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Prinz von Asturien Preisträger in der Kategorie Sport

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Der Prinz von Asturien Preis in der Kategorie Sport, Premio Príncipe de Asturias de los Deportes, wird seit 1987 vergeben, es ist demnach die neuste Kategorie.
2010 hat die spanische Nationalmannschaft den Preis erhalten. Weltmeister Spanien ist nach Brasilien die zweite Fußballländerauswahl, die den Preis erhält. Im Jahre 2012 wurden dann Iker Casillas (Real Madrid) und Xavi Hernandez i Creus (FC Barcelona) für ihre Freundschaft abseits des Fußballplatzes und allen Widrigkeiten zum Trotz geehrt.

Im September 2007 gab die Jury bekannt, dass der Preis in diesem Jahr an Michael Schumacher geht. Bis 2006 waren Schumacher und der spanische Formel 1 Weltmeister Fernando Alonso noch Konkurrenten gewesen, 2005 war der Prinz-von-Asturien-Preis in der Kategorie Sport an den schnellen Spanier gegangen.

Preisträger in der Kategorie Sport


2014: New-York-City Marathon

2013: José María Olazábal, spanischer Profigolfer

2012: Iker Casillas (Real Madrid), Xavi Hernandez (FC Barcelona): Sie symbolisieren die Werte von Freundschaft und Kameradschaft über der höchsten Rivalität ihrer beiden Vereine hinaus. Ihr sportliches Verhalten ist ein Vorbild für die Jugendlichen, so die Begründung des Preiskomitees.

2011: Haile Gebrselassie, äthiopischer Langstreckenläufer.

2010: Spanische Nationalmannschaft. Weltmeister 2010, Europameister 2008. (Spanische Nationalmannschaft.

2009: Jelena Gadschijewna Issinbajewa. Russische Leichtathletin.

2008: Rafael Nadal spanischer Tennisprofi. Wimbledonsieger 2008, übernahm im gleichen Jahr Platz eins in der Tennisweltrangliste von Roger Federer und gewann bei den Olympischen Spielen in Peking die Goldmedaille. Rafael Nadal bekommt Prinz von Asturien Preis 2008
2007: Michael Schumacher, deutscher Formel 1 Rekordweltmeister
Im September 2007 gab das Komitee bekannt, dass der siebenfache Formel 1 Weltmeister Michael Schumacher in diesem Jahr mit dem Prinz von Asturien Preis ausgezeichnet wird. Michael Schumacher setzte sich gegen den Motorradfahrer Valentino Rossi, Stabhochspringerin Yelena Isinbayerva sowie den beiden Tennisprofis Roger Federer und Rafael Nadal durch.

2006: Das spanische Basketballteam
Im September 2006 wurde die spanische Basketball-Nationalmannschaft Weltmeister. Grund genug um die Basketballer mit dem Prinz von Asturien Preis auszuzeichnen. Die Fußballer eigneten sich ja nicht so besonders, bei der Fußballweltmeisterschaft 2006 schied Spanien bereits im Achtelfinale aus. 2008 wurde Spanien dann Europameister (Finale gegen Deutschland), die Auszeichnung wurde dann aber von der Jury an den Tennisprofi Rafael Nadal vergeben.

2005: Fernando Alonso, spanischer Formel 1 Weltmeister
2005 gewann Fernando Alonso als erster Spanier ein Formel 1 Rennen, machte im gleichen Jahr noch die Formel 1 Weltmeisterschaft klar. Da er auch noch der jüngste Fahrer aller Zeiten war, dem dies gelang, war das Grund genug ihn mit diesem Sportpreis auszuzeichnen. 2006, im letzten Jahr in dem Michael Schumacher noch bei der Formel 1 mitfuhr, wiederholte er seinen Erfolg und wurde zum zweiten Mal in Folge Weltmeister. Oviedo, Ort der Preisverleihung, ist die Geburtsstadt des schnellen Spanier.

2004: Hicham El Guerrouj, marokkanischer Leichtathlet
Der marokkanische Leichtathlet Hicham El Guerrouj wurde bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen Olympiasieger über 1500 Meter und über 5000 Meter. Er war der erste Athlet seit dem Finnen Paavo Nurmi im Jahr 1924, der bei den Olympischen Spielen beide Strecken gewinnen konnte. Wegen einer Verletzung hat er seitdem keinen Wettkampf mehr bestritten. Bei der Leichtathletik Weltmeisterschaft 1999 in Sevilla wurde er Weltmeister über 1500 Meter. Ein Jahr später brach er den Weltrekord über 1500 Meter, die Zeit wurde bis heute nicht unterboten.

2003: Tour de France
Die Tour de France ist das berühmteste und für die Fahrer bedeutendste Radrennen der Welt. 2003 war der 100. Geburtstag der Tour de France, die inzwischen allerdings wegen Doping erheblich in Misskredit geraten ist.

2002: Brasilianische Nationalmannschaft, Seleção (Auswahl)
Bei der Fußballweltmeisterschaft 2002 traf Brasilien im Finale auf Deutschland und gewann. Mit fünf Weltmeistertiteln ist die brasilianische Nationalmannschaft die weltweit erfolgreichste Fußballnationalmannschaft der Welt. Viele Spieler der Selecao stehen bei spanischen Fußballvereinen unter Vertrag, so Ronaldinho beim FC Barcelona.

2001: Manuel Estiarte Duocastella, spanischer Wasserballspieler
Der spanische Wasserballspieler Manuel Estiarte nahm mit Spanien an sechs Olympischen Spielen teil und zwar zwischen 1980 und 2000. Aufgrund seiner Erfolge, er war ein gefeierter Torjäger, aber auch weil er 2000 in das Internationale Olympische Komitee von den Athleten gewählt wurde, war Grund ihn als Preisträger auszuwählen.

2000: Lance Armstrong, US-amerikanischer Profi-Radrennfahrer
Lance Armstrong wurde 1993 im alter von 22 Jahren jüngster Profi-Straßenweltmeister aller Zeiten. 1999 begann seine Siegesserie bei der Tour-de-France. Sieben Mal in Folge gewann Lance Armstrong die Tour und das obwohl bei ihm 1996 eine Krebserkrankung festgestellt worden war.

1999: Steffi Graf, deutsche Tennisspielerin
Die deutsche Tennisspielerin Steffi Graf gewann während ihrer Karriere 22 Grand-Slam-Turniere und führte 377 Wochen lang die Tennisweltrangliste der Frauen an. 1999 erklärte Steffi Graf ihren Rücktritt. Aber auch weil Steffi Graf Gründerin und Vorsitzende der wohltätigen Stiftung Children for Tomorrow ist, die Stiftung kümmert sich um traumatisierte Kinder in aller Welt, erhielt sie den Prinz von Asturien Preis.

1998: Arantxa Sánchez-Vicario, spanische Tennisspielerin
Die erfolgreiche Tennisspielerin Arantxa Sánchez Vicario wurde nicht nur wegen ihrem sportlichen Erfolg ausgezeichnet, sondern auch weil sie eine Fundation gründete, die jungen Tennisspielerinnen und Tennisspieler unterstützt.

1997: Spanische Marathon Team
Das spanische Marathon Team war bei der Leichtathletik Weltmeisterschaft 1997 in Athen äußerst erfolgreich. Abel Anton wurde Erster, Martin Fiz zweiter, Fabian Roncero sechster und der vierte Läufer aus Spanien, Jose Manuel García beendete die WM auf Rang 15. Bei der Europameisterschaft 1994 hatten die spanischen Marathonläufer alle drei ersten Plätze abgeräumt. 1995 war Martín Fiz Weltmeister geworden.

1996: Carl Lewis, US-amerikanischer Leichtathlet
Der US-amerikanische Leichtathlet Carl Lewis gewann in seiner Karriere zehn Medaillen bei Olympischen Spielen, darunter neun Goldmedaillen und eine Silbermedaille. Er nahm an insgesamt vier olympischen Spielen (Los Angeles, Seoul, Barcelona und Atlanta) teil. Von der Jury wurde auch sein Kampf gegen Doping anerkannt.

1995: Hassiba Boulmerka, algerische Leichtathletin
Die algerische Leichtathletin Hassiba Boulmerka wurde zum einen wegen ihres sportlichen Erfolges ausgezeichnet, so gewann sie bei der Weltmeisterschaft 1995 die Goldmedaille über 1500 Meter. Bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 1991 in Tokio gewann sie das 1500 Meter Rennen und wurde erste afrikanische Weltmeisterin in der Leichathletik. Den Prinz von Asturien Preis erhielt Hassiba Boulmerka auch, weil sie sich trotz der Schwierigkeiten, die Frauen beim Sport in Algerien zu dieser Zeit hatten, solche große sportliche Erfolge hatte.

1994: Martina Navratilova, tschechoslowakische, später US-amerikanische Profi-Tennisspielerin
Martina Navratilova gewann in ihrer Karriere 18 Grand-Slam-Turniere im Einzeln., darunter alleine neun Mal das Tennisturnier in Wimbledon. Dazu würdigte die Jury auch ihre humanitären Arbeiten, insbesondere bei der Gründung von Hilfsfonds für Kinder.

1993: Javier Sotomayor, kubanischer Hochspringer
Der kubanische Hochspringer Javier Sotomayor im Juli 2003 in Salamanca (Kastilien-Leon) über eine Höhe von 2,45 Metern, Weltrekord bis heute. Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona holte er eine Goldmedaille.

1992: Miguel Induráin, spanischer Radprofi
Der spanische Radprofi Miguel Indurain erhielt den Prinz von Asturien Preis für seine Erfolge bei der Tour de France 1991 und 1992. Insgesamt konnte der Radprofi aus Spanien fünf Mal die Tour de France, zwei Mal die Giro d'Italia, einen Olympiasieg und eine Weltmeisterschaft im Einzelzeitfahren gewinnen, er ist einer der erfolgreichsten Radrennfahrer der Geschichte des Radprofis.

1991: Serhij Bubka, russisch-ukrainischer Stabhochspringer
Serhij Bubka ist einer der erfolgreichsten Stabhochspringer in der Geschichte des Stabhochsprungs. Bis 1991 trat Bubka für die Sowjetunion an, danach zunächst für die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten und ab 1993 für die Ukraine. 35 Weltrekorde gingen auf sein Konto, bis heute hält er den Weltrekord von 6,14 Metern im Stabhochsprung.

1990: Alfonso Sito Pons, spanischer Motorradsportler
Der spanische Motorradsportler Sito Pons war in der Kategorie 250 cc. Äußerst erfolgreich. Ausgezeichnet wurde er auch für seinen persönlichen Einsatz im Kampf gegen Drogen und für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

1989: Severiano Ballesteros, spanischer Profigolfer
Severiano Ballesteros wurde für seine Erfolge beim Profigolfen ausgezeichnet.

1988: Juan Antonio Samaranch, ehemaliger spanischer IOC-Präsident
Juan Antonio Samaranch wurde 1980 zum IOC-Präsident gewählt. Die Auszeichnung erhielt er für seinen Einsatz um den nationalen und internationalen Sport.

1987: Sebastian Coe, britische Leichtathlet und Politiker
Sebstian Coe, inzwischen Baron, gewann in seiner sportlich aktiven Zeit vier Olympische Medaillen und verbesserte acht Weltrekorde. Den Prinz von Asturien Preis erhielt er auch für seinen Einsatz bei der Förderung des Sports.

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