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Real Madrid Club de Fútbol

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Bekannt als: Real Madrid
Spitznamen: Los Merengues, Los Blancos, Das weiße Ballett, auch die Galaktischen, im deutschsprachigen Raum auch gerne Königliche.
Gründungsdatum: 6. März 1902
Adresse: C/ Concha Espina, 1, 28036 Madrid
Autonome Region: Madrid
Offizielle Webseite: Real Madrid
Präsident: Florentino Pérez (seit Sommer 2009)
Trainer: Carlo Ancelotti (seit 2013, löste Jose Mourinho ab)
Anzahl der Mitglieder: 69.000
Name des Stadions: Estadio Santiago Bernabéu, Fassungsvermögen 80354 Zuschauer
2005/2006: Primera Division, Platz zwei hinter FC Barcelona
2006/2007: Primera Division, Spanischer Meister
2007/2008:Primera Division, Spanischer Meister
2008/2009:Primera Division, Platz zwei hinter FC Barcelona
2009/2010: Primera Division, Platz zwei hinter FC Barcelona
2010/2011: Primera Division, Platz zwei hinter FC Barcelona
2011/2012: Primera Division, Meister in Spanien
2012/2013: Primera Division, Platz zwei hinter FC Barcelona

Sportliche Erfolge Real Madrid

Spanischer Meister: 32, (1931-1932, 1932-1933, 1953-1954, 1954-1955, 1956-1957, 1957-1958, 1960-1961, 1961-1962, 1962-1963, 1963-1964, 1964-1965, 1966-1967, 1967-1968, 1968-1969, 1971-1972, 1974-1975, 1975-1976, 1977-1978, 1978-1979, 1979-1980, 1985-1986, 1986-1987, 1987-1988, 1988-1989, 1989-1990, 1994-1995, 1996-1997, 2000-2001, 2002-2003, 2006-2007, 2008-2009, 2011-12)
Copa del Rey: 19, (1905, 1906, 1907, 1908, 1917, 1934, 1936, 1946, 1947, 1962, 1970, 1974, 1975, 1980, 1982, 1989, 1993, 2011, 2014)
Spanischer Supercup: 7 (1983, 1991, 1992, 1994, 1996, 2001, 2003, 2008, 2012)
Spanischer Ligapokal: 1 (1985)
Champions League: 9, (1956, 1957, 1958, 1959, 1960, 1966, 1998, 2000, 2002)
Seit 2002 wartet Real Madrid auf den 10. Titel in der Champions League, in Spanien kurz und bündig Decima genannt.
UEFA-Cup: 2 (1985, 1986)
Clubweltmeisterschaft: 3 (1960, 1998, 2002)


Real Madrid Infos

Real Madrid ist einer der berühmtesten Fußballclubs der Welt und zählt dabei auch zu den Erfolgreichsten. Allein in der UEFA-Champions League und im Europapokal der Pokalsieger, wie die CL zuvor hielt, war Real Madrid bereits neun Mal erfolgreich. Allein in der Anfangsphase konnte Real Madrid hier fünf Mal in Folge gewinnen, von 1956 bis 1960. Nur als Vergleich, FC Bayern München bringt es auf vier Erfolge in der Champions League und im Europapokal der Pokalsieger, wobei drei Mal in Folge der Wettbewerb gewonnen werden konnte.

Real Madrid spanischer Rekordmeister

Dazu ist Real Madrid Rekordmeister in Spanien, insgesamt 32 Mal wurde die Meisterschale am Cibeles Brunnen in Madrid gefeiert zuletzt war dies in der Saison 2011/2012 der Fall. Internationale Titel lassen allerdings weiter auf sich warten. 2002 gewann Real Madrid zuletzt die Champions League und die anschließende Clubweltmeisterschaft, seit dem warten die Fans vergeblich.

La Decima - der zehnte Champions League Sieg

Der zehnte Champions League Sieg blieb auch in der Saison 2012/13 ein unerfüllter Traum. Real Madrid kam unter Trainer Jose Mourinho bis ins Halbfinale der Königsklasse und musste sich dort dann Borussia Dortmund geschlagen geben. Borussia Dortmund unterlag dann im Finale gegen FC Bayern München, hatte im Halbfinale FC Barcelona geschlagen.
La Decima, der zehnte Sieg in der Champions League blieb also auch 2012/13 für die Real Madrid Anhänger ein Traum. 2013/2014 lebt der Traum aber weiter, in der Champions League steht Real Madrid im Halbfinale. Da geht es allerdings gegen Titelverteidiger FC Bayern München.

Erster Titel für Real Madrid

Seinen ersten Titel gewann Real Madrid am 16. April 1905 und zwar den Copa del Rey, den spanischen Königspokal. Im Finale schlug der Verein noch als Madrid Football Club den baskischen Traditionsclub Athletic Bilbao 3:0. Da Madrid den Pokal dann vier Mal hintereinander in Folge gewinnen konnte, stellte man sich auch prompt als erster Verein überhaupt das Originalexemplar in die Trophäensammlung.

Gründungsmitglied der Primera Division

1929 war Real Madrid bei der Gründung der Primera Division mit dabei und gehört der obersten spanischen Spielklasse im Fußball seit dem auch lückenlos an. In der Saison 1928/1929 wird Real Madrid hinter FC Barcelona Vizemeister.

Santiago Bernabeu wird Präsident

Das wohl wichtigste Datum in der Vereinsgeschichte war der 15. September 1943, Santiago Bernabeu wurde zum Präsidenten von Real Madrid gewählt. Unter dem ehemaligen Spieler aus den 1920er Jahren fällt der Bau des später nach ihm benannten Estadio Santiago Bernabeu in dem Real Madrid bis heute seine Heimspiele austrägt und das 2010 Spielort für das Champions League Finale sein wird.

Alfredo Di Stéfano bei Real Madrid

1953 wird der Argentinier Alfredo Di Stéfano verpflichtet, damit beginnt die vorerst erfolgreichste Zeit von Real Madrid. Nach 21 Jahren wurde zum ersten Mal seit 21 Jahren wieder die spanische Meisterschaft gewonnen. Alfredo Di Stéfano wird in seiner ersten Saison bei Real Madrid mit 27 Treffern Torschützenkönig. Zwischen 1953 und 1964 schaffte es Real Madrid acht Mal Meister in Spanien zu werden. Da auch die Erfolge auf europäischer Ebene nicht ausbleiben, wird Real Madrid als weißes Ballett auch über Spaniens Grenzen hinweg bekannt. 1956 wird der Euroopapokal der Landesmeister (heute Champions League) eingeführt. Real Madrid schafft es fünf Mal in Folge diesen zu gewinnen und ist bis heute der einzige europäische Fußballverein, der in seiner Trophäensammlung ein Originalexemplar des Pokals der Landesmeister hat. Heute ist Alfredo Di Stéfano Ehrenpräsident von Real Madrid. Bei der Wahl der besten Spieler in der Geschichte von Real Madrid landetet der gebürtige Argentinier auf Platz eins. Bei der Wahl der bedeutendsten Spanier wurde Alfredo Di Stéfano auf Platz 64 gewählt.

Nach der goldenen Zeit begann dann 1966 für Real Madrid eine Durststrecke was den Gewinn von internationalen Titeln betraf. 1978 verstarb dann noch Präsident Santiago Bernabeu im Alter von 82 Jahren. 35 Jahre stand er Real Madrid als Präsident vor und in dieser Zeit gewann der Verein einen Weltpokal, sechs Europapokale der Meister, 16 Mal die spanische Meisterschaft und sechs spanische Pokale. 2002 erhielt Santiago Bernabeu posthum den FIFA-Verdienstorden für seine Leistungen auf europäischer Ebene.

Bernd Schuster bei Real Madrid

1985 war die Durststrecke für Real Madrid auf europäischer Ebene beendet. Real Madrid gewann zwei Mal in Folge den UEFA-Cup. Zwischen 1988 und 1990 spielte Bernd Schuster für Real Madrid, er war vom FC Barcelona zu den Galaktischen gewechselt. Für Real Madrid spielte er 62 Partien und erzielte dabei 13 Tore. 2007 wird Bernd Schuster Trainer bei Real Madrid, wird aber im Dezember 2008 entlassen. Dabei hatte man ihm von Seiten Real Madrid noch im Sommer eine Anstellung auf Lebzeiten in Aussicht gestellt - aber das Fußballgeschäft ist gerade in Madrid äußerst schnelllebig.

Sportliche Krise zwischen 1990 und 1997

1990 fiel Real Madrid wieder in die sportliche Krise, die bis 1997 andauern sollte. Nicht nur international verlor Real Madrid deutlich an Boden, in Spanien übernahm Erzrivale FC Barcelona die Vorherrschaft. FC Barcelona, trainiert von Johan Cruyff, gelang es vier Mal in Folge in Spanien Meister zu werden. So verlor Real Madrid zwei Mal in Folge (1991/1992 und 1992/1993) den Kampf um die Meisterschaft in Spanien erst am letzten Spieltag und dies jeweils auf den Kanarischen Inseln gegen CD Teneriffa, zu Zeit in der Segunda Division zu Hause.

1992 gewann CD Teneriffa am letzten Spieltag 3:2 gegen Real Madrid und sicherte sich so den Klassenerhalt. Da der FC Barcelona 2:0 gegen Athletic Bilbao gewann, wurde FC Barcelona Meister in Spanien. Im Jahr drauf gewann CD Teneriffa wieder am letzten Spieltag gegen Real Madrid, diesmal 2:0 und FC Barcelona gewann 1:0 gegen Real Sociedad San Sebastian und Real Madrid ging bei der Titelvergabe wieder leer aus.

1996 übernahm Fabio Capello das erste Mal für ein Jahr das Traineramt bei Real Madrid, er baute den Kader komplett um und holte für vier Millionen DM Ablöse Bodo Illgner vom 1. FC Köln nach Spanien. Fabio Capello holte mit weiterer Verstärkung prompt in der Saison 1996/1997 den Meistertitel. Real Madrid kehrte auch auf europäischer Ebene zurück auf den Thron und 1998 wurde die Champions League gewonnen. Danach verließ Fabio Capello Real Madrid wieder, bis zu seiner erneuten Verpflichtung im Sommer 2006, bei der er sich wieder nur ein Jahr halten konnte. Es folgten noch zwei Erfolge in der Champions League. 2000 und 2002, damals gegen Bayer 04 Leverkusen. Der neunte Sieg in der Champions League ist aber bis dato der letzte gewesen. In der Saison 2007/2008 war wieder Mal im Achtelfinale Schluss, in der Saison davor reichte es gegen FC Bayern München nicht.

Real Madrid aktuell

Am 2. Juli 2006 wurde Ramón Calderon zum neuen Präsidenten von Real Madrid gewählt. Er war mit dem Versprechen angetreten, namhafte Topspieler nach Madrid zu holen (was zunächst nur partiell gelang) und mit der erneuten Verpflichtung von Fabio Capello (zuvor Juventus Turin) endlich wieder für Titel zu sorgen. Dies gelang auch, Real Madrid wurde zum 30. Mal spanischer Meister, punktgleich mit dem FC Barcelona, Fabio Capello allerdings wurde wenig später entlassen. Der von ihm praktizierte Stil gefiel weder Verantwortlichen noch den Fans. Außerdem wollte man internationale Erfolge sehen.

Für Fabio Capello kam Bernd Schuster, der vom Madrider Vorortclub Getafe CF abgeworben wurde. Mit Getafe hatte Bernd Schuster in der Saison davor das Finale des spanischen Königspokals erreicht, unterlag dort zwar FC Sevilla, hatte sich aber für den UEFA-Pokal qualifiziert und kam dort bis ins Viertelfinale, um dort mit zwei Remis am FC Bayern München zu scheitern.

Im Dezember 2008 wird Bernd Schuster entlassen. Im Januar 2009 muss Präsident Ramón Calderon seinen Hut nehmen.

Bis zum Sommer 2013 war der Portugiese Jose Mourinho Trainer bei Real Madrid. Allerdings muss sich Real Madrid trotz der Verpflichtung von Jose Mourinho und Weltklassespielern wie Kaká, Cristiano Ronaldo und Co. weiterhin mit Platz zwei hinter FC Barcelona begnügen. Während der Erzrivale spätestens nach seinem Champions League Sieg 2011 als bester Verein weltweit gefeiert wird, wird bei Real Madrid unter anderem das ausgefallene spezielle Benehmen von Trainer Jose Mourinho kritisiert. Als es dann 2012/13 wieder nicht zum Champions League Sieg reicht, trennt man sich. Jose Mourinho kehrte zurück zum FC Chelsea. Unbeliebt hatte sich Jose Mourinho auch mit seiner Personalpolitik gemacht. So degradierte der Portugiese Real-Madrid-Urgestein und Kapitän Iker Casillas zur Torwart-Nummer-zwei. Eine Entscheidung, die viele Fans völlig unverständlich fanden.

Die Saison 2012/13 war zudem keine allzu erfolgreiche für Real Madrid: FC Barcelona wurde Meister, man selbst nur Zweiter. In der Champions League wurde nur das Halbfinale erreicht. Und im spanischen Pokal kamen die Madrilenen zwar weiter als Erzrivale FC Barcelona. Im Finale der Copa del Rey unterlag man dann aber Stadtrivale Atletico Madrid. Damit wurde die Saison mit nur einem Titel beendet: Den bereits im Sommer gewonnen Superpokal (den allerdings gegen FC Barcelona). Und im Duell gegen Lionel Messi zog Cristiano Ronaldo wieder oft genug den Kürzeren: Ronaldo wurde Champions League Torschützenkönig, Lionel Messi, der einige Spiele aber auch wegen Verletzung abschreiben konnte, wie das Halbfinale gegen die Bayern, gewann dafür die Torjägerkrone in Spanien und im Winter wurde wieder der Argentinier Weltfußballer.

Neuer Trainer wurde der Italiener Carlo Ancelotti (vorher Paris Saint-Germain). Im Sommer machen dann wieder zahlreiche spektakuläre Transfergerüchte die Runde.

Ein deutscher Nationalspieler steht derzeit im Kader von Real Madrid: Sami Khedira.


Real Madrid Castilla

Real Madrid hat auch eine B-Mannschaft, Real Madrid Castilla, der Verein stieg nach der Saison 2006/2007 aus der Segunda Division in die Segunda Division B in Spanien ab. Inzwischen spielt die zweite Mannschaft aber wieder zweitklassig in Spanien. 1980 stehen sich Real Madrid und der FC Castilla im Endspiel des Copa del Rey gegenüber. Real Madrid gewann 6:1.

Real Madrid und FC Barcelona polarisieren in Spanien die Fußballfans. Da wundert es nicht, dass die Gegner von Real Madrid sogar einen eigenen Namen haben. Sie werden antimadridista genannt.

Bei der Wahl der 100 bedeutendsten Spanierinnen und Spanier, durchgeführt von einem Fernsehsender, wurden alleine vier Spieler von Real Madrid gewählt.

Real Madrid unterhält auch einen eigenen Fernsehsender, Real Madrid TV, eine Zeitlang war er in Deutschland per Satellit frei empfangbar, dies ist aber seit Ende 2007 nicht mehr der Fall.

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Aktuelle spanische Tabelle

MannschaftPunkte
1.Atlético Madrid (C)90
2.F.C Barcelona87
3.Real Madrid87
4.Athletic Bilbao70
5.FC Sevilla63
6.Villarreal CF59
7.Real Sociedad59
8.FC Valencia49
9.Celta de Vigo49
10.Levante UD48
11.FC Malaga45
12.Rayo Vallecano43
13.Getafe CF42
14.RCD Espanyol Barcelona42
15.Granada CF41
16.Elche CF40
17.UD Almería40
18.CA Osasuna Pamplona (D)39
19.Real Real Valladolid (D)36
20.Real Betis Balompié (D)25
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