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Urlaub in Andalusien

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Andalusien, die zweitgrößte autonome Region Spaniens im Süden der iberischen Halbinsel, bietet vielfältige Möglichkeiten einen erholsamen Urlaub zu verbringen. Neben Sol y Playa am Mittelmeer (Costa del Sol) und Atlantik (Costa de la Luz) gibt es ein reichhaltiges kulturelles Angebot und im Winter kann man in der Sierra Nevada Skifahren. Al-Andalus, wie die Mauren die Region nannte, war von allen spanischen Regionen am längsten unter islamischer Hand und so finden sich hier zahlreiche Zeugnisse arabischer Kultur dieser Zeit. Insbesondere in der Architektur: Die Alhambra in Granada, die Mezquita von Córdoba, die Giralda in Sevilla …

Wer Andalusien genauer kennen lernen möchte, sollte mindestens zwei Wochen Urlaub für eine Rundreise einplanen.
Erst 1492 fand die Reconquista, die Rückeroberung der iberischen Halbinsel von den Ungläubigen ihren Abschluss. Granada, die letzte Bastion des letzten Kalifats der Nasriden fiel in die Hand des Katholischen Königspaars Isabella II. von Kastilien und Ferdinand von Aragon.

Klima und Wetter in Andalusien

Klima und Wetter in Andalusien sind zweigeteilt. Während an der Costa del Sol ein mediterranes Klima herrscht, wird das Wetter an der Costa de la Luz durch den Atlantik beeinflusst und so ist es hier im Jahrsschnitt auch kühler als an der Mittelmeerküste. Der Sommer in Andalusien dauert lange und ist meist sehr heiß, Temperaturen von um die 40 Grad und damit verbundener Hitzealarm, sind keine Seltenheit. Die kälteren Monate sind Dezember, Januar und Februar. An der Mittelmeerküste ist es dabei noch relativ warm, in den Bergen hingegen nicht, so liegt in der Sierra Nevada ein äußerst beliebtes Skigebiet Spaniens. Auf Regen hofft man in Andalusien im Sommer eher vergebens, trotzdem liegt das regenreichste Gebiet Spaniens in Andalusien und zwar in der Sierra de Grazalema.
Gerade im Winter lockt das milde Klima in Andalusien zahlreiche Vereine aus der 1. Bundesliga und 2. Liga aus Deutschland an, Wintertrainingslager statt im kalten Deutschland unter südlicher Sonne.
Klima Spanien

Aktuelle Wetter in Andalusien:

Wetter Sevilla Wetter Malaga Wetter Almeria Wetter Cordoba


Costa del Sol

Die Costa del Sol (Küste der Sonne) ist über 300 Kilometer lang. Die Küste umfasst die Mittelmeerstände der andalusischen Provinzen Málaga und Cádiz. Mehr als 320 Sonnentage pro Jahr macht die Costa del Sol seit den 1960er Jahren zu einem beliebten Ziel von Touristen aus aller Welt. Die mittlere Jahrestemperatur liegt bei 19 Grad Celsius, ein angenehmes, subtropisches Klima erwartet die Besucher. Die Costa del Sol wird von einer Bergekette vor kalten Nordwinden geschützt, was sich im Klima bemerkbar macht.

Nicht nur Strandurlaub werden hier geboten, es gibt zahlreiche Freizeitangebote und so ist die Costa del Sol insbesondere bei Briten, Deutschen, Skandinaviern und Franzosen beliebt. Erste Versuche Besucher an die Costa del Sol zu locken gab es offenbar bereits in den 1920er Jahren, als ein Hotelier aus Almería mit Zeitungsanzeigen die Besucher der Weltausstellungen in Barcelona und Sevilla auf die Costa del Sol aufmerksam machen wollte.

Costa de la Luz

Die Costa de la Luz (Küste des Lichts) ist die südliche spanische Atlantikküste am Golf von Cádiz. Rund 200 Kilometer Sandstrände erwarten hier die Besucher. Die Costa de la Luz zieht auch viele einheimische Touristen an, ist aber auch bei Franzosen, Briten und Deutschen beliebt.
Küsten und Strände Andalusien

Fiestas und Kultur in Andalusien

Nicht nur die archetektonischen Hinterlassenschaften der Mauren soll die Touristen vom Strand weglocken, zahlreiche Traditionen wie der Flamenco, ein reiches kulinarisches Angebot und zahlreiche Fiestas werden geboten, insbesondere die Osterwoche (Semana Santa) in Sevilla, Reiterfestspiele in ganz Andalusien,

Dazu gibt es viele Feste und Traditionen, wie den Flamenco, ein reiches kulinarisches Angebot runden das Angebot in Andalusien ab. Wegen der Fiestas wird Andalusien auch Land der hundert Feste genannt. Dazu tragen auch die ferias, die großen Sommerfeste bei, die auf Viehmärkte des 19. Jahrhunderts zurückgehen. Und fast jedes andalusische Dorf veranstaltet einmal jährlich eine Romería, eine Wallfahrt, Ziel sind meistens kleine Kapellen oder Kirchen in der Umgebung.

Kongresse und Ausstellungen

Andalusien setzt nicht nur auf den Tourismus, in den vergangenen Jahren wurden Kongress- und Ausstellungszentren modernisiert und ausgebaut. So fand in Sevilla im Februar 2007 auch ein Treffen der NATO statt, die Verteidigungsminister berieten über Afghanistan.

Sprachreisen Andalusien

Zwar ist das Andalusische auch für viele Nordspanier gewöhnungsbedürftig, ein Sprachwirrwarr wie die Balearen, Katalonien oder die Costa Blanca, wo das Spanische neben den örtlichen Sprachen Mallorquin, Katalan und Valencian bestehen muss, gibt es aber nicht und daher ist die südliche Region ein beliebtes Ziel für Studien und Sprachreisen. Ein weiterer Vorteil ist natürlich das kulturelle Angebot, mit dem sich die Sprachschüler vor Ort direkt auseinander setzen können. Spanisch lernen


Golf und Wassersport

Wer in Spanien Golf spielen möchte, kommt an Andalusien kaum vorbei Um die 100 Golfplätze gibt es bereits, dass sind fast ein Drittel aller Golflätze Spaniens. Und auch Wassersport kann man an der Küste in unterschiedlichsten Formen nachgehen.

Ausflug nach Gibraltar

Bei Tarifa, der südlichsten Stadt Spaniens, liegen Afrika und Europa gerade einmal 14 Kilometer voneinander entfernt, nur getrennt durch die Straße von Gibraltar. Und auch ein Ausflug nach Gibraltar, dem britischen Überseegebiet, um das sich Spanien und Großbritannien zanken, lohnt. Zum einen wegen der Einkaufsmöglichkeiten, aber auch, um die berühmten Affen zu sehen.

Top-Reiseziele in Andalusien

Córdoba mit den engen gewundenen Gassen. Hier spürt man noch den maurischen Charakter, kein Wunder war die Stadt doch die Hauptstadt des gleichnamigen Kalifats von Córdoba.

Sevilla zieht vor allem in der Osterwoche, der Semana Santa, viele Touristen an. Umzüge mit reich geschmückten Heiligenstatuen, getragen von den einzelnen Bruderschaften, verleihen diesen einen religiös-geheimnisvollen Charakter. In Sevilla findet sich mit der Kathedrale Maria de la Sede die größte gotische Kathedrale der Welt und nach dem Petersdom in Rom und der St. Paul's Cathedral in London die drittgrößte Kirche überhaupt.

Ronda, eine Stadt mit 36.000 Einwohnern in der Provinz Málaga auf 750 Metern über den Meeresspiegel. Eine einzigartige Lage an der Kante eines Hochplateaus, eine maurische Altstadt und eine berühmte Brücke machen Ronda zu den schönsten Orten imSüden Spaniens. Die Stadt gilt als Wiege des heutigen Stierkampfes. Die Brücke Ponte Nuevo überspannt die Schlucht des Rio Guadalevín, 70 Meter lang, aus dem 18. Jahrhundert und so gelungen, dass ihr Architekt, José Martin de Aldehuela, sich hier in den Tod stürzte, da er glaubte, nie wieder etwas derart Perfektes bauen zu können.

Granada, hier findet sich der Alhambra-Palast, die ehemalige maurische Residenz, ein Höhepunkt maurisch-arabischer Baukunst in Europa. (Bilder Alhambra). Berühmt ist Granada wegen der vielen bedeutenden historischen Bauten sowohl aus maurischer Zeit, als auch aus Gotik und Renaissance. Auch für ihre zahlreichen Gitarrenbauer ist die Stadt weltbekannt.

Sierra Nevada (schneebedeckte Gebirge), das mit 3482 Meter höchste Gebirge der Iberischen Halbinsel, das südlichste Wintersportgebiet. Schneebedeckte Pisten bei strahlend blauem Himmel befahren und wenn man keine Lust auf Schnee mehr hat, hat man die Wahl zwischen Playa an der Costa del Sol oder Kultur, wie der Alhambra in Granada. Seit 1999 ist das Kerngebiet der Sierra nevada als Nationalpark geschützt.

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