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Prinz von Asturien Preisträger in der Kategorie Kunst

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Der Prinz von Asturien Preis in der Kategorie Kunst, Premio Príncipe de Asturias de las Artes.


2011: Riccardo Muti, italienischer Dirigent. Riccardo Muti wurde am 1. Januar 2000 weltweit bekannt, als er die Wiener Philharmoniker zur Begrüßung des neuen Jahres und des neuen Jahrtausends dirigierte. Das Konzert wurde weltweit im Fernsehen ausgetragen.

2010: Richard Serra, US-amerikanischer Bildhauer, geboren 1939.

2009: Norman Foster Norman Robert Foster, Baron Foster of Thames Bank, geboren 1935, renommierter britischer Architekt, Designer und Träger des Pritzker-Preises.

2008: Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar Ein Jugendorchester aus Venezuela, benannt nach dem südamerikanischen Freiheitskämpfer Simón Bolivar, gegründet 1975 von dem venezolanischen Wirtschaftswissenschaftler und Musiker José Antonio Abreu gegründet. Das Projekt setzt darauf Musik gegen Armut, Verwahrlosung und Kriminalität einzusetzen und will Kinder aus armen Familien seelisch und sozial stärken.
Jugendorchester aus Venezuela erhält Prinz-von-Asturien-Preis 2008
2007: Bob Dylan
Der US-amerikanische Rockmusiker und Dichter Bob Dylan, eigentlich Robert Allen Zimmermann, erhielt den Preis in der Kategorie Kunst für sein Lebenswerk, als lebender Mythos in der Geschichte der populären Musik.

2006: Pedro Almodóvar
Der spanische Filmemacher Pedro Almodóvar wurde für sein künstlerisches Werk ausgezeichnet. Der Drehbuchautor und Regisseur stellte 2006 den Film Volver – Zurückkehren mit Penelope Cruz in einer Hauptrolle fertig. Der Film räumte bei der Verleihung des Goya 2007, dem wichtigsten spanischen Filmpreis in fünf Kategorien ab. Aber auch beim Europäischen Filmpreis 2006 wurde der Film fünf Mal ausgezeichnet. Für den Golden Globe 2007 war der Film zwar nominiert, konnte aber nicht gewinnen. Und Penelope Cruz war als Beste Hauptdarstellerin für einen Oscar nominiert gewesen, dieser ging aber an Helen Mirren. Für den Oscar Bester fremdsprachlicher Film 2007 war Volver zwar in die engere Auswahl gekommen, Spanien hatte den Film als nationalen Beitrag vorgeschlagen, bis in die Liste der letzten Neun schaffte der Film es, nicht aber unter die fünf Nominierungen. Den Oscar bekam dann Das Leben der Anderen, der deutsche Beitrag.


2005: Maya Plisetskaya und Tamara Rojo
2005 ging der Preis an die russische Balletttänzerin Maya Plisetskaya und ihre spanische Kollegin Tamara Rojo.

2004: Paco de Lucía
Spanischer Gitarrist, Paco de Lucía gilt als Großmeister der Flamenco-Gitarre. Den Prinz von Asturien Preis erhielt Paco de Lucía für seine Art mit Hilfe der Gitarre tiefste Empfindungen auszudrücken. Sein perlender, harmonischer und glasklarer Gitarrenklang hat viele heutige Flamenco-Gitarristen beeinflusst.

2003: Miquel Barceló
Die Jury wählte den 1957 auf Mallorca geborenen Künstler Miquel Barceló aus, da sie ihn trotz seiner Jugend für einen großen europäischen Maler der Gegenwart hielt. Miquel Barceló war einer der teilnehmenden Künstler der documenta 7 im Jahre 1982.

2002: Woody Allen
Der US-amerikanische Filmregisseur, Autor, Schauspieler und Musiker Woody Allen bekam anlässlich seiner Preisverleihung auch eine Statue in Oviedo, diese machte später Schlagzeilen, da ihr die Brille geklaut wurde. Den Prinz von Asturien Preis erhielt Woody Allen aufgrund seines großen schöpferischen Talentes und seiner Arbeit und Filmen. Auch sein breites Spektrum von schwarzem Kino, griechischer Tragödie und Komödie zeichneten ihn aus. Seine ironische Empfindlichkeit habe außerdem eine Brücke zwischen dem amerikanischen und europäischen Film geschlagen.

2001: Krzysztof Penderecki
Polnischer Komponist, einer der wenigen zeitgenössischen Komponisten der Avantgarde, denen der Durchbruch zur breiten Öffentlichkeit gelang.

2000: Barbara Hendricks
Der afroamerikanischen Sopranistin Barbara Hendricks, die nicht nur eine renommierte Opern- und Konzertsängerin ist, sondern sich auch für die Menschenrechte, die Verteidigung der Flüchtlinge, gegen Xenophobie und gegen Antisemitismus einsetzt.

1999: Santiago Calatrava
Spanischer Architekt und Bauingenieur Santiago Calatrava, geboren in Valencia. In Spanien schuf er u.a. die Brücke Bach de Roda in Barcelona, die Alamillo-Brücke über den Guadalquivir in Sevilla und den Flughafen Loiu in Bilbao. In Deutschland die Kronprinzenbrücke in Berlin und er war für die Wiederherstellung der U-Bahn-Brücke über die Oberbaumbrücke in Berlin zuständig.

1998: Sebastião Salgado
Der brasilianische Fotograf und Fotoreporter Sebastião Salgado gehört zu den sozial engagierten Fotografen in der Tradition der sozialdokumentarischen Fotografie. Vor allem Langzeitprojekte haben es dem Fotografen, dem es gelang ein Bild von einem Attentat auf den US-Präsidenten Ronald Reagan am 30. März 1981 zu schießen, angetan. Vor allem interessieren ihn Menschen am unteren Ende der Gesellschaft.

1997: Vittorio Gassman
Italienischer Schauspieler der Nachkriegszeit, Vittorio Gassman betätigte sich auch als Regisseur. Der 1922 in Genua geborene Italiener verstarb am 29. Juni 2000 in Rom.

1996: Joaquín Rodrigo
Der spanische Komponist Joaquín Rodrigo wurde am 22. November 1901 in Sagunto geboren, er starb am 6. Juli 1999 in Madrid. Obwohl er mit drei Jahren erblindete, studierte er Komposition. 1948 wurde Rodrigo Professor für Musikgeschichte am Konservatorium in Madrid. Daneben beschäftigte er sich als Musikkritiker und war beim Radio als Leiter der Musikabteilung tätig. Er erhielt zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen, darunter zweimal den Premio Nacional de Música (1942 und 1982). Außerdem ernannten ihn sieben Universitäten zum Ehrendoktor.

1995: Fernando Fernán Gómez
Spanischer Schauspieler und Regisseur, Fernando Fernán Gómez gilt als Schauspieler als der anerkannteste Charakterdarsteller Spaniens. Er gewann in seiner Kariere viermal den Spanischen Filmpreis Goya.

1994: Alicia de Larrocha
Die spanische Pianistin Alicia de Larrocha y de la Calle, die bereits als Sechsjährige bei der Expo 1929 in Barcelona auftrat. 1985 erhielt sie den Premio Nacional de Música. Sie wurde 1988 Mitglied der Real Academia de Bellas Artes de San Fernando, und die University of Michigan verlieh ihr einen Ehrendoktortitel.

1993: Francisco Javier Sáenz de Oiza
Der spanische Architekt Francisco Javier Sáenz de Oiza wurde 1918 geboren, er starb am 18. Juli 2000 in Madrid. Zu seinen Werken gehört u.a. das 71 Meter hohe Hochhaus Las Torres Blancas in Madrid und das 107 Meter hohe Hochhaus Torre de Banco de Bilbao.

1992: Roberto Matta
Der chilenische Maler Roberto Antonio Sebastian Matta Echauren, geboren 1911 in Santiago de Chile und gestorben am 23. November 2002 in Italien war ein Künstler des Surrealismus. Über den Schriftsteller Federico Garcia Lorca lernte er auf einer Reise nach Spanien in den 1930er Jahren Salvador Dalí kennen und begann selbst zu malen. Roberto Matta nahm drei Mal an der documenta teil (II, 1959; III, 1964 und 6, 1977).

1991: Alfredo Kraus, José Carreras, Teresa Berganza, Pilar Lorengar, Plácido Domingo, Montserrat Caballé und Victoria de los Angeles
Allesamt Musiker, die gemeinsam ausgezeichnet wurden, wegen ihren unermesslichen musikalischen Talent, und ihrer Möglichkeit die Liebe zur Musik in der Gesellschaft zu besänftigen.

1990: Antoni Tàpies
Der spanische Künstler Antoni Tápies wurde 1923 in Barcelona geboren. Er gilt als wichtigster spanischer Maler und Grafiker des Informel. In den 1970er Jahren setzte sich Antoni Tápies auch politisch ein und wendete sich gegen die Diktatur Francos in Spanien und für die Amnestierung politischer Gefangener ein. Antoni Tàpies' Werk wurde in vielen internationalen Ausstellungen gewürdigt; z. B. vertrat er 1952 Spanien auf der Biennale in Venedig, er war mehrfach auf einer documenta (1959, 1964, 1968 und 1977) in Kassel präsent. 1987 gründet er eine eigene Stiftung, die Fundació Antoni Tàpies in Barcelona.

1989: Oscar Niemeyer
Der brasilianische Architekt deutscher Abstammung, Oscar Niemeyer, gilt als Wegbereiter der modernen brasilianischen Architektur. 500 Projekte verwirklichte er bisher. Beispielsweise 1957 das Interbau-Wohnhochhaus in Berlin aber auch den Hauptsitz der Französischen Kommunistischen Partie (PCF) in Paris (1967 bis 1972).

1988: Jorge Oteiza
Der spanische Bildhauer Jorge Oteiza wurde 1908 geboren, er starb 2003 in San Sebastian.

1987: Eduardo Chillida
Der baskische Bildhauer Eduardo Chillida wurde 1924 in San Sebastian geboren, dort verstarb er 2002. Er betätigte sich auch als Zeichner. Er gehört zu den bedeutendsten Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Seine bekanntesten Werke sind große Skulpturen mit raumgreifenden Strukturen. Von 1959 bis 1977 nahm er an den documenta-Ausstellungen 2, 3, 4 und 6 in Kassel teil. Vor dem Bundeskanzleramt in Berlin steht eine Skulptur des Künstlers, sie hat den treffenden Namen Berlin.

1986: Luis García Berlanga
Drehbuchautor des spanischen Kinos.

1985: Antonio López García
Spanischer Maler.

1984: Orfeón Donostierra
Ein Gesangsverein, der 1897 in San Sebastian gegründet worden ist.

1983: Eusebio Sempere
Spanischer Künstler, geboren 1923, gestorben 1985.

1982: Pablo Serrano
Spanischer Skulpturenkünstler, geboren 1910 oder 1908, gestorben 1985.

1981: Jesús López Cobos
Spanischer Dirigent, Jesus Lopez Cobos studierte zunächst Philosophie, danach widmete er sich musikalischen Studien. Von 1981 bis 1990 war er Generalmusikdirektor der Deutschen Oper Berlin, von 1984 bis 1988 Musikdirektor des Spanischen Nationalorchesters. Seit 2003 ist er Musikdirekter des Teatro Real in Madrid.

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