 23-F: Putschversuch in Spanien durch Oberstleutnant Antonio Tejero, der die Abgeordneten des spanischen Parlaments sowie die spanische Regierung als Geiseln nimmt. Vorausgegangen waren dem Putschversuch monatelange Unmutsäußerungen von hochrangigen Militärs. Diese trauerten der Franco-Diktatur nach, die durch den Tod des spanischen Diktators 1975 beendet worden war. Die Militärs betrachteten die junge Demokratie mit Argwohn.
An diesem Montag vor 25 Jahren sollte im Parlament Leopoldo Calvo Sotelo zum neuen Regierungschef gewählt werden. Drei Wochen zuvor war der Zentrumspolitiker Adolfo Suárez zurückgetreten. Da die Mehrheitsverhältnisse klar waren, sollte die Wahl des neuen Regierungschefs eigentlich ohne Pannen über die Bühne gehen. Um 18.23 Uhr dann stand plötzlich ein Offizier der Guardia Civil, Oberstleutnant Antonio Tejero am Rednerpult des Plenarsaals und schrie: Alle auf den Boden, auf den Boden, verdammt! In der rechten Hand hielt Tejero eine Pistole in die Luft und schoss in die Luft. Kurze Zeit später peitschen Salven aus Maschinenpistolen durch den Plenarsaal. Zuvor hatte Tejero mit 200 Männern das Parlamentsgebäude gestürmt. Die Abgeordneten und die gesamte spanische Regierung wurden zu Geiseln. Während Tejero, der wegen seiner antidemokratischen Gesinnung bereits bekannt war, in Madrid zugeschlagen hatte, wurde die Hafenstadt Valencia von Panzertruppen unter General Jaime Milans del Bosch besetzt. Dieser erklärte auch den Ausnahmezustand. Der Putsch scheiterte schließlich an der Haltung König Juan Carlos I. Dieser telefonierte mit den Armee-Generälen und setzte sich energisch in einer nächtlichen Ansprache an seine Landslaute für die Demokratie in Spanien ein. In einen Telegramm an die Putschisten erklärte der König schließlich: Weder danke ich ab noch gehe ich. Ihr müsst mich schon erschießen.
1982 wurden dreißig der Putschisten zu Haftstrafen zwischen einem und 30 Jahren verurteilt. Keiner von ihnen sitzt heute noch im Gefängnis. Am längsten saß Tejero seine Haftstrafe ab. 1996 kam er nach 14 Jahren frei und lebt heute zurückgezogen an der Costa del Sol. Die Spanier bezeichnen den Tag als 23-F, bis heute gibt es auch noch viele Geheimnisse um diesen Tag, vor allem was die Rolle des spanischen Geheimdienstes betraf.

1974: Die spanische Fußballnationalmannschaft gewinnt in Barcelona 1:0 gegen die deutsche Auswahl.

1966: Bei Unwettern kommt es in weiten Teilen Spaniens und Portugals zu schweren Schäden.

1936: In Barcelona findet das Länderspiel Spanien gegen Deutschland statt. Im Tor Ricardo Zamora (Real Madrid), der sein letztes Länderspiel absolvierte. Nach Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs, wobei Zamora für Francisco Franco Partei ergriff, wurde er zunächst inhaftiert, flüchtete später nach Frankreich und beendete dort seine Karriere als Fußballprofi. Das Spiel verlor Spanien gegen die deutsche Auswahl 1:2.

Geburtstage 23. Februar

Todestage 23. Februar

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