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Spanien Bilder » News » Spanien bereitet sich auf Tod von Adolfo Suárez vor (22. März 2014)

Spanien bereitet sich auf Tod von Adolfo Suárez vor

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In Spanien bereitet man sich auf den Tod des ersten demokratisch gewählten Ministerpräsidenten nach dem Tode des Diktators Francisco Franco vor. Adolfo Suárez liegt wohl im Sterben.

In Spanien bereitet man sich auf den Tod von Adolfo Suárez González vor, dem ersten demokratisch gewählten Ministerpräsidenten nach dem Tode des Diktators Francisco Franco. Diktator Franco hatte Spanien nach dem Spanischen Bürgerkrieg von 1939 bis 1975 regiert, nach seinem Tod hatte Spanien den friedlichen Übergang zur Demokratie geschafft. König Juan Carlos drängte 1976 erfolgreich Carlos Arias Navarro zum Rücktritt und beauftragte kurz danach Adolfo Suárez mit der Bildung einer Übergangsregierung und der Demontage der franquistischen Statuten. Obwohl Suarez wegen seiner eigenen Vergangenheit zur Franco-Zeit auch auf Vorbehalte stieß, schaffte er den Sprung hin zur Demokratie. Sein Projekt politischer Reformen gipfelte in einer Volksabstimmung 1976 zur neuen spanischen Verfassung und der ersten demokratischen freien Wahl in Spanien seit 1936 im Juni 1977. Aus dieser Wahl ging Adolfo Suárez als Sieger einer Mitterechts-Formation hervor. Bis 1981 blieb er spanischer Regierungschef. Danach kam es zu einen demokratischen Regierungswechsel in Spanien. Suarez blieb bis 1991 politisch aktiv, dann zog er sich aus der Politik zurück.
Nun wurde in Spanien bekannt, dass der erste demokratisch gewählte Regierungschef des Landes wegen einer Infektion der Atemwege in ein Madrider Krankenhaus gebracht worden war und das schon Anfang der Woche. Der Sohn des 81jährigen Ex-Politikers gab inzwischen auch bekannt, dass der Gesundheitszustand seines Vaters sehr ernst sei, es wird wohl mit dem baldigem Ableben von Adolfo Suárez gerechnet. Suárez läge im Sterben.
Grund genug für die spanischen Medien sich jetzt bereits Gedanken über das Protokoll zu machen. Als Ex-Regierungschef des Landes steht Adolfo Suárez ein Staatsbegräbnis mit offizieller Staatstrauer zu. An den Trauerfeierlichkeiten und den dazugehörigen Zeremonien wird auch König Juan Carlos I. teilnehmen. Es wird erwartet, dass dann die sterblichen Überreste von Suarez für zwei oder drei Tage in Madrid öffentlich aufgebahrt wird, damit auch die Bevölkerung Gelegenheit hat, sich von ihm zu verabschieden ehe dann das offizielle Staatsbegräbnis mit öffentlichem Akt in der La Almudena Kathedrale von Madrid begangen wird. Zur Aufbahrung wird der Leichnam dann in die spanische Hauptstadt gebracht, dort wird der Sarg durch die Puerta de los Leones des Kongress gebracht werden. Das Löwentor wird eigentlich nur geöffnet, wenn der König den Kongress besucht oder ein Tag der offenen Tür für die Bürgerinnen und Bürger des Landes stattfindet.
Neben Berichten über die offiziellen Feierlichkeiten gibt es auch bereits Reaktionen in Spanien zu dem wohl unmittelbar drohenden Todesfall. Königin Sofia zeigte sich äußerst traurig darüber, es täte ihr so leid. Es sei schrecklich. Königin Sofia befindet sich derzeit in Guatemala, ihr Besuch dort wird wohl leicht verkürzt, so dass sie noch an diesem Wochenende nach Spanien zurückkehren kann.
Adolfo Suárez González war am 25. September 1932 in Ceberos, Provinz Ávilla, geboren worden. Er studierte Rechtswissenschaften und schloss sich dann auch der Partei um General Francisco Franco an und stieg dort auch bald auf. Nach dem Tod Francos gründete er dann die Unión del Pueblo Español (PE, Union des Spanischen Volkes).

Ex-Ministerpräsident Adolfo Suarez gestorben (23. März 2014)


News Spanien bereitet sich auf Tod von Adolfo Suárez vor vom 22. März 2014

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