1903 Copa de S.M. El Rey Alfonso XIII.
1904 Athletic Bilbao gewinnt den spanischen Königspokal, ohne im Halbfinale oder im Finale spielen zu müssen. Im Halbfinale trat Gegner Español de Barcelona nicht an und im Finale fehlte dann der Gegner, da sich Real Madrid, Moncloa und Español de Madrid nicht einigen konnten und im Streit miteinander lagen.
1910 und 1913 Da es in Spanien zwei rivalisierende Fußballverbände gibt, die Unión Española de Clubs de Fútbol und die Federación Española de Fútbol, gibt es auch zwei Pokalwettbewerbe, den Copa UECF und den Copa FEF.
1928 La Liga, die Primera Division, wird gegründet. Bis dahin war der Königspokal die nationale Meisterschaft in Spanien.
1931 In Spanien wird die Zweite Republik ausgerufen, König Alfons XIII. verlässt das Land.
1933 Copa del Presidente de la República (Pokal des Präsidenten der Republik), auch Copa de España
1936 Beginn des spanischen Bürgerkrieges.
1937 Copa de España Libre (Pokal des Freien Spaniens), wurde in dem Teil Spaniens ausgetragen, der von den republikanischen Truppen kontrolliert wurde. Levante UD gewinnt im Endspiel gegen FC Valencia. Diese Runde wird vom spanischen Fußballverband nicht als offiziell anerkannt.
1938 Wegen des spanischen Bürgerkriegs findet kein Pokalwettbewerb in Spanien statt.
1939 Der Spanische Bürgerkrieg endet mit dem Sieg der antirepublikanischen Partei um Francisco Franco, der in Spanien eine bis 1975 andauernde Diktatur errichtet.
1939 Trofeo de S. E. El Generalísimo
1940 Copa de S. E. El Generalísimo
1977 Copa de S. M. El Rey Don Juan Carlos I. oder kurz Copa del Rey
1980 Im Finale des spanischen Königspokals in Madrid stehen sich Real Madrid und die B-Mannschaft von Real Madrid, damals noch FC Castilla, gegenüber. Real Madrid gewinnt 6:1.
Pokale behalten durften folgende Vereine, da sie ihn drei Mal in Folge gewannen: Real Madrid (1907), Athletic Bilbao (1916), Atlético de Madrid (1932), Athletic Bilbao (1945), 1953 (FC Barcelona).
Real Madrid nahm bisher an den meisten Endspielen um den spanischen Königspokal teil. Insgesamt 36 Mal. Dabei wurde 17 mal Real Madrid spanischer Pokalsieger, 19 Mal nur Zweiter. Athletic Club de Bilbao bringt es auf 35 Teilnahmen, davon nur zwölf Mal Zweiter. Der FC Barcelona erreichte 33 Mal das Finale und verlor davon nur neun Spiele.
Für fünf Siege seit einem bestimmten Zeitraum erhielt der FC Barcelona bereits drei Mal den Pokal im Original: 1928 für fünf Siege seit 1917, 1971 für fünf Siege seit 1954, 1990 für fünf Siege seit 1972. Damit hat der FC Barcelona nicht nur am häufigsten den spanischen Pokalwettbewerb gewonnen, sondern nennt vier Originalpokale sein eigen.
Ihre Trophäen behalten durften außerdem Club Vizcaya 1902, der FC Sevilla, der 1939 den Trofeo del Generalísimo gewann und Athletico de Madrid, als der Pokal nach dem Tod von Francisco Franco wieder umbenannt wurde.
Der Gewinner des spanischen Königspokals ist für den UEFA-Pokal qualifiziert und spielt mit dem spanischen Meister um den spanischen Superpokal. Sollte der Sieger bereits über die Tabelle für den UEFA-Pokal oder die Champions League qualifiziert sein, dann übernimmt der Finalgegner den UEFA-Pokal-Platz.
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