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Die andalusischem Küsten und Strände

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Gemessen an Küstenkilometern ist Andalusien die zweitgrößte autonome Region Spaniens. Nur Galicien im Nordwesten der iberischen Halbinsel hat noch mehr Küstenkilometer als Andalusien zu bieten. In Andalusien sind es über 836 Kilometer Küste, die sich auch größtenteils in guten Zustand befinden, schließlich finden sich hier gleich 25 Naturschutzgebiete. Aber auch die zahlreichen Blauen Flaggen, die jedes Jahr an Strände in Andalusien verteilt werden, zeugen von der guten Qualität der andalusischen Strände.

Zweigeteilte Küste

Eine Reihe geographischer Merkmale machen die Einzigartigkeit und Verschiedenartigkeit der andalusischen Küsten aus. Dabei ist die Küste durch die Straße von Gibraltar zwei geteilt. Im Westen grenzt die Küste an den Atlantik, im Osten an das Mittelmeer. Daraus ergeben sich verschiedene Wassertemperaturen, Salzgehalte des Wassers, Sandqualitäten und völlig unterschiedliches Gezeitenverhalten. An der Küste des Mittelmeers ist der Einfluss von Ebbe und Flut deutlich weniger spürbar, wie an der Küste des Atlantiks. Dafür ist der Salzgehalt höher, das Wasser transparenter und dabei wärmer und ruhiger als das Wasser des Atlantiks. Das Meer zwischen Málaga und Murcia hat die niedrigsten Wellenbewegungen der iberischen Halbinsel.

Dafür bieten die Küsten am Atlantik, Costa de la Luz, mehr goldfarbenen, feinen Sand und zahlreiche Dünen. Die Mittelmeerküste wird durch Steilküsten in mehr oder weniger große Strandabschnitte unterteilt. Manchmal gibt es durch die Steilküste nur kleine Buchten, wie im Naturpark Gabo de Gata an der Küste von Almería.

Aber nicht nur Strände finden sich aber an der Küste Andalusiens, sondern auch zahlreiche Feuchtgebiete: Die Marismas del Odiel (Sumpfgebiete), der Nationalpark Doñana, die Bucht von Cádiz, die Marismas de Sancti Petri, die Mündung des Guadalhorce, die Albufera de Adra oder Punta Entinas-Sabinar sind nur einige Beispiele.

Die Freizeitmöglichkeiten an der Küste sind vielfältig. Das Meer lockt zum Baden, Segeln und Tauchen. An Land werden Golf, Tennis, Squash, Reiten und andere Sportarten geboten.

Costa del Sol (Küste der Sonne)

Die Costa del Sol ist insgesamt 300 Kilometer lang, sie grenzt im Osten an die Costa de Almeria und wird im Westen durch die Straße von Gibraltar von der Costa de la Luz getrennt. Das subtropische Klima sorgt das ganze Jahr über für angenehme Temperaturen, da die Costa del Sol durch die Bergketten vor Nordwinden gut geschützt ist. Hier findet sich auch die Touristenhochburg Marbella. Insgesamt 320 Sonnentage pro Jahr machten die Costa del Sol zu einem beliebten internationalen Tourismusziel. Zentren des Tourismus sind an der Costa del Sol westlich von Málaga der Küstenabschnitt von Torremolinos/Benalmádena über Marbella bis San Pedro de Alcantara und im Osten Málagas die Küste zwischen Torre del Mar und Nerja (inzwischen auch als Costa Tropical bekannt).


Costa de la Luz (Küste des Lichts)

Die Costa de la Luz verfügt über 200 Kilometer Länge entlang des Atlantiks. Sie grenzt im Westen an die spanisch-portugiesische Grenze nahe der Stadt Huelva und im Süden bei Tarifa an die Costa del Sol. Hier sind es gerade Mal 14 Kilometer die Europa von Afrika trennen. Bedeutende Orte entlang oder Nahe der Costa de la Luz sind u. a. (von West nach Ost): Ayamonte, Huelva, Chipiona, Cádiz, El Puerto de Santa María, Jerez de la Frontera, Conil de la Frontera, Vejer de la Frontera, Los Caños de Meca, Barbate und Tarifa. Am Kap Trafalgar, wo die spanisch-französischen Seestreitkräfte Napoleons bei der Schlacht von Trafalgar den Engländern unter Lord Nelson unterlag, ist Kite-Surfen ein beliebter Sport.

Costa de Almeria

Die Costa de Almeria lieg im Norden von Andalusien in der gleichnamigen Provinz Almeria. Hier prallen landschaftliche Gegensätze aufeinander: Weite Strände, kleine Buchten gegen wüstenähnliche Gebiete und fruchtbare Vegetation. Es gibt unbewohnte Naturlandschaften, aber auch Tourismushochburgen. Ein sehr beliebtes Tourismusziel, vor allem bei Briten, ist Roquetas de Mar an der Costa de Almeria.


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