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Real Madrid - Geschichte Teil 3 - 1953 bis 1980

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Nach den Schwierigen Jahren nach dem Spanischen Bürgerkrieg findet Real Madrid langsam wieder in die Erfolgsspur zurück. Zwischen 1953 und 1964 gelingt beinahe alles, das weiße Ballett, wie Real Madrid wegen seiner weißen Fußballkluft genannt wird, erobert Fußballeuropa. Teil 3 der Geschichte von Real Madrid. Zurück zu Teil 2 Zurück zu Teil 1

27. Dezember 1953 - Real Madrid zurück zum Erfolg

Real Madrid schnappt Ligakonkurrent FC Barcelona den Argentinier Alfredo Di Stefano vor der Nase weg. Damals einer der besten Spieler der Welt. Heute Ehrenpräsident von Real Madrid. Gleich in der ersten Saison von Alfredo Di Stefano wird Real Madrid nach 21 Jahren wieder spanischer Meister, der Stürmer trug mit 27 Toren maßgeblich dazu bei, er wurde auch Torschützenkönig der Saison. Vier Punkte Vorsprung hatte Real Madrid am Ende auf den FC Barcelona. Bis 1964 kann Real Madrid acht Mal die spanische Meisterschaft und einmal den spanischen Pokal gewinnen.

4. Januar 1955 - Santiago Bernabeu Stadion

Ehre wem Ehre gebührt. Das Chamartín Feld, wo Real Madrid seine Heimspiele austrägt, wird in Santiago Bernabeu Stadion umgetauft. Der Bau des Stadions ging auf die Initiative des amtierenden Präsidenten von Real Madrid zurück.

13. Juni 1956 - Real Madrid gewinnt den Europapokal der Landesmeister

Real Madrid nimmt an dem neuen Europapokal der Landesmeister teil, Präsident Santiago Bernabeu gehörte zu den Mitinitiatoren des Vorläufers der Champions League, und schafft es dort bis ins Finale. Dort schlägt Real Madrid Stade Reims aus Frankreich 4:3. Die Tore erzielten: 1:0 Michel Leblond (6.), 2:0 Jean Templin (10.), 2:1 Alfredo Di Stéfano (14.), 2:2 Héctor Rial (30.), 3:2 Michel Hidalgo (62.), 3:3 Marquitos (67.), 3:4 Héctor Rial (79.). Real Madrid gelingt danach fünf Mal in Folge die Titelverteidigung im Vorläufer der Champions League.
15. Mai 1960. Zum vierten Mal in Folge gewinnt Real Madrid den Europapokal der Landesmeister, den Vorläufer der Champions League. Im Finale unterliegt Eintracht Frankfurt 3:7.

29. November 1960 - Europapokal geht das erste Mal nicht an Real Madrid

Ausgerechnet der FC Barcelona verhindert die Titelverteidigung von Real Madrid im Europapokal der Landesmeister. Im Achtelfinale geht das Hinspiel 2:2 Remis aus. Barcelona gewinnt das Rückspiel 2:1, dabei soll der englische Schiedsrichter Mr. Leafe gleich vier Tore für Real Madrid und dann noch einen Strafstoß für Real Madrid nicht gegeben haben. Im Halbfinale schlägt der FC Barcelona dann den Hamburger SV, im Finale unterliegen die Katalanen Benfica Lissabon 3:2, der Europapokal der Landesmeister hat zum ersten Mal einen Sieger der a) nicht aus Spanien kommt und b) nicht Real Madrid heißt.

12. März 1961

Real Madrid stellt einen Rekord auf. Fünf Spieltage vor dem Ende der Saison der Primera Division in Spanien ist den Madrilenen der Titel spanischer Meister nicht mehr zu nehmen. 24 der 30 Spiele der Saison werden gewonnen. Am Ende hat Real Madrid zwölf Punkte Vorsprung auf Atlético de Madrid, dem spanischen Vizemeister und Lokalrivalen. Mit 27 erzielten Toren wird Ferenc Puskás Torschützenkönig. Zur Meistermannschaft gehört auch Alfredo Di Stefano. Trainer war Miguel Muñoz.
Insgesamt erzielte Ferenc Puskas in 179 Spielen (1958 bis 1967) 156 Tore für Real Madrid. Die ewige Torschützenliste des Vereins wird von Alfredo Di Stéfano angeführt, der zwischen 1953 und 1964 282 Mal für Real Madrid spielte und dabei 216 Tore erzielte. Auf Platz zwei liegt Raúl mit 446 Einsätzen und 187 Toren. Er spielt seit 1994 für die Galaktischen.

2. Mai 1962

Real Madrid schafft es wieder in das Finale des Europapokals der Landesmeister. Dort geht Real Madrid zwar 3:2 in Führung, Halbzeitstand, danach sorgen drei Treffer von Benfica Lissabon dafür, dass Real Madrid nicht Europapokal-Sieger wird. Alle drei Treffer für Real Madrid erzielte Ferenc Puskas.

18. Mai 1963 - Die Sportstadt

Die Sportstadt (Ciudad Deportiva) wird eingeweiht. Damals lag die Sportstadt noch außerhalb von Madrid. In dem Sportkomplex gab es diverse Fußballfelder und auch Schwimmbäder, Tennisplätze, eine gedeckt Kunsteisbahn sowie diverse Klubgebäude.

1964 El Madrid ye-ye

1964 wird die Mannschaft umstrukturiert. Fast nur noch junge spanische Talente sind im Team zu finden. Das sehr junge Team von Real Madrid erhält den Spitznamen el Madrid ye-yé. Es gelingt zum sechsten Mal 1966 den Europapokal der Landesmeister zu gewinnen, zuvor wurde der Verein spanischer Meister. Dann beginnt aber 1966 eine Durststrecke in Europa, kein europäischer Titel kann bis 1984 gewonnen werden.

1973 - Günter Netzer

Günter Netzer wechselt von Borussia Mönchengladbach zu Real Madrid und wird mit dem Verein zwei Mal spanischer Meister und zwei Mal Pokalsieger. 1976 kehrt er Spanien den Rücken und wechselt zu den Grasshoppers aus Zürich.

29. Juni 1974

Im spanischen Pokal treffen Real Madrid und FC Barcelona aufeinander, Barcelona galt als Favorit. Real Madrid gewinnt 4:0.

1974 wechselte auch Paul Breitner zu Real Madrid. Drei Jahre spielt er in der Primera Division, ehe er in die 1. Bundesliga zu Eintracht Braunschweig und später zum FC Bayern München zurückkehrte.

29. April 1977 - Uli Stielike

Real Madrid gibt die Verpflichtung des Abwehrspielers Uli (Ulrich) Stielike bekannt. Der deutsche Fußballspieler spielte zuvor fünf Jahre für Borussia Mönchengladbach, bei Real Madrid war er bis 1985 aktiv. Uli Stielike wird zum Idol der Fans von Real Madrid. Auch der spanische Nationalspieler Juanito wurde 1977 verpflichtet. Die beiden sorgten für sportliche Erfolge bei Real Madrid.

1. Juni 1978 - Abschied von Santiago Bernabeu

Santiago Bernabeu, seit 35 Jahren Präsident von Real Madrid, stirbt. Seit 1909, im Alter von 14 Jahren, war er dem Verein verbunden gewesen. In seinen jungen Jahren war er als Spieler aktiv gewesen. Mehr als 100.000 Menschen erweisen ihm die letzte Ehre. Neuer Präsident von Real Madrid wird am 3. September 1978 Luis de Carlos. Dieser bleibt bis 1985 in Amt.

31. August 1979 - FC Bayern München gewinnt die Santiago Bernabeu Trophäe

Zum ersten Mal wird die Santiago Bernabeu Trophäe ausgespielt. Neben Real Madrid nehmen noch Ajax Amsterdam, FC Bayern München und Mailand daran teil. Am Ende gewinnt FC Bayern München das Endspiel gegen Ajax Amsterdam 2:0. Real Madrid gelingt es erst 1981 die eigene Trophäe zu gewinnen. Drei Mal gewinnt Bayern München die Santiago Bernabeu Trophäe. Auch der Hamburger SV gewinnt die Trophäe einmal und zwar 1982.

2. Juni 1980 - Real Madrid A gegen B

Im spanischen Königspokal Real Madrid kommt es zum Finale zwischen Real Madrid und Castilla (Real Madrid B), der zweiten Mannschaft des Vereins. Zu diesem Zeitpunkt spielte Real Madrid Castilla noch in der Segunda Division, nach der Saison 2006/2007, die Real Madrid als spanischer Meister beendet, stieg Castilla in die dritte spanische Spielklasse ab. Das Finale zwischen Real Madrid und Castilla endete 6:1. Das Endspiel muss dabei vor einer großartigen Kulisse im Santiago Bernabeu Stadion statt gefunden haben, schließlich waren nur Anhänger von Real Madrid zugegen. Ein Fahnenmeer aus spanischen Flaggen und Fahnen von Madrid. Der spanische König Juan Carlos, der traditionell zur Übergabe des Pokals beim Endspiel des Copa del Rey anwesend ist, bezeichnete seinen Besuch als mit nichts vergleichbaren bisher.

Real Madrid bis heute


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Aktuelle spanische Tabelle

MannschaftPunkte
1.Atlético Madrid (C)90
2.F.C Barcelona87
3.Real Madrid87
4.Athletic Bilbao70
5.FC Sevilla63
6.Villarreal CF59
7.Real Sociedad59
8.FC Valencia49
9.Celta de Vigo49
10.Levante UD48
11.FC Malaga45
12.Rayo Vallecano43
13.Getafe CF42
14.RCD Espanyol Barcelona42
15.Granada CF41
16.Elche CF40
17.UD Almería40
18.CA Osasuna Pamplona (D)39
19.Real Real Valladolid (D)36
20.Real Betis Balompié (D)25
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