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Spanien Bilder » News » Suche nach dem Grab von Miguel de Cervantes (28. April 2014)

Suche nach dem Grab von Miguel de Cervantes

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In zwei Jahren jährt sich der Todestag von Miguel de Cervantes, dem spanischen Nationaldichter und Autor des Don Quijote zum 400. Mal. Nun wird in Spanien intensiv mit der Suche nach seinem Grab begonnen. Beerdigt wurde der Dichter in einem Kloster in Mad

In zwei Jahren jährt sich der 400. Todestag des spanischen Nationaldichters Miguel de Cervantes Saavedra, Autor des Don Quijote. Der Dichter starb im Alter von 68 Jahren am 23. April 1616 in Madrid, allerdings verarmt. Den der Don Quijote hatte, der erste Teil des Abenteuerromans war 1605 erschienen, hatte Miguel de Cervantes zwar den ersehnten Erfolg als Schriftsteller in Spanien gebracht, das dadurch gewonnene Geld verlor er aber wieder schnell. Beerdigt wurde Miguel de Cervantes dann auf eigenem Wunsch im Kloster der barfüßigen Trinitarierinnen.
Seit dem 17. Jahrhundert wurde an dem damals sehr kleinen Kloster baulich viel verändert. So gab es als Miguel de Cervantes starb eine kleine Kapelle, danach wurde eine größere Kirche am gleichen Standort errichtet. Bei den Umbauarbeiten im Kloster wurden die sterblichen Überreste von Miguel de Cervantes dann auch umgebettet, wohin genau, das versuchen spanische Forscher wohl bereits seit 2011 zu klären. Die genaue Lage des neuen Grabs von Cervantes ist nicht bekannt.
Klar ist wohl nur, dass der Leichnam das Kloster nie verlassen haben soll. 3000 Quadratmeter groß ist das Suchgebiet in dem Kloster, wenn die Überreste gefunden sind, sollen unter anderem auch Untersuchungen genauere Rückschlüsse auf die Todesursache ermöglichen. Bislang ging man davon aus, der Nationaldichter starb vor knapp 400 Jahren an den Folgen einer Diabeteserkrankung.
Die Suche im Konvent der Trinitarierinnen wurde nun intensiviert. Gesucht wird von einer Kommission mit Hilfe von Bodenradar und Infrarot. Drei Tage hat das Team nun Zeit um den Boden und die Wände zu untersuchen und die gewonnen Daten dann in den folgenden Monaten auszuwerten. Bei der Verarbeitung der Daten soll auch ein dreidimensionales Bild des gesamten Gebäudes entstehen. Nach der Auswertung soll dann gezielt gegraben werden.
Die Suche insgesamt ist in drei Phasen aufgeteilt. Insgesamt stehen 100.000 Euro zur Verfügung. Die erste Phase mit Vermessungen und Bodenradar wird insgesamt ca. 12.000 Euro kosten. Die zweite Phase wäre dann die Ausgrabung selbst, in der dritten Phase würden die sterblichen Überreste dann von Gerichtsmedizinern untersucht werden.
Die Beteiligten sind zuversichtlich, dass die Suche nach dem Grab des Schriftstellers erfolgreich sein wird. Allerdings könnte man einen Erfolg natürlich nicht garantieren. Zumal die Suche äußerst vorsichtig vonstatten gehen muss, schließlich gilt es das Kloster dabei nicht zu beschädigen.


News Suche nach dem Grab von Miguel de Cervantes vom 28. April 2014

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