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Extremadura - ärmste Region Spaniens

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Fahne der Extremadura - grün - weiß - schwarz.
Die Fahne der Extremadura - grün - weiß - schwarz.

Kurzinfos Extremadura


Hauptstadt Extremadura:Mérida
AmtssprachenSpanisch. Regional wird auch Portugiesisch und Fala gesprochen.
Bevölkerung:1.097.744 (2008, INE), Platz 12 in Spanien, 2,6 Prozent der spanischen Gesamtbevölkerung
Fläche:41.634 Quadratkilometer, 8,2 Prozent Anteil an Spaniens Gesamtfläche, Platz 5 in Spanien
Provinzen:Cáceres und Badajoz
Besiedlungsdichte:26,4 Einwohner pro Quadratkilometer
Feiertag:8. September (Día de Extremadura)
Autonomie seit:26. Februar 1983


Informationen über die Extremadura

Zu der spanischen autonomen Region Extremadura gehören die beiden Provinzen Cáceres und Badajoz. Die Extremadura gehört gemeinsam mit Andalusien zu den ärmsten Regionen Spaniens. Während das Gebiet der Extremadura etwa 8,3 Prozent Spaniens ausmacht, leben hier nur 2,6 Prozent aller Spanierinnen und Spanier.

Name der Region

Über die Herkunft des Namens Extremadura gibt es mehrere Hypothesen:
Der Name Extremadura stammt von Extremos del Duero (bzw. aus dem Lateinischen Extrema Dorii, Jenseits des Flusses Duero), als Beschreibung der abgelegenen Lage südlich vom Fluss Duero.
Der Name sei erst in der Reconquista gebräuchlich geworden, um die abgeschiedene Lage im Vergleich zu den anderen Königreichen deutlich zu machen. Ein entferntes Gebiet, die erste Verteidigungslinie vor Al-Ándalus.
Nicht zu verwechseln ist die Region Extremadura mit der portugiesischen Provinz Estremadura, die Namensherkunft ist allerdings die gleiche.

Größte Städte der Extremadura

Nur eine Stadt hat mehr als 100.000 Einwohner, Badajoz (136.319 Einwohner). Auf Platz zwei folgt Cáceres, dann Merida, die drittgrößte Stadt der Extremadura. Badajoz liegt mit seiner Einwohnerzahl auf Platz 44 der größten Städte Spaniens.

Die zehn größten Städte der Extremadura

  1. Badjoz 146.832 Einwohner
  2. Cáceres 92.197
  3. Mérida 55.568
  4. Plasencia 40.105
  5. Don Benito 35.334
  6. Almendralejo 33.177
  7. Villanueva de la Serena 25.576
  8. Navalmoral de la Mata 17.103
  9. Zafra 16.218
  10. Montijo 15.973
Die Bevölkerungsdichte der Extremadura ist die geringste in Spanien. In der Region liegt sie bei 26,37 Einwohner pro Quadratkilometer (Spanien 89,54).

Klima Extremadura

Das Klima der Extremadura ist geprägt durch ein mediterranes Klima. In den nördlichen Bergregionen herrscht ein kontinentales Klima vor. Der Osten wird im geringen Masse vom Atlantikklima bestimmt. Damit gibt es eine Klimateilung.
Die Winter sind mild und regenreich, die Sommer hingegen trocken.
Klima Spanien

Land der Eroberer

Da viele Eroberer des amerikanischen Kontinents aus der Extremadura stammten, wird sie auch tierra de conquistadores (Land der Eroberer) genannt. Geboren wurden hier Hernán Cortes, der das Aztekenreich in Mittelamerika zerstörte, Francisco Pizarro, eroberte das Reich der Inka, Vasco Núñez de Balbao, der als erster Spanier den Pazifik erblickte, aber auch Hernando de Soto, eroberte Panama und Nicaragua für Spanien. Sie alle machten sich nach der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus auf in die neue Welt, um dort zu Reichtum und Ruhm zu gelangen.

Geschichte Extremadura

Um Valencia de Alcántara gibt es 35 Dolmen der Megalithkulturen der europäischen Jungsteinzeit und der Bronzezeit. Vor etwa 3000 Jahren siedelten dann Kelten in der Region der Extremadura. Nach ihnen kamen erst die Karthager und dann die Römer. Als Hispana Ulterior Lusitana wurde die Extremadura römisches Gebiet und eine wichtige Handelsregion. Die Römer gründeten die Städte Caesarina (Cáceres) und Emerita Augusta (Mérida). Auch gibt es bis heute gut erhaltene römische Bauwerke, die von der Anwesenheit der Römer zeugen: Aquädukte, Theater, Festungen.

Brücke von Alcántara

Auch die Brücke von Alcántara, eine römische Steinbogenbrücke, die den Fluss Tajo überspannt, zeugt davon. Sie gilt als das bedeutendste erhalten gebliebene römische Brückenbauwerk auf der Welt. Mit 194 Metern Längen und sechs unterschiedlich weiten Bögen überspannt sie den Tajo. Die Gesamthöhe der Brücke beläuft sich auf beeindruckende 71 Meter. Zur Mitte der Brücke hin befindet sich ein dem Kaiser Trajan gewidmeter, etwa 14 m hoher Triumphbogen. Sogar der Architekt der Brücke ist bekannt, Gajus Julius Lacers. Erbaut wurde die Brücke im ersten Jahrzehnt des zweiten nachristlichen Jahrhunderts. Etwa fünf Jahre benötigten die Römer für den Bau. Für den arabischen Historiker und Geograph Al-Idrisi war es die Schwertbrücke, die er zum Weltwunder erklärte.
1213 wird die Extremadura im Zuge der Reconquista zurück erobert, die Brücke wird von den abziehenden Arabern nur leicht beschädigt. (siehe auch Alcantaraorden.)

Jamón Ibérico

Aus der Extremadura kommt eine ganz besondere kulinarische Leckerei, der Jamón Ibérico de Bellota D.O. Dehesa de Extremadura, für viele der beste Schinken der Welt. Zwar gibt es auch anderen Jamón Ibérico aus Spanien, aber der aus der Extremadura erreicht die höchste Qualitätsstufe, die der iberische Schinken haben kann. Dabei handelt es sich um einen Schinken der von dem schwarzen iberischen Schwein (cerdo ibérico) stammt. Der berühmte Schinken wird auch gerne als Tapas gereicht.
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