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Extremadura


Baskische Flagge - Ikurriña.
Die Fahne der Extremadura - grün - weiß - schwarz.

Hauptstadt:Mérida
Amtssprache:Spanisch
Bevölkerung:1.088.728
Fläche:41.634 Quadratkilometer
Besiedlungsdichte:26,1 Einwohner / Quadratkilometer
Provinzen:Cáceres, Badajoz
Feiertage:
Autonomie seit:26. Februar 1983

Informationen über die Extremadura

Zu der spanischen autonomen Region Extremadura gehören die beiden Provinzen Cáceres und Badajoz. Die Extremadura gehört gemeinsam mit Andalusien zu den ärmsten Regionen Spaniens. Während das Gebiet der Extremadura etwa 8,3 Prozent Spaniens ausmacht, leben hier nur 2,6 Prozent aller Spanierinnen und Spanier. Nur eine Stadt hat mehr als 100.000 Einwohner, Badajoz (136.319 Einwohner). Auf Platz zwei folgt Cáceres mit 82.034 Einwohnern), Merida mit 51.056 Einwohnern ist die drittgrößte Stadt der Extremadura. Badajoz liegt mit seiner Einwohnerzahl auf Platz 44 der größten Städte Spaniens.

Land der Eroberer

Da viele Eroberer des amerikanischen Kontinents aus der Extremadura stammten, wird sie auch tierra de conquistadores (Land der Eroberer) genannt. Geboren wurden hier Hernán Cortes, der das Aztekenreich in Mittelamerika zerstörte, Francisco Pizarro, eroberte das Reich der Inka, Vasco Núñez de Balbao, der als erster Spanier den Pazifik erblickte, aber auch Hernando de Soto, eroberte Panama und Nicaragua für Spanien. Sie alle machten sich nach der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus auf in die neue Welt, um dort zu Reichtum und Ruhm zu gelangen.

Geschichte Extremadura

Um Valencia de Alcántara gibt es 35 Dolmen der Megalithkulturen der europäischen Jungsteinzeit und der Bronzezeit. Vor etwa 3000 Jahren siedelten dann Kelten in der Region der Extremadura. Nach ihnen kamen erst die Karthager und dann die Römer. Als Hispana Ulterior Lusitana wurde die Extremadura römisches Gebiet und eine wichtige Handelsregion. Die Römer gründeten die Städte Caesarina (Cáceres) und Emerita Augusta (Mérida). Auch gibt es bis heute gut erhaltene römische Bauwerke, die von der Anwesenheit der Römer zeugen: Aquädukte, Theater, Festungen.

Brücke von Alcántara

Auch die Brücke von Alcántara, eine römische Steinbogenbrücke, die den Fluss Tajo überspannt, zeugt davon. Sie gilt als das bedeutendste erhalten gebliebene römische Brückenbauwerk auf der Welt. Mit 194 Metern Längen und sechs unterschiedlich weiten Bögen überspannt sie den Tajo. Die Gesamthöhe der Brücke beläuft sich auf beeindruckende 71 Meter. Zur Mitte der Brücke hin befindet sich ein dem Kaiser Trajan gewidmeter, etwa 14 m hoher Triumphbogen. Sogar der Architket der Brücke ist bekannt, Gajus Julius Lacers. Erbaut wurde die Brücke im ersten Jahrzehnt des zweiten nachristlichen Jahrhunderts. Etwa fünf Jahre benötigten die Römer für den Bau. Für den arabischen Historiker und Geograph Al-Idrisi war es die Schwertbrücke, die er zum Weltwunder erklärte.
1213 wird die Extremadura im Zuge der Reconquista zurück erobert, die Brücke wird von den abziehenden Arabern nur leicht beschädigt.

Jamón Ibérico

Aus der Extremadura kommt eine ganz besondere kulinarische Leckerei, der Jamón Ibérico de Bellota D.O. Dehesa de Extremadura, für viele der beste Schinken der Welt. Zwar gibt es auch anderen Jamón Ibérico aus Spanien, aber der aus der Extremadura erreicht die höchste Qualitätsstufe, die der iberische Schinken haben kann. Dabei handelt es sich um einen Schinken der von dem schwarzen iberischen Schwein (cerdo ibérico) stammt.

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