Real Madrid, der erfolgreichste Fußballclub in Spanien. travelchannel - tested for happiness

Real Madrid Club de Fútbol

Bekannt als: Real Madrid
Spitznamen: Los Merengues, Los Blancos, Das weiße Ballett, auch die Galaktischen, im deutschsprachigen Raum auch gerne Königliche.
Gründungsdatum: 6. März 1902
Adresse: C/ Concha Espina, 1, 28036 Madrid
Autonome Region: Madrid
Offizielle Webseite: Real Madrid
Präsident: Ramón Calderón Ramos (seit 2006)
Trainer: Bernd Schuster, Vorgänger Fabio Capello (bis 30. Juni 2007)
Anzahl der Mitglieder: 69.000
Name des Stadions: Estadio Santiago Bernabéu, Fassungsvermögen 80354 Zuschauer
2005/2006: Primera Division, Platz zwei hinter FC Barcelona
2006/2007: Primera Division, Spanischer Meister

Sportliche Erfolge Real Madrid

Spanischer Meister: 30, (1931-1932, 1932-1933, 1953-1954, 1954-1955, 1956-1957, 1957-1958, 1960-1961, 1961-1962, 1962-1963, 1963-1964, 1964-1965, 1966-1967, 1967-1968, 1968-1969, 1971-1972, 1974-1975, 1975-1976, 1977-1978, 1978-1979, 1979-1980, 1985-1986, 1986-1987, 1987-1988, 1988-1989, 1989-1990, 1994-1995, 1996-1997, 2000-2001, 2002-2003, 2006-2007)
Copa del Rey: 17, (1905, 1906, 1907, 1908, 1917, 1934, 1936, 1946, 1947, 1962, 1970, 1974, 1975, 1980, 1982, 1989, 1993)
Spanischer Supercup: 7 (1983, 1991, 1992, 1994, 1996, 2001, 2003)
Spanischer Ligapokal: 1 (1985)
Champions League: 9, (1956, 1957, 1958, 1959, 1960, 1966, 1998, 2000, 2002)
UEFA-Cup: 2 (1985, 1986)
Clubweltmeisterschaft: 3 (1960, 1998, 2002)


Real Madrid Infos

Real Madrid ist einer der berühmtesten Fußballclubs der Welt und zählt dabei auch zu den Erfolgreichsten. Allein in der UEFA-Champions League und im Europapokal der Pokalsieger, wie die CL zuvor hielt, war Real Madrid bereits neun Mal erfolgreich. Allein in der Anfangsphase konnte Real Madrid hier fünf Mal in Folge gewinnen, von 1956 bis 1960. Nur als Vergleich, FC Bayern München bringt es auf vier Erfolge in der Champions League und im Europapokal der Pokalsieger, wobei drei Mal in Folge der Wettbewerb gewonnen werden konnte.

Dazu ist Real Madrid Rekordmeister in Spanien, insgesamt dreißig Mal wurde die Meisterschale am Cibeles Brunnen in Madrid gefeiert, und auch in der Saison 2007/2008 sieht bisher alles nach einer Titelverteidigung aus. Internationale Titel lassen allerdings weiter auf sich warten. 2002 gewann Real Madrid zuletzt die Champions League und die anschließende Clubweltmeisterschaft, seit dem warten die Fans vergeblich.

Seinen ersten Titel gewann Real Madrid am 16. April 1905 und zwar den Copa del Rey, den spanischen Königspokal. Im Finale schlug der Verein noch als Madrid Football Club den baskischen Traditionsclub Athletic Bilbao 3:0. Da Madrid den Pokal dann vier Mal hintereinander in Folge gewinnen konnte, stellte man sich auch prompt als erster Verein überhaupt das Originalexemplar in die Trophäensammlung.

1929 war Real Madrid bei der Gründung der Primera Division mit dabei und gehört der obersten spanischen Spielklasse im Fußball seit dem auch lückenlos an.

Das wohl wichtigste Datum in der Vereinsgeschichte war der 15. September 1943, Santiago Bernabeu wurde zum Präsidenten von Real Madrid gewählt. Unter dem ehemaligen Spieler aus den 1920er Jahren fällt der Bau des später nach ihm benannten Estadio Santiago Bernabeu in dem Real Madrid bis heute seine Heimspiele austrägt und das 2010 Spielort für das Champions League Finale sein wird.

Alfredo Di Stéfano bei Real Madrid

1953 wird der Argentinier Alfredo Di Stéfano verpflichtet, damit beginnt die vorerst erfolgreichste Zeit von Real Madrid. Nach 21 Jahren wurde zum ersten Mal seit 21 Jahren wieder die spanische Meisterschaft gewonnen. Alfredo Di Stéfano wird in seiner ersten Saison bei Real Madrid mit 27 Treffern Torschützenkönig. Zwischen 1953 und 1964 schaffte es Real Madrid acht Mal Meister in Spanien zu werden. Da auch die Erfolge auf europäischer Ebene nicht ausbleiben, wird Real Madrid als weißes Ballett auch über Spaniens Grenzen hinweg bekannt. 1956 wird der Euroopapokal der Landesmeister (heute Champions League) eingeführt. Real Madrid schafft es fünf Mal in Folge diesen zu gewinnen und ist bis heute der einzige europäische Fußballverein, der in seiner Trophäensammlung ein Originalexemplar des Pokals der Landesmeister hat. Heute ist Alfredo Di Stéfano Ehrenpräsident von Real Madrid. Bei der Wahl der besten Spieler in der Geschichte von Real Madrid landetet der gebürtige Argentinier auf Platz eins. Bei der Wahl der bedeutendsten Spanier wurde Alfredo Di Stéfano auf Platz 64 gewählt.

Nach der goldenen Zeit begann dann 1966 für Real Madrid eine Durststrecke was den Gewinn von internationalen Titeln betraf. 1978 verstarb dann noch Präsident Santiago Bernabeu im Alter von 82 Jahren. 35 Jahre stand er Real Madrid als Präsident vor und in dieser Zeit gewann der Verein einen Weltpokal, sechs Europapokale der Meister, 16 Mal die spanische Meisterschaft und sechs spanische Pokale. 2002 erhielt Santiago Bernabeu posthum den FIFA-Verdienstorden für seine Leistungen auf europäischer Ebene.

1985 war die Durststrecke für Real Madrid auf europäischer Ebene beendet. Real Madrid gewann zwei Mal in Folge den UEFA-Cup. Zwischen 1988 und 1990 spielte Bernd Schuster für Real Madrid, er war vom FC Barcelona zu den Galaktischen gewechselt. Für Real Madrid spielte er 62 Partien und erzielte dabei 13 Tore. Inzwischen ist er als Trainer bei den Galaktischen gelandet.

1990 fiel Real Madrid wieder in die sportliche Krise, die bis 1997 andauern sollte. Nicht nur international verlor Real Madrid deutlich an Boden, in Spanien übernahm Erzrivale FC Barcelona die Vorherrschaft. FC Barcelona, trainiert von Johan Cruyff, gelang es vier Mal in Folge in Spanien Meister zu werden. So verlor Real Madrid zwei Mal in Folge (1991/1992 und 1992/1993) den Kampf um die Meisterschaft in Spanien erst am letzten Spieltag und dies jeweils auf den Kanarischen Inseln gegen CD Teneriffa, zu Zeit in der Segunda Division zu Hause.

1992 gewann CD Teneriffa 3:2 und sicherte sich so den Klassenerhalt. Da der FC Barcelona 2:0 gegen Athletic Bilbao gewann, wurde FC Barcelona Meister in Spanien. Im Jahr drauf gewann CD Teneriffa wieder am letzten Spieltag gegen Real Madrid, diesmal 2:0 und FC Barcelona gewann 1:0 gegen Real Sociedad San Sebastian und Real Madrid ging bei der Titelvergabe wieder leer aus.

1996 übernahm Fabio Capello das erste Mal für ein Jahr das Traineramt bei Real Madrid, er baute den Kader komplett um und holte für vier Millionen DM Ablöse Bodo Illgner vom 1. FC Köln nach Spanien. Fabio Capello holte prompt in der Saison 1996/1997 den Meistertitel. Real Madrid kehrte auch auf europäischer Ebene zurück auf den Thron und 1998 wurde die Champions League gewonnen. Danach verließ Fabio Capello Real Madrid wieder, bis zu seiner erneuten Verpflichtung im Sommer 2006, bei der er sich wieder nur ein Jahr halten konnte. Es folgten noch zwei Erfolge in der Champions League. 2000 und 2002, damals gegen Bayer 04 Leverkusen. Der neunte Sieg in der Champions League ist aber bis dato der letzte gewesen. In der Saison 2007/2008 war wieder Mal im Achtelfinale Schluss, in der Saison davor reichte es gegen FC Bayern München nicht, in diesem Jahr war der AS Rom stärker.

Real Madrid aktuell

Am 2. Juli 2006 wurde Ramón Calderon zum neuen Präsidenten von Real Madrid gewählt. Er war mit dem Versprechen angetreten, namhafte Topspieler nach Madrid zu holen (was nur partiell gelang) und mit der erneuten Verpflichtung von Fabio Capello (zuvor Juventus Turin) endlich wieder für Titel zu sorgen. Dies gelang auch, Real Madrid wurde zum 30. Mal spanischer Meister, punktgleich mit dem FC Barcelona, Fabio Capello allerdings wurde wenig später entlassen. Der von ihm praktizierte Stil gefiel weder Verantwortlichen noch den Fans. Außerdem wollte man internationale Erfolge sehen.

Für Fabio Capello kam Bernd Schuster, der vom Madrider Vorortclub Getafe CF abgeworben wurde. Mit Getafe hatte Bernd Schuster in der Saison davor das Finale des spanischen Königspokals erreicht, unterlag dort zwar FC Sevilla, hatte sich aber für den UEFA-Pokal qualifiziert und kam dort bis ins Viertelfinale, um dort mit zwei Remis am FC Bayern München zu scheitern.

Real Madrid hat auch eine B-Mannschaft, Real Madrid Castilla, der Verein stieg nach der Saison 2006/2007 aus der Segunda Division in die Segunda Division B in Spanien ab. 1980 stehen sich Real Madrid und der FC Castilla im Endspiel des Copa del Rey gegenüber. Real Madrid gewann 6:1.

Real Madrid und FC Barcelona polarisieren in Spanien die Fußballfans. Da wundert es nicht, dass die Gegner von Real Madrid sogar einen eigenen Namen haben. Sie werden antimadridista genannt.

Bei der Wahl der 100 bedeutendsten Spanierinnen und Spanier, durchgeführt von einem Fernsehsender, wurden alleine vier Spieler von Real Madrid gewählt.

Real Madrid unterhält auch einen eigenen Fernsehsender, Real Madrid TV, eine Zeitlang war er in Deutschland per Satellit frei empfangbar, dies ist aber seit Ende 2007 nicht mehr der Fall.

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