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Gran Canaria Miniaturkontinent und Insel des Ewigen Frühlings

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Fahne Gran Canaria in gelb und Blau.
Fahne Gran Canaria in den Farben blau und gelb. In der Mitte das Wappen von Gran Canaria.


Gran Canaria Steckbrief

Playa del Ingles im Süden von Gran Canaria. Dünen von Maspalomas. Puerto de Mogan Verlassene Strandliegen Playa del Ingles.

Name:Gran Canaria
Auch:Miniaturkontinent, Insel des ewigen Frühlings
HauptstadtLas Palmas de Gran Canaria
Amtssprache Kanaren:Spanisch
Lage:Gran Canaria liegt zwischen Teneriffa im Westen und Fuerteventura im Osten.
Bevölkerung:829.597 (INE 2008, Platz 2 der Kanaren)
Fläche:1.560,1 Quadratkilometer (drittgrößte Insel der Kanaren)
Besiedlungsdichte:531,75 Einwohner/Quadratkilometer (278,77 E/km2 sind es im Kanarenschnitt)
Ausdehnung:
Provinz:Las Palmas de Gran Canaria
Feiertag Gran CanariaVirgen del Pino in Teror, Inselheilige, 8. September Día de Canarias 30. Mai
Entfernung Kanaren - Spanien:Ca. 1000 Kilometer
Entfernung Afrika - Gran Canaria:210 Kilometer
Zeitzone:Westeuropäische Zeit (mit Sommerzeit). Gran Canaria eine Stunde hinterher.
Höchster Berg:Pico de las Nieves mit 1949 Metern.
Offizielle Webseite:http://www.grancanaria.com/
Mehr Infos über die Insel bei Gran Canaria Aktuell

Gran Canaria Infos

Gran Canaria ist die drittgrößte Insel der Kanaren, nur Teneriffa hat mehr Einwohner. Dafür ist Gran Canaria die am dichtesten bevölkerte, über 500 Einwohner drängen sich hier auf einen Quadratkilometer.

Beliebt ist Gran Canaria insbesondere bei Pauschalurlaubern aber auch Langzeiturlaubern. Diese werden insbesondere vom milden Wetter im Winter angelockt. Wer Strand in Verbindung mit Aktion und Party sucht, findet dies in der Touristenhochburg der Playa del Inglés und in Maspalomas. Wer es ruhiger mag und auch Familien mit Kindern zieht es häufig nach Puerto Rico und Puerto de Mogan. Die Keimzelle des Tourismus lag allerdings in der Inselhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria. Hiervon zeugt unter anderem noch die Playa de las Canteras, ein Sandstrand in der Hauptstadt, der heute insbesondere von Einheimischen gerne genutzt wird.

Der Tourismusboom begann auf Gran Canaria in den 1960er Jahren. Urlauber aus England hatten die Insel bereits vorher für sich entdeckt.

Die größte Stadt der Kanaren ist Las Palmas de Gran Canaria mit 815.379 Einwohnern.

Der höchste Berg ist zwar der erloschene Vulkan Pico de las Nieves, Wahrzeichen der Insel ist allerdings der 1813 Meter hohe Roque Nublo. Bemühungen eine Seilbahn zum Roque Nublo zu bauen wurden im Frühjahr 2010 allerdings auf Eis gelegt, Umweltschützer waren gegen diese Idee einer Seilbahn zum Roque Nublo Sturm gelaufen.

Die Insel selbst ist kreisförmig. Die höchste Erhebung der Pico de las Nieves mit 1949 Metern. Die Insel hat einen Durchmesser von etwa 50 Kilometer.

Die UNESCO erklärte Gran Canaria zum Biosphärenreservat. 46 Prozent der Insel gehören zum geschützten Gebiet, dazu kommen noch einmal 100.458 Hektar Meeresgebiet.

Die Insel lässt sich grob in den Nordosten (Neocanaria) und den Südwesten (Tamarán) unterteilen.


Klima Gran Canaria

Auch das Klima von Gran Canaria wird von den Passatwinden bestimmt. Die damit mitgeführten Wolken bleiben in den Inselbergen hängen und sorgen an den Nordhängen der Insel für zum Teil ergiebige Niederschläge. Meist allerdings nur in Form von Nebel, worauf die kanarischen Pinien aber bestens angepasst sind.

Tagsüber liegt die Durchschnittstemperatur bei 20 Grad im Winter und 26 Grad im Sommer. Temperaturen unter 10 Grad sind an der Küste im Süden eher unbekannt, allerdings in den höheren Regionen wie Fataga oder natürlich am Pico de las Nieves nicht unbekannt. Ab und an liegt hier dann auch Schnee, was einen Massenansturm an Einheimischen auslöst, die mit Kind und Kegel Schnee gucken fahren.

Im Sommer kann es richtig heiß werden, wenn der Calima die Kanaren in Griff hat. Temperaturen von weit über 30 Grad können dann vor allem in den Sommermonaten erreicht werden.

Im jährlichen Mittel fallen 228 mm Regen auf Gran Canaria, insbesondere in den Wintermonaten. Die Monate Juli, August und September sind die Trockenzeit ohne Regen.

Beste Klima der Welt

Die Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria soll, so eine Studie der Universität von Siracusa (New York) das beste Klima der Welt haben.


Gran Canaria - der Miniaturkontinent

Miniaturkontinent, das beschreibt Gran Canaria ganz gut. Das Klima ist je nach Höhe und Ort auf der Insel unterschiedlich, und das wirkt sich auf Tier- und Pflanzenwelt aus. 14 verschiedene Mikroklimazonen gibt es hier. Die klimatische und geographische Vielfalt mit dem regenreicheren Norden und dem bei Urlaubern sehr beliebten Süden, je nach Lage und Höhe ergibt sich eine sehr unterschiedliche Flora und Fauna. Die Bezeichnung Miniaturkontinent ist also durchaus zutreffend.

Barrancos

Die Trockentäler, die sich von den Berggipfeln bis an die Küste ziehen, heißen Barrancos. Meist sind sie trocken, wenn im Frühjahr oder Herbst aber ergiebige Regenfälle einsetzen, füllen sich diese dann nicht mehr trockenen Täler mit reißenden Sturzbächen, die nicht selten zu erheblichen Überschwemmungen führen können, wenn die Abläufe der Barrancos nicht ordentlich leer geräumt sind.

Name Gran Canaria

Wie die Insel Gran Canaria vor der Eroberung durch die Spanier bei den Altkanariern hieß, darüber streiten sich die Historiker. Tamarán oder Tamarant sind wohl die Favoriten.

Auch die genaue Herkunft des Namens Gran Canaria ist nicht bekannt. Populär ist die Erklärung, dass es auf der Insel große Hunde (lateinisch Canis) gegeben haben soll. Allerdings wird diese Deutung inzwischen allgemein bezweifelt.

Die Bezeichnung Gran (groß) soll erst mit den Eroberern gebräuchlich geworden sein. Damit sollte die Bewunderung und Furcht vor den Urkanariern zum Ausdruck kommen.

Die Bezeichnung Gran Canaria wurde dann im 15. Jahrhundert üblich. Königin Isabel die Katholische bestätigte auch den Zusatz Grande.


Gemeinden Gran Canaria

Die Insel ist aufgeteilt in 21 Gemeinden:
Agaete, 5710 Einwohner, westlich von Las Palmas und nordöstlich von Puerto Rico. In der Gemeinde liegt Puerto de las Nieves, mit dem inzwischen abgebrochenem Dedo de Dios und einem Hafen, von dem es eine regelmäßige Fährverbindung nach Santa Cruz auf Teneriffa gibt.
Agüimes, 25.541 Einwohner, südlich von Las Palmas, nordöstlich von Puerto Rico. Wurde von den spanischen Erobern 1491 auf einer Siedlung der Altkanarier gegründet. Zu Agüimes gehört auch der Ort Arinaga am Meer.
La Aldea de San Nicolas (früher San Nicolás de Tolentino), 8.299 Einwohner, im Nordwesten von Gran Canaria. Eher landwirtschaftlich geprägt. Der Ort ist von ausgedehnten Tomatenplantagen umgeben. Zu den Sehenswürdigkeiten von La Adea de San Nicolas gehört unter anderem der Kaktusgarten Catualdea, einer der größten Europas und das Naturschutzgebiet Güi-Güi (Guguy, Steilküste).
Artenara, 1386 Einwohner, hier liegt auch der höchste Punkt Gran Canarias, der Pico de las Nieves und der zweithöchste Punkt, der Roque Nublo. Hier findet sich auch die Höhlenkapelle der Virgen de la Cuevita (Jungfrau der kleinen Höhle). Die Jungfrauenstatue soll angeblich im 14. Jahrhundert durch Missionare aus Mallorca hierher gebracht worden sein.
Arucas, 34.245 Einwohner. Arucas liegt westlich von Las Palmas de Gran Canaria. Wahrzeichen und eine Sehenswürdigkeit der Insel ist die aus dunklem Basaltstein gebaute Kirche San Juan Bautista. Es ist allerdings keine Kathedrale. An der Straße in Richtung Firgas befindet sich zudem die Destilería Arehucas, eine bekannte Rumfabrik.
Firgas, 7179 Einwohner. Firgas liegt westlich von Las Palmas. Aus dem Barranco de la Montaña entspringt eine Wasserquelle. Das Mineralwasser von Firgas wird auf den gesamten Kanaren gerne getrunken. In Firgas findet sich auch der Paseo de Gran Canaria. Eine Promenade auf der im unteren Teil mit aufwändiger Kachelkunst die 21 Gemeinden Gran Canarias dargestellt sind.
Gáldar, 23.201 Einwohner. Galdár liegt westlich von Las Palmas. Hier finden sich die Cueva Pintada, mit Malereien der Altkanarier. Entdeckt wurden die Höhlen im 19. Jahrhundert. Reproduktionen dieser Höhlenmalereien sind im Museo Canaria von Las Palmas de Gran Canaria zu sehen.
Ingenio, 27.308 Einwohner. Im Gemeindegebiet liegt auch der Internationale Flughafen von Gran Canaria. Bekannt ist Ingenio wegen seiner Zuckerproduktion und der Zuckermühlen.
Mogán, 15.953 Einwohner. Mogan selbst ist ein kleiner Ort in den Bergen. Zur Gemeinde gehört Puerto de Mogan, ein beliebtes Ausflugsziel für Tagestouristen.
Moya, 7.825 Einwohner. Liegt im Nordwesten von Gran Canaria. Berühmter Sohn der Stadt ist der kanarische Dichter und Poet Tomás Morales Castellano (1884-1921).
Las Palmas de Gran Canaria, 381.123 Einwohner, fast die Hälfte der Bevölkerung Gran Canarias lebt hier. Las Palmas ist auch die größte Stadt der Kanaren. Geprägt wird Las Palmas durch den Hafen, den zweitgrößten am Atlantik und besonders bei Kreuzfahrtschiffen sehr beliebt. Zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten gehört unter anderem die Kathedrale Santa Ana im Stadtteil La Vegueta.
San Bartolomé de Tirajana, 49.601 Einwohner. Hier finden sich einige bedeutende Touristenzentren von Gran Canaria: Playa del Inglés (Costa Canaria), San Agustín und Maspalomas (Costa Meloneras). Es gehören aber noch ursprüngliche Orte dazu wie beispielsweise Castillo del Romeral.
Santa Brígida, 18.806 Einwohner. 1599 fand hier eine Schlacht zwischen Holländern und Kanariern statt. 1891 wurde hier mit dem Real Club de Golf de Las Palmas der erste Golfplatz Spaniens gebaut. Der Golfplatz ging auf eine Initiative von Briten zurück.
Santa Lucía de Tirajana. Santa Lucía de Tirajana hat eine wichtige historische Bedeutung, denn hier befinden sich unter anderem viele Höhlenbauten und die Festung Fortaleza de Ansite. Bei Windsurfern bekannt ist der Pozo Izquierdo. Hier findet jährlich eine Weltmeisterschaft im Windsurfen statt. Bilder Santa Lucia Santa María de Guía de Gran Canaria, 14.086 Einwohner. Bis 1526 war Santa María de Guía ein Orstteil von Galdar. In der Stadt gibt es einen historischen Ortskern, der seit 1982 unter Denkmalschutz steht. Er gehört zu den am besten erhaltenen auf Gran Canaria.
Tejeda, 2206 Einwohner. Hier findet sich auch das Cruz de Tejeda, der geographische Mittelpunkt von Gran Canaria mitten in den Cumbres.
Telde, 96.547 Einwohner. Schon zur Zeit der Altkanarier war Telde ein bedeutendes Zentrum der Insel. Hier herrschten die Guanarteme, die Könige der Ureinwohner. Zu Zeit der Altkanarier gab es hier die Stadtteile Tara und Cendro, und hier wurde auch eine offenbar weibliche Kultfigur, das Idol von Tara gefunden. Außerhalb der Stadt erhebt sich die 319 m hohe Montana de las Cuatro Puertas, der Berg der vier Tore, der in altkanarischer Zeit ein bedeutendes Kultzentrum beherbergte.
Teror, 12.175 Einwohner. Am 8. September wird hier der Virgen del Pino gedacht, der Inselheiligen von Gran Canaria.
Valleseco, 4.055 Einwohner. Eine der jüngsten Gemeinden der Inseln, die Stadt Valleseco (trockenes Tal) wurde erst 1842 gegründet.
Valsequillo de Gran Canaria, 8659 Einwohner.
Vega de San Mateo, 7617 Einwohner. Wasserreiche Gegend in den Bergen von Gran Canaria. Vega de San Mateo ist in einem fruchtbaren Tal gelegen. Es gab eine Zeit, wo der Besitz von Wasser auf Gran Canaria mehr wert war als der Besitz von Land. Zwischen Tejeda und Vega de San Mateo befindet sich das Cruz de Tejeda.

Puerto de Mogan Bilder. Las Palmas de Gran Canaria Bilder. Palmitos Park Bilder. El Faro Maspalomas Bilder.
Bilder Gran Canaria

Sehenswürdigkeiten Gran Canaria

Eine Fahrt in die Berge oder eine Inselrundfahrt (bequem an einem Tag zu vollziehen, Bilder Inselrundfahrt Gran Canaria) lohnt auf jeden Fall. Allerdings sollten solche Ausflüge nur bei gutem Wetter und nicht nach Regenfällen durchgeführt werden. Wenn im Winter auf dem Pico del Nieves Schnee fällt, was längst nicht in jedem Winter der Fall ist, zieht es vor allem Einheimische hier her. Dann muss mit Staus gerechnet werden.


Mehr Infos: Gran Canaria Blog & Infos

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