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Real Madrid Geschichte Teil 2

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Die Jugendjahre hat Real Madrid nun hinter sich. In Spanien wird die Primera Division eingeführt und nach kurzer Unterbrechung durch den Spanischen Bürgerkrieg kehren die Galaktischen auf die Erfolgsspur zurück. Teil 2 der Geschichte von Real Madrid. Zurück zu Teil 1

10. Februar 1929 - Anpfiff der Primera Division

Die spanische Meisterschaft wird nun als Liga ausgetragen und nicht wie bisher über den spanischen Königspokal Copa del Rey. Im ersten Spiel gewinnt Real Madrid gegen CE Europa aus Barcelona 5:0 und übernimmt so das erste Mal die Tabellenführung in Spanien. Allerdings ist am Ende der Saison FC Barcelona spanischer Meister. Bei der Gründung hatte die Primera Division zehn Mannschaften, die an ihr teilnahmen. Heute sind es 20.
Primera Division Saison 1928/29

15. September 1930

Für die damalige Rekordablösesumme von 150.000 Peseten (entspricht ungefähr der Kaufkraft von 60.000 Euro) wechselte der Torhüter Ricardo Zamora Martínez von RCD Espanyol Barcelona zu Real Madrid. Er bleibt bis zum Ausbruch des Bürgerkriegs in Spanien bei Real Madrid. Zusammen mit Real gewann er zwei Mal die spanische Meisterschaft und zwei Mal den Pokal.

1931 - Ausruf der Republik in Spanien

Nach Ausrufen der Republik in Spanien wird nicht nur der Copa del Rey in Torneo Presidente de la Republica umbenannt, auch Real Madrid muss den königlichen Titel abgeben und nennt sich nun wieder Madrid Club de Fútbol (Madrid C.F.). Royalistische Symbole sind in Spanien in der Zeit der Zweiten Republik verboten.

3. April 1932 - 1. Meisterschaften in Spanien

Ohne ein Spiel verloren zu haben, wird Real Madrid zum ersten Mal spanischer Meister seit Einführung der Primera Division in Spanien. Vizemeister wird Athletic Bilbao. FC Barcelona muss sich mit Rang drei trösten. Die Meistermannschaft von Real Madrid: Manuel Díaz Ateca, Ciriaco Errasti, Eugenio, Hilario, Luis Olaso, Luis Regueiro, Jaime Lazcano, Leóncito, Manuel Olivares, Manuel Prats, Jacinto Quincoces, Ricardo Zamora. Trainiert wurde der Verein damals von Robert E. Firsth.

6. Mai 1933 - 6. Erfolg im Copa del Rey

17 Jahre konnte Real Madrid im spanischen Pokal, Copa del Rey, nicht gewinnen. Beim sechsten Erfolg in der Vereinsgeschichte schlug Real Madrid Valencia 2:1. Die Tore für Real Madrid erzielten Hilario und Lazcano. Beide waren 1932 zusammen mit Real Madrid auch zum ersten Mal spanischer Meister seit Einführung der Primera Division in Spanien geworden. 1933 wurde der Copa del Rey allerdings als Torneo Preisidente de la República (seit 1932) ausgespielt.

28. April 1935

Real Madrid wird einen Punkt hinter Real Betis Balompie aus Sevilla spanischer Vizemeister. Bester Torschütze bei Real Madrid war Sañudo, der insgesamt 17 Tore erzielte, alle in nur fünf Spielen erzielt. In vier Spielen erzielte er jeweils vier Tore. Torschützenkönig der Saison wurde allerdings Isidro Lángara mit 26 Toren. Er spielte für Real Oviedo, der Verein wurde Dritter.

21. Juni 1936 - Torneo Presidente de la Republica

In Unterzahl gewinnt Real Madrid das Finale del Torneo Presidente de la Republica (eigentlich Königspokal, Copa del Rey, aber die Politik sorgte für eine Namensänderung) gegen den FC Barcelona 2:1. Der Spieler Escola musste das Spiel verletzt beenden. Das Spiel war das letzte Spiel, dass Ricardo Zamora für Real Madrid bestritt. Es war das siebte Mal, das die Copa gewonnen wurde.
Erst 1965 wurde in der englischen Liga, deren Regeln ja Vorbild für die anderen Fußball-Ligen sind, erlaubt, dass ein verletzter Fußballer ausgetauscht werden konnte. 1966 wurde die Auswechslungsregelung dahin gehend geändert, dass unabhängig von Verletzungen während einem Spiel zwei Spieler ausgewechselt werden können.

1936 bis 1939 Spanischer Bürgerkrieg

Der spanische Bürgerkrieg unterbrach den Erfolgslauf von Real Madrid jäh. Die spanische Hauptstadt war von Republikanern und aufständischen Militärs umkämpft. Sportliche Wettbewerbe sind hier nicht möglich. Am Ende des Bürgerkrieges waren nur vier Spieler des Vorkriegskaders übrig: Der Mexikaner José Ramón Sauto, Antonio Bonet, Simón Lecue und Jacinto Quincoces. Alle anderen waren im Exil verschwunden, zurückgetreten oder im Kampf gefallen.
Das Stadion von Real Madrid, das Estadio de Chamartín, war im Bürgerkrieg arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Tribüne war zu Feuerholz geworden, das Spielfeld zu einem Gefangenlager, das Klubbüro war Bombenangriffen zum Opfer gefallen. Auch einige der Trophäen aus der Sammlung des Clubs verschwanden in den Bürgerkriegswirren.

19. April 1939 - Der Neuanfang nach dem Bürgerkrieg

Nach Ende des Bürgerkriegs in Spanien macht sich Pedro Parages daran, Real Madrid wieder auf Vordermann zu bringen. Das Stadion des Vereins war während des Krieges als Gefängnis umfunktioniert worden. Ein Teil der Mitglieder und Spieler war entweder Tod oder vor dem Bürgerkrieg geflüchtet. Am 1. Oktober des Jahres wird das erste Spiel nach dem Krieg ausgetragen, Gegner ist Real Valladolid. Der Phönix erhob sich aus der Asche.

5. April 1941 - Das Ende einer Karriere

Jacinto Quincoces absolviert sein letztes Spiel für Real Madrid, er galt zu seiner Zeit als bester Verteidiger der Welt. Er wird in den Vierzigern den Verein trainieren. Für Real Madrid, seit 1931 unter Vertrag, absolvierte er 167 Spiele, schoss allerdings keine Tore.

13. Juni 1943

Im spanischen Pokal gewinnt Real Madrid zunächst in Montjuich 3:0 gegen Barcelona, im Rückspiel wird sogar 11:1 gewonnen.

15. September 1943 - Santiago Bernabeu wird Präsident von Real Madrid

Eigentlich müsste Real Madrid dieses Datum als zweites Geburtsdatum feiern. Santiago Bernabeu wird Präsident des Vereins. Er beginnt sofort mit seinem größten und ehrgeizigsten Projekt, dem Bau eines neuen Stadions. Am 22. Juni 1944 kann er das Land dafür erwerben. Am 27. Oktober 1944 ist er dabei, als mit den Arbeiten am größten Stadion Spaniens zu dieser Zeit begonnen wird. Das später nach ihm benannte Santiago Bernabeu Stadion kann am 14. Dezember 1947 eingeweiht werden. Erster Torschütze wird Barinaga, gespielt wurde gegen Os Belenenses, Real Madrid gewinnt 3:1.

20. Juni 1946

Zehn Jahre nachdem der spanische Pokal zuletzt gewonnen wurde, gewinnt Real Madrid das Endspiel gegen Valencia CF 3:1.

11. April 1948 - Beinahe der Abstieg

Real Madrid musste in der Saison 1947/1948 lange um den Klassenerhalt ringen. Dafür sorgte ein 2:0 gegen Real Oviedo. Am Ende reichte es noch zu Platz elf (von 14), damit dem viertletzten Platz. Es ist die bisher schlechteste Platzierung in der Vereinsgeschichte.

1. September 1950

Real Madrid gibt erstmals ein Information Bulletin heraus, es ist der Vorläufer des Real Madrid Magazin, das der Verein für seine Fans herausgibt.

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Aktuelle spanische Tabelle

MannschaftPunkte
1.Atlético Madrid (C)90
2.F.C Barcelona87
3.Real Madrid87
4.Athletic Bilbao70
5.FC Sevilla63
6.Villarreal CF59
7.Real Sociedad59
8.FC Valencia49
9.Celta de Vigo49
10.Levante UD48
11.FC Malaga45
12.Rayo Vallecano43
13.Getafe CF42
14.RCD Espanyol Barcelona42
15.Granada CF41
16.Elche CF40
17.UD Almería40
18.CA Osasuna Pamplona (D)39
19.Real Real Valladolid (D)36
20.Real Betis Balompié (D)25
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